Nächstes Spiel am:

23.10.2016, 14:30 Uhr

gegen VFL Salder


TSV gelingt beinahe Sensation gegen VFL

 

VfL Salder I - TSV Münchehof I  2:1 (1:0):

 

Auch beim bisher noch verlustpunktfreien Spitzenreiter hatten die TSVer Personalprobleme. Zwar war Goalgetter Philip Bergmann wieder  dabei, aber auf der Reservebank fanden sich mit Robert Brünig, Jan-Niklas Liedtke und Justin Rieseberg nur Spieler der Zweiten. Trotzdem zeigten die TSVer ein Riesenspiel und ein großes Kämpferherz. Das ganz große Problem der Ahfeldt-Schützlinge sind indes weiterhin die Standardsituationen der Gegner, die immer wieder für Gefahr und auch Tore sorgen. Aus dem Spiel heraus hat die TSV-Abwehr schon seit über 300 Minuten keinen Treffer mehr zugelassen, aber die Standardsituationen. Ein Eckstoß führte dann auch in der 16. Minute zum 1:0 für den VfL Salder. Der Ball wurde lang auf den zweiten Pfosten gezogen, Marcel Kohsakowski stieg hoch und köpfte aus kurzer Entfernung zum 1:0 ein. Philip Carl, der am zweiten Pfosten stand, konnte da auch nichts mehr machen. In der Folge gab es noch einige Chancen für Salder, aber der Spitzenreiter blieb insgesamt spielschwach. Ein Freistoß (23.) ging knapp rechts vorbei, in der 27. Minute rettete der linke Pfosfen bei einem Schuss von halbrechts und in der 30. Minute verzog die Nr. 15, Torjäger Tahir Daboe knapp. Die TSVer konzentrierten sich in erster Linie auf Abwehrarbeit und hatten in der 45. Minute die erste und einzige Chance vor der Pause durch Eric Pägert, der freistehend knapp links verzog.

 

 

 

Nach dem Seitenwechsel spielten die TSVer mutiger und agressiver. Mit leichtem Rückenwind auf dem sehr gut zu bespielenden Kunstrasenplatz gab es jetzt verteiltes Spiel.  Trotzdem kam der Ausgleich in der 56. Minute etwas überraschend. Der erneut bärenstarke Alexander Krause brachte einen Dreistoß vor das VfL-Tor, die Kopfballabwehr landete genau bei Simon Kobbe, der noch einen Gegner austanzte und  dann aus 14 m eiskalt und trocken zum 1:1 vollstreckte. Das zeigte Wirkung beim Tabellenführer, der ziemlich planlos anrannte und bis auf eine Kopfballchance von Daboe (61.) bis zur 82. Minute nicht mehr gefährlich vor das TSV-Tor kam. Im Gegenteil, die TSVer konnten sich nun immer wieder befreien und in der 69. Minute ging ein 25 m Freistoß von Krause nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Bis auf wenige Situationen hatte die TSV-Abwehr alles im Griff. In der 82. Minute strich ein Fernschuss von Patrick Marquardt nur ganz knapp über den TSV-Querbalken, aber das wars auch schon an guten Torchancen für Salder nach der Pause. Es sah nach einer Punkteteilung aus. Der gute Unparteiische zeigte drei Minuten Nachspielzeit an, die auch schon fast um war, als die TSVer einen Ball aus dem Mittelfeld nicht wegbekamen. Der Schiedsrichter gab einen wohl nicht berechtigten Freistoß, weil das Foul vom gegnerischen Spieler ausging und dieser sich an der Strafraumgrenze schreiend fallenließ.  Letzte Aktion im Spiel: Freistoß für den VfL Salder. TSV-Keeper Kevin Lüs konnte den Flachschuss nicht festhalten und Moritz Pyrskalla drückte das Leder im Nachschuss über die Linie. 2:1 für Salder. Die TSVer waren ganz dicht dran und können trotz dieser unglücklichen Niederlage positive Motivation für das nächste Heimspiel mitnehmen. Insgesamt war der Erfolg für den VfL Salder nicht unverdient, aber eben glücklich.

 

 

 

Beim TSV spielten:

 

Kevin Lüs -  Philip Carl,  Rene Nolte, Artur Renner, Tim Holzhausen  Alexander Krause, Marwin Gerke, Jan Bergmann      Simon Kobbe (ab 76. Justin Rieseberg),  Philip Bergmann und  Eric Pägert. 

 


TSV verliert erstes Heimspiel

TSV Münchehof I  SV Innerstetal I 0:2 (0:0):

 

Die Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Innerstetal waren alles andere als gut, denn aus der aktuellen Mannschaft fehlten kurzfristig neben Mannschaftskapitän und Torjäger Philip Bergmann auch Andy Geibel, Tim Holzhausen und Marvin Gerke. So stand mit Marcel Erbes bereits ein Spieler aus der TSV-Reserve in der Anfangsformation und auch auf der Bank waren bis auf Philip Carl (nicht ganz fit) nur Reservespieler zu finden. Diese Personalnot machte sich insbesondere im TSV-Angriff bemerkbar. Die TSVer konnten sich während der gesamten Spielzeit kaum einmal gefährlich in Szene setzen. Hinzu kamen in der Anfangsphase gravierende Abwehrschwächen und Abstimmungsfehler, weil die TSVer einfach zu hoch standen und zweimal glatt überlaufen wurden. Allerdings stand den Ahfeldt-Schützlingen zunächst noch das Glück zur Seite und ein glänzend reagierender Kevin Lüs im TSV-Tor, der die Großchancen des agilen 9ers, Sven Hartmann, zunichte machte (10. und 17. Minute). Danach machten die Gäste weiter Druck, aber die TSV-Abwehr mit einem nun defensiver spielenden Artur Renner hatte die Sache jetzt besser im Griff. Eigene Chancen waren Mangelware. Der  stramme 25 m Schuss von Philipp Schittenhelm (13. Minute) sorgte wenigstens für etwas Gefahr, ging aber einen Meter drüber. Fast mit dem Pausenpfiff die besten Aktionen der TSVer durch einen Kopfball von Artur Renner und einen Konter von Eric Pägert (45.+1), der in letzter Sekunde geblockt wurde.

 

Die Hoffnungen der Münchehöfer auf ein 0:0 Remis wurde schon kurz nach der Pause zerstört, als Maik Maasberg in der 48. Minute nach einem Eckstoß und Kopfball gedankenschneller als die gesamte TSV-Abwehr war und das Leder zum 0:1 für Innerstetal aus kürzester Entfernung über die Linie drückte. Das war einfach schlecht verteidigt. Die TSVer bemühten sich danach zwar, aber es fehlte einerseits das richtige Aufbäumen, der Kampf um jeden Preis, andererseits die richtigen Torchancen. Torgefahr gab es immerhin durch Alexander Nickel (54.), Simon Kobbe (70.) nach Krause-Zuspiel und einen 18m Schuss von Tobias Gädicke. Die beste TSV-Chance zum Ausgleich hatte Artur Renner in der 80. Minute mit einem schönen Volley-Schuss von halbrechts, den der Keeper erst im Nachfassen aber noch knapp vor der Linie retten konnte. Trotz aller TSV-Bemühungen sah es nicht nach dem Ausgleich aus. Innerstetal konterte in der 89. Minute, Tobias Gädicke kam beim Abwehrversuch im Strafraum zu spät, brachte seinen Gegenspieler zu Fall, obwohl die Situation schon abgeschlossen war und es gab Strafstoß und die rote Karte für den TSVer. Jonas Ohlendorf verwandelte den Strafstoß für die Gäste sicher zum 0:2 und die erste Heimniederlage für die TSVer war perfekt. Nur gut für die Münchehöfer und Trainer Timm Ahfeldt, dass sich das Team nach und nach wieder komplettieren wird.

 

Beim TSV spielten:

 

Kevin Lüs -  Tobias Gädicke,  Rene Nolte, Marcel Erbes (ab 72. Alessandro Orto), Philipp Schittenhelm  Alexander Krause, Artur Renner, Jan Bergmann      Simon Kobbe,  Alexander Nickel und  Eric Pägert. 

 


TSV trennt sich 3:3 gegen FC Othfresen

Artur Renner sicherte mit seinem Tor das Unentschieden
Artur Renner sicherte mit seinem Tor das Unentschieden

 

TSV Münchehof  – FC Othfresen I  3:3 (1:2):

 

TSV-Trainer Timm Ahfeldt sprach nach Abpfiff von der schlechtesten ersten Spielhälfte seiner Mannschaft in der Bezirksliga. Und damit hatte er nicht ganz unrecht. Das gesamte Team wirkte ungewöhnlich nervös. Viele Aktionen, auch über kurze Entfernungen mislangen. Selbst die sonst an Zuverlässigkeit und Ballsicherheit nicht zu übertreffenden Alexander Krause und Rene Nolte hatten gelegentlich ihre Probleme mit Ball und Gegner. Spielerisch und was die Ballsicherheit anbelangt war der FC Othfresen glücklicherweise keinen Deut besser als die TSVer. Aber die Gäste waren laufstark und aggressiv und griffen die TSVer schon in ihrer eigenen Hälfte an.  In der 8. Minute eine erste Chance für den FCO per Freistoß aus 18 m, aber Kevin Lüs im TSV-Tor zeigte sich bei dem Flachschuss auf dem Posten.  Tobias Gädicke hatte nach Ecke per Kopfball zwei Minuten später die erste TSV-Chance, kam aber nicht richtig hinter den Ball, so dass das Leder über den Querbalken strich. Bei zwei Abseitsentscheidungen gegen Philip Bergmann und Alexander Nickel haderten die TSVer mit dem Schiri-Assistenten. Aber es war ein schlechtes Spiel, weil zu fehlerhaft. Auch in der 25. Minute, als der FCO mit 0:1 in Führung ging und die TSVer den Ball ihrem Gegner drei Mal vorlegten, ehe Dominik König das Leder aus kurzer Entfernung im TSV-Tor versenkte. Die TSVer taten sich schwer und hatten nach Alexander Krauses Pass durch Philip Bergmann nur eine nennenswerte Chance (39.), die der Torwart aber entschärfte. Im Gegenzug ein kapitaler Fehler von Rene Nolte, aber Dominik König konnte völlig frei durchlaufend TSV-Keeper Kevin Lüs nicht überwinden. Ein weiterer kapitaler Fehler führte zum überraschenden 1:1 (45.), als Philip Bergmann einen Rückpass abfing und cool zum 1:1 einschob. Das war aber noch nicht das Halbzeitergebnis, denn die TSVer sahen in der Abwehr noch einmal ganz schlecht aus (45.+1), als es nach einem unnötigen Ballverlust an der Außenlinie Freistoß für den FCO gab. Beim flach hereingegebene Ball schliefen die TSVer, den folgenden Torschuss ließ Kevin Lüs prallen und Dominik König vollstreckte aus kurzer Entfernung zum 1:2.

 

 

 

Zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte wechselte TSV-Trainer Timm Ahfeldt das System. Aus der 4er Abwehrkette rückte Artur Renner ins Mittelfeld und die Aktionen der Münchehöfer wurden zwingender. Zunächst zeigte der Gäste-Torwart Unsicherheiten bei Philip Bergmanns 16 m Schuss, den er über die Finger zur Ecke gleiten ließ. Die Aktionen im Othfresener Strafraum häuften sich.  Nach einem 25 m Freistoß von Alexander Krause fälschte Philip Bergmann das Leder unhaltbar zum 2:2 Ausgleich ab (56.). Mehr Sicherheit  gab es dadurch in der TSV-Abwehr nicht. Der FCO-Spieler mit der Nr. 12, erst in der 50. Minute eingewechselt, war von den TSVern einfach nicht in den Griff zu bekommen. In der 66. Minute tanzte er auf engstem Raum gleich vier TSVer aus und traf zur erneuten FCO-Führung, 2:3. Glücklicherweise haben die TSVer ja Alexander Krause und Artur Renner. In der 70. Minute der 3:3 Ausgleich, durch eine Variante, die schon häufiger funktioniert hat: Freistoß durch Alexander Krause in den Rücken der FCO-Abwehr, Artur Renner ist am zweiten Pfosten zur Stelle und vollstreckt direkt, diesmal nicht per Kopf sondern mit dem Fuß. In den letzten 20 Minuten tat sich nicht mehr ganz viel. Beide Teams waren bemüht, aber bis auf einen 18 m Freistoß (80.) des  nach seiner Einwechslung verbesserten Simon Kobbe und einen schönen Schuss von Eric Pägert (83.), beide Male hielt der Torwart glänzend, tat sich nicht mehr viel.  Mit der Leistung seines Teams konnte TSV-Trainer Timm Ahfeldt nicht zufrieden sein, trotzdem hob er positiv hervor, dass die Mannschaft nach dreimaligem Rückstand  immer wieder zurück gekommen ist.

 

 

 

Beim TSV spielten:

 

Kevin Lüs -   Tobias Gädicke, Rene Nolte, Artur Renner, Philip Schittenhelm – Alexander Krause, Andreas Geibel, Jan Bergmann   – Alexander Nickel (ab 56. Minute Simon Kobbe),  Eric Pägert  - Philip Bergmann.

 


TSV siegt erstmals auswärts

Union Salzgitter I TSV Münchehof 1:3 (1:2):

 

Die Münchehöfer hatten sich bei Union Salzgitter einiges vorgenommen. Die ersten Auswärtspunkte sollte her. Was sich die Ahfeldt-Schützlinge allerdings von Beginn an zusammenspielten, hatte nichts mit der vom Trainer ausgegebenen Marschroute zu tun. Und die wenigen TSV-Anhänger im altehrwürdigen Union-Stadion trauten ihren Augen nicht, mit welchen individuellen Fehlern die Münchehöfer ihren Gegner zum Toreschießen einluden. Zunächst war es eine zerfahrene Partie auf beiden Seiten. Aber Union wurde über die linke Angriffseite, also die rechte TSV-Abwehrseite, wo Philipp Schittenhelm einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, stärker und immer wieder gefährlich. Nachdem in der 12. Minute ein Schrägschuss von halblinks noch ganz knapp am rechten Pfosten vorbeizischte, war in der 16. Minute das 1:0 für Union fällig: unhaltbarer Schrägschuss aus 18 m von halblinks ins rechte Eck. Und die TSVer machten munter weiter mit den Geschenken an Union. Unkonzentriert, zu weit weg vom Gegner und mit unglaublichen Abspielfehlern bettelten die TSVer quasi um den zweiten Gegentreffer. Aber auch das Fehlabspiel von TSV-Keeper Kevin Lüs in der 27. Minute direkt dem Gegner in die Füße konnte Union nicht nutzen. Zwei Minuten später dann völlig überraschend das 1:1 durch einen Kopfball von Artur Renner gegen die Laufrichtung des Torwarts nach Bilderbuchfreistoß von Alexander Krause (28.) Es folgte Dauerdruck von Union auf das TSV-Tor gegen immer noch nicht wache Münchehöfer, aber die Gastgeber versemmelten selbst die besten Möglichkeiten. Da passte es zum Spiel, dass Simon Kobbe in der 36. Minute die zweite TSV-Chance, bei der das Leder Unions Verteidiger über den Scheitel gerutscht war, am heraus laufenden Torwart zum 2:1 für Münchehof ins Tor spitzelte. Kevin Lüs konnte sich danach noch zweimal im TSV-Tor auszeichnen und die 2:1 Führung in die Pause retten.

 

Nach dem Wechsel ein ganz anderes Münchehöfer Team, in dem jetzt Alexander Nickel den Platz von Simon Kobbe, der einfach noch zu wenig aus seinem Talent macht, einnahm. Jetzt spielten die Ahfeldt-Schützlinge wie eine Einheit, konzentriert, mit hoher Laufbereitschaft und bissig in den Zweikämpfen. Hatte Union vor der Pause noch 14 gute Torchancen, gab es nach dem Wechsel nicht eine mehr. In der 65. Minute erfolgte der erste Schuss der Gastgeber auf das Tor von Kevin Lüs – aber harmlos. Vorher in der 60. Minute eine Kopie des 1:1. Langer präziser Freistoß von Alexander Krause auf Artur Renner, dessen Kopfball Unions Keeper mit Mühe zur Ecke lenkte. Bezeichnend für die veränderte Situation auf dem Feld: 71. Minute, Philip Bergmann und Eric Pägert setzen am Union-Strafraum nach, nehmen dem Gegner den Ball ab, Philip Bergmann dringt in den Strafraum ein und wird gefoult. Der gut leitendende Unparteiische entscheidet sofort auf Strafstoß. Solche Aktionen waren vor der Pause vom TSV nicht zu sehen. Alexander Krause schickte beim Elfmeter den Torwart in die falsche Ecke, der Ball kam aber vom Pfosten zurück und der gedankenschnelle Alexander Nickel trtaf im Nachschuss zum 3:1 für die TSVer. Was Union nun auch noch versuchte. Dem Gegner fiel nichts mehr ein. Die TSVer hatte die Lage bis zur 90. Minute im Griff, da gab es die erste Torchance für Union nach der Pause, aber knapp vorbei. Vorher hatten die TSVer die Riesenchance zum 4:1 nach Alexander Nickels Alleingang. Er schloss diesen Konter von halbrechts allein ab und übersah den mitgelaufenen TSV-Kapitän Philip Flipper Bergmann, der das freie Tor vor sich gehabt hätte. Spielte dann aber auch keine Rolle mehr. Der erste Auswärtssieg war perfekt und durch die Klasse-Leistung nach der Pause auch verdient. Trotzdem wird über die erste Spielhälfte noch zu reden sein.

 

Folgendes Team sorgte für den ersten Auswärtssieg:

 

Kevin Lüs - Tim Holzhausen (ab 73. Tobias Gädicke), René Nolte, Artur Renner, Andreas Geibel, Philipp Schittenhelm, Alexander Krause, Jan Bergmann, Simon Kobbe (ab 46. Alexander Nickel ), Philip Bergmann, Eric Pägert.


TSV schafft Remis u. kippt Tabellenführer


TSV Münchehof I Fortuna Lebenstedt I 2:2 (0:1):

 

Die Münchehöfer hatten sich gegen den Spitzenreiter einiges vorgenommen. Aus einer sicheren Abwehr heraus wollten die TSVer den spielstarken Gegner nicht zum Zuge kommen lassen. Das gelang den Ahfeldt-Schützlingen zunächst sehr gut. Die Zuordnung war besser als zuletzt in Broistedt.  Die TSVer verschoben gut, machten die Räume eng und die Gäste, die in den letzten beiden Spielen elf Tore geschossen hatten, hatten bis zur 33. Minute nicht eine echte Torchance. In dieser 33. Minute rettete Tim Holzhausen nach Eckstoß und Kopfball auf der Linie. Die Abwehrbemühungen der TSVer wurden danach bis zur Pause immer unkonzentrierter und es ergaben sich einige Schusschancen. In der 45. Minute kam Torjäger Steven Schiersch, der ansonsten völlig blass blieb, aus 14 m frei zum Schuss, Kevon Lüs im TSV-Tor hatte  allerdings keine Mühe zu parieren. Allerdings deutete sich schon Unheil an. Der Unparteiische Maik Albrecht aus Lamspringe, der insgesamt gut pfiff, ließ wegen einer Verletzungsunterbrechung drei Minuten nachspielen und in der 45. Minute + 3  kamen die Gäste nach einem Standard durch Lennart Gauger im Nachschuss  zum 1:0. Die TSVer waren bedient.

 

Auch nach dem Wechsel kam der Spitzenreiter gegen eine vielbeinige TSV-Abwehr nicht richtig ins Kombinieren. Allerdings waren die Gäste bei Standardsituationen, Freistößen und Eckbällen, brandgefährlich. Nachdem Kapitän Philip Bergmann in der 58. Minute die erste richtige Torchance der TSVer nicht nutzen konnte, weil er das Leder  aus 14 m nicht richtig traf, kam der Gegner in der 62. Minute nach einem Freistoß von halbrechts, der erneut genau in die Schnittstelle zwischen Torwart und Abwehrreihe gezirkelt wurde, durch Nikola Simovic zum 2:0. Zu diesem Zeitpunkt schien die Partie entschieden. In der 72. Minute ein weiterer Freistoß für Lebenstedt, der beinahe das 3:0 gebracht hätte. Aber das Leder ging an Freund und Feind und auch am Torwinkel vorbei. Im Gegenzug ein katastrophaler Rückpass der Gäste, den Philip Bergmann erlief und sicher zum 1:2 im Lebenstedter Tor unterbrachte. Das  war der Aufruf zur Schlussoffensive der TSVer, die nun richtig fighteten. Nach Vorarbeit und Philipp Schittenhelm und Flipper Bergmann stand Eric Pägert in der 85. Minute plötzlich völlig frei und donnerte den Ball zum 2:2 in die Maschen.  In der verbleibenden Zeit war sogar noch der Siegtreffer möglich, aber das wäre ein bischen viel des Guten gewesen, weil auch Lebenstedt den Sieg wollte und noch mehrere Chancen hatte. Die letzte Chance für die Gäste in der Nachspielzeit (90 + 3) per Freistoß von der Strafraumgrenze  wurde  von den TSVern abgewehrt. Endstand 2:2.

 

Fazit:

Eine gute taktische und kämpferische Leistung der Münchehöfer, die zum Broistedt-Spiel deutlich verbessert waren und dem Gegner aus dem Spiel heraus keine echte Torchance ermöglichten. Bei Standardsituationen brannte es allerdings im TSV-Strafraum.  Ganz wichtig: Kapitän Philip Bergmann hat mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 seine Ladehemmung überwunden. 

 

Folgendes Team erkämpfte den Punkt gegen den Spitzenreiter:

Kevin Lüs - Tim Holzhausen, René Nolte, Artur Renner, Philipp Schittenhelm, Alexander Krause, Andreas Geibel, Jan Bergmann (ab 75. Marvin Gerke), Alexander Nickel (ab 65. Philip Carl),  Philip Bergmann, Eric Pägert.


Das war eine Schlussphase ganz nach dem Geschmack der Münchehöfer Zuschauer. Das Bezirksligateam des TSV Münchehof lag nach zwei Standardsituationen gegen Spitzenreiter Fortuna Lebenstedt bereits mit 0:2 zurück und das 0:3 für die Gäste war möglich, als Philip „Flipper“ Bergmann sein Team in der 72. Minute mit dem Treffer zum 1:2 zurück ins Spiel brachte. Nun gab es einen offenen Schlagabtausch und Eric Pägert nutzte in der 85. Minute eine von mehreren Chancen und donnerte das Leder aus 6 m zum 2:2 Ausgleich in die Maschen. So krönten die TSVer ihre gute Leistung mit einem zwar glücklichen, aber nicht unverdienten Punkt. Am kommenden Sonntag spielen die Ahfeldt-Schützlinge um 15 Uhr auswärts bei Union Salzgitter. Vor dem Spiel gegen Lebenstedt bedankte sich Fußballobmann Walter Wilsmann bei Sponsor Mark Bornemann für den neuen Trikotsatz mit einem Blumenstrauß.




Die Mannschaft 2016 / 2017

von links nach rechts: Philip Carl, Rene Nolte, Eric Pägert, Marvin Gerke, Artur Renner, Werner Kalbfleisch (Betreuer), Timm Ahfeldt (Trainer), Willi Lüders, Alexander Nickel, Simon Kobbe, Tobias Gädicke, Philipp Schittenhelm, Walter Wilsmann (Fußballobmann + Platzwart), Alexander Bergmann, Sascha Krause, Kevin Lüs, Yannis Nortmann, Andreas Geibel

Es fehlen: Jan Bergmann, Philip Bergmann, Marius Carl, Marcel Erbes, Tim Holzhausen, Paddy Probst, Justin Rieseberg, Daniel Steckert,  Steffen Carl (Betreuer), Dirk Steckert (Betreuer)


TSV Gründet 2.Herren - Interessierte Spieler gesucht

Nachdem die Fußballer des TSV Münchehof erst vor gut einer Woche den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht haben, laufen schon wieder die Vorbereitungen auf die kommende Saison 2016/2017. Dabei sind sich die Verantwortlichen der Fußballabteilung unter anderem darüber einig, dass der TSV dann im Idealfall wieder eine zweite Herrenmannschaft als wichtigen Unterbau für die erste ins Rennen schicken kann. Hierzu werden allerdings noch interessierte Spieler gesucht, die sich bei Timm Ahfeldt unter 0176-21526782 melden können. Dies gilt ebenfalls für Personen, die sich die Betreuung einer möglichen zweiten Mannschaft vorstellen könnten. Für die Unterstützung sagt der TSV Münchehof vorab schon einmal vielen Dank.


Nach der Staffelmeisterschaft sichert sich der TSV Münchehof auch die Nordharzmeisterschaft

Knapp eine Woche nach der viel umjubelten Meisterschaft in der Nordharzliga Staffel 1 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga, konnte der TSV Münchehof am vergangenen Samstag auch noch die Nordharzmeisterschaft für sich verbuchen. Im Entscheidungsspiel gegen den bis dahin in der Punktspielserie noch ungeschlagenen Meister der Staffel 1, dem TuS Cremlingen, gelang am Ende ein glücklicher aber trotzdem nicht unverdienter 1:0-Erfolg. Das Tor des Tages erzielte Simon Kobbe per Handelfmeter.

 

TSV Münchehof – TuS Cremlingen 1:0 (0:0)

 

Im Vergleich zum letzten Saisonspiel gegen den TuS Clausthal-Zellerfeld musste Trainer Timm Ahfeldt seine Startelf auf einigen Positionen verändern, da diesmal nicht alle Spieler zur Verfügung standen. Dieser Umstand war der Tatsache geschuldet, dass die Münchehöfer das Entscheidungsspiel um die Nordharzmeisterschaft aufgrund der überraschenden Staffelmeisterschaft absolut nicht auf dem Plan hatten. So musste der TSV unter anderem auf Marius Carl und Philipp Schittenhelm verzichten. Hinzu kam, dass bereits in der 25. Spielminute ein verletzungsbedingter Doppelwechsel vorgenommen werden musste, weil ein Weiterspielen bei Andreas Geibel und Alexander Bergmann nicht möglich war. Die notwendigen Umstellungen brachten die Stammformation aus den vergangenen Saisonspielen dann doch gehörig durcheinander. So agierte z. B. Torwart Kevin Lüs als defensiver Mittelfeldspieler.

 

Die erste Halbzeit auf dem zu diesem Zeitpunkt noch wenig besuchte Sportplatz in Groß Flöthe gestaltete sich recht ausgeglichen. Unschön zu beobachten war nur die teils überharte und unfaire Gangart der Cremlinger, die diese Partie anscheinend mit allen Mitteln gewinnen wollten. Der TSV hielt jedoch ordentlich dagegen und bot insbesondere eine kämpferisch absolut sehenswerte Leistung. Die größte Torchance in der ersten Halbzeit vergab der TuS, als er einen umstrittenen Foulelfmeter über das Tor schoss.

 

In der zweiten Halbzeit beruhigten sich die etwas aufgeheizten Gemüter wieder und beide Mannschaften sollten zu weiteren Torchancen kommen. Gerade dem TuS boten sich dabei mehrere Hochkaräter, man scheiterte jedoch entweder am mehrfach stark parierenden Yannis Nortmann, an TSV-Feldspielern, die den Ball noch auf der Linie klärten oder aber am eigenen Unvermögen. Diese Nachlässigkeit sollte sich dann in der 70. Spielminute rächen, als ein Cremlinger den Ball im Strafraum regelwidrig mit der Hand spielte. Den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Simon Kobbe eiskalt. Im weiteren Spielverlauf hatte der TuS noch weitere Chancen, um wieder in das Spiel zurückzufinden, blieb aber aus den oben bereits beschriebenen Gründen weiterhin torlos. So konnten die Pandelbacher den knappen Vorsprung über die Zeit retten und sich am Ende nach der Staffelmeisterschaft tatsächlich auch noch über die Nordharzmeisterschaft freuen.

 

Für den TSV spielten: Nortmann – P. Carl, A. Bergmann (25./Kobbe), Gerke, Geibel (25./Lüs) – Renner, J. Bergmann – Nickel (61./Gädicke), P. Bergmann, Holzhausen – Pägert.

TSV Münchehof schreibt Vereinsgeschichte und steigt erstmals in die Bezirksliga auf

Die Fußballer des TSV Münchehof haben es tatsächlich geschafft. Durch einen souveränen 4:0-Erfolg gegenüber dem bereits vor dem Spiel abgestiegenen TuS Clausthal-Zellerfeld holen sich die Pandelbacher die Meisterschaft in der Nordharzliga und steigen damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bezirksliga auf. Lediglich 30 Minuten lang konnten die Gäste, auch mit etwas Glück, dem Druck der hochmotivierten Münchehöfer standhalten, ehe Kapitän Philip Bergmann den Bann brach und seine Mannschaft mit einem Doppelpack endgültig auf Meisterkurs brachte.  

 

Nordharzliga 1. Staffel: TSV Münchehof – TuS Clausthal-Zellerfeld 4:0 (2:0)

 

Im Vergleich zum eine Woche zurückliegenden 5:1-Erfolg bei der SG Mahner schickte Trainer Timm Ahfeldt auch gegen den TuS Clausthal-Zellerfeld die gleiche Startelf auf den Platz. Erstmals in dieser Saison konnte zudem auf insgesamt sechs Reservespieler zurückgegriffen werden, denn auch Tim Holzhausen gab am Freitag zuvor grünes Licht für einen möglichen Einsatz. Die Münchehöfer starteten so in die Partie, wie sie es sich zuvor vorgenommen hatten. Vom Anpfiff weg setzten die TSVer den TuS in deren eigener Spielhälfte immer wieder energisch unter Druck, um von Anfang an klarzustellen, wer an diesem Tag den Platz als Sieger verlassen wird. Gleich in der 2. Minute war Simon Kobbe über links erstmals frei durch und passte sofort in die Mitte zu den einschussbereiten Eric Pägert und Philip Bergmann. Nur mit viel Mühe gelang es den Gästen noch ein Bein dazwischen zu bringen. In der 8. Minute war Philip Bergmann erstmals frei durch und scheiterte nur ganz knapp am Innenpfosten. Neun Minuten später war es dann der Torwart, an dem Philip Bergmann scheitern sollte. Dessen Bruder Alexander Bergmann hatte in der 23. Minute Pech, als sein Nachschuss aus seinem zuvor selbst getretenen Freistoß erneut das Aluminium traf. Als die zahlreichen TSV-Anhänger  gerade das Verzweifeln begannen, weil der Ball bis dato einfach nicht ins Tor wollte, nahm sich Philip Bergmann in der 30. Minute ein Herz, drosch das Leder, dass er zuvor von Eric Pägert erhalten hatte, aus 11 Metern mit aller Gewalt in das Gästegehäuse und löste damit bei allen TSVern einen riesigen Jubel der Erleichterung aus. Als er nur eine Minute später von Simon Kobbe über links mustergültig bedient wurde und nur noch zum 2:0 einschieben musste, fiel der Jubel nicht weniger frenetisch aus. Jetzt war der Bann endgültig gebrochen und die TSVer drängten bereits in dieser noch frühen Phase des Spiels auf die Entscheidung. Marius Carl und Philip Bergmann hatten dabei die größten Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber jeweils knapp am Gästekeeper. So ging es mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Für die zweite Halbzeit nahmen sich die TSVer vor, genauso weiterzumachen, was insbesondere hieß, den frühen Druck auf den Ball weiter aufrechtzuerhalten, um so schnell wie möglich das 3:0 zu erzielen. Dieses Vorhaben sollte nach Wiederanpfiff perfekt umgesetzt werden, als Eric Pägert bereits in der 49. Spielminute zum besagten 3:0 einnetzten konnte. Tobias Gädicke hatte sich zuvor über rechts energisch durchgesetzt und das Leder in die Mitte flanken können. Doch auch der Drei-Tore-Vorsprung war den Münchehöfern noch nicht sicher genug. Man wollte unbedingt das 4:0, was aufgrund der etwas nachlassenden Gegenwehr der bis dato absolut motiviert auftretenden Clausthaler fast nur noch eine Frage der Zeit war. In der 62. Minute sollte es dann endlich soweit sein, als auch Eric Pägert, nach Vorlage des eingewechselten Alexander Nickel, seinen Doppelpack perfekt machte und damit endgültig für die Vorentscheidung sorgen konnte. Im weiteren Spielverlauf wich die Anspannung bei den TSV-Anhängern zunehmend der Erleichterung und der Vorfreude auf das, was sich nach dem Abpfiff auf dem Münchehöfer Sportplatz abspielen sollte. Als dieser dann endlich ertönte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr und es wurde einfach nur noch ausgiebig gefeiert. Im weiteren Verlauf des feucht-fröhlichen Abends gab es dann trotzdem immer wieder mal einige Momente des Innehaltens, die es viele noch gar nicht richtig glauben ließen, was man da eigentlich zusammen erreicht hat. Die Münchehöfer, die selbst nicht mit dem Ziel in die Saison gegangen waren, Meister zu werden, spielten eine überragende Rückrunde, wobei sie sich still und heimlich immer weiter nach oben gearbeitet hatten. Als nur noch drei Spiele zu spielen waren und dabei klar war, wenn alle drei Spiele gewonnen werden, wäre der TSV automatisch Meister, rief Trainer Timm Ahfeldt die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga im Mannschaftskreis offiziell als Ziel aus. Was folgte waren drei Siege bei 10:1 Toren, wobei der Last-Minute-Sieg beim FC Rhüden sicher die emotionale Initialzündung für den 5:1-Erfolg bei der SG Mahner und damit die erstmalige Einnahme der Tabellenführung war. Gegen den bereits abgestiegenen TuS Clausthal-Zellerfeld folgte somit gewissermaßen die Pflicht nach der Kür, wobei den Pandelbachern vom Anpfiff bis zum Abpfiff anzumerken war, dass sie sich ihren großen Traum von niemandem mehr nehmen lassen würden.

 

Für den TSV spielten: Lüs – Schittenhelm, A. Bergmann, M. Carl, Geibel – Renner, J. Bergmann (75./Gerke) – Kobbe (67./Rieseberg), P. Bergmann, Gädicke (59./Nickel) – Pägert.

 


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