Toller Start in die neue Saison

14.08. Immenrode

 Besser hätte der Start in die neue Saison kaum sein können. Im Auswärtsspiel in Immenrode kam das Team um Capitano Philip Bergmann zu einem ungefährdeten 5:1 Sieg. Gerade die Offensive um Neuzugang Paul Geibel konnte dabei voll überzeugen.

Zuerst musste der TSV allerdings eine Schrecksekunde überstehen. Philipp Schittenhelm haute über den Ball und so kam ein Immenröder Angreifer aus acht Meter frei zum Schuss. Keeper Kevin Lüs reagierte aber hervorragend und entschärfte den Schuss. In der 13. Minute dann eine Riesenmöglichkeit für Eric Pägert. Nach einer Flanke von Philipp Carl kam er am langen Pfosten frei zu Kopfball, doch er platzierte den Ball knapp über den Querbalken. Dann das 1:0: Patrick Tantzen schickte Philipp Carl auf der rechten Seite „auf die Reise“ und dessen Flanke verwerte Jan Bergmann in der Mitte zum 1:0. Es kam aber noch besser. Bereits eine Minute später setzte sich Paul Geibel gegen drei Gegner durch und bugsierte die Pille mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor. Der Jubel war noch nicht ganz verstummt, da kam der Gastgeber zum Anschlusstreffer. Philipp Schittenhelm und Keeper Kevin Lüs waren sich bei einer Flanke nicht einig und so konnte der Immenröder Hannak einköpfen. Der Immenröder Anhang hoffte nun auf eine Wendung des Spiels, sah aber in der Folge kein Aufbäumen seiner Mannschaft. Die Münchehöfer übernahmen sofort wieder die Kontrolle des Spiels und kamen noch vor der Pause zu guten Chancen. Zuerst verfehlte Jan Bergmann denkbar knapp das Ziel und auch sein Bruder hatte bei einem 25 Meter Knaller kein Glück. Große Aufregung gab es dann in der 34. Minute. Nach einem kapitalen Fehler des Immenröder Libero, lief Jan Bergmann allein auf den Keeper zu. Erst scheiterte er am gut reagierenden Schlussmann und als er den Abpraller verwerten wollte, wurde er von hinten gestört. Hier lies der sichere Schieri Gnade vor Recht walten und entschied nur auf Eckball. Kurz vor der Pause sah der Anhang der „Roten“ noch einmal eine schöne Kombination. Die Brüder Bergmann spielten einen schönen Doppelpass und Jan brauchte nur noch quer legen, leider „verhungerte“ der Ball auf dem langen Gras, so dass der Keeper gerade noch dazwischen gehen konnte. Nach der Pause zog der TSV dem Gastgeber gleich den Zahn. In der 47. Minute tankte sich „Flipper“ Bergmann in der Strafraum, legte quer und Paul Geibel vollstreckte aus kurzer Distanz. Nur vier Minuten später das 4:1. Der Gastgeber spielte den Ball quer vorm eigenen Tor hin und her. Irgendwann wurde es Philip Bergmann „zu bunt“, luchste dem Libero den Ball ab und drosch den Ball links unten ins Eck. Der Frust bei den Immenröder saß schon sehr tief und entlud sich beim Spieler Jelitto in der 58. Minute. Nach einem Zweikampf im Münchehöfer Strafraum forderte er einen Elfer. Als er diesen nicht bekam, beleidigte er TSV-Libero Andreas Geibel mit „Wichser“. Er übersah aber anscheinend den daneben stehenden Schieri, der so keine andere Wahl hatte ihn vorzeitig mit „rot“ zum Duschen zu schicken. Mit einem Mann mehr auf dem Feld kam der TSV noch zu weiteren Großchancen die aber zum Teil leichtfertig vergeigt wurden. Den Schlusspunkt setzte Kapitän „Flipper“ Bergmann. Nach wunderschönem Doppelpass mit seinem Bruder Jan, vollendete er überlegt zum 5:1. Coach Kai Möhlenbrock war nach Abpfiff natürlich hoch zufrieden, auch wenn sich der Gegner als nicht so stark wie erwartet zeigte. Nun muss der TSV am Mittwoch in der zweiten Krombacher-Pokal-Runde bei der SG Harlingerode/Göttingerode II antreten. Hier ist der TSV natürlich haushoher Favorit und ein Scheitern wäre schon eine faustdicke Überraschung, spielt der Gastgeber doch drei Klassen tiefer. Das Spiel beginnt um 18:30 in Göttingerode, der TSV trifft sich um 17:15 am Sportplatz in Münchehof. Folgende Spieler kamen in immenrode beim ersten Saisonsieg zum Einsatz: Kevin Lüs, Andreas Geibel, Philipp Schittenhelm, Alessandro Orto, Daniel Steckert, Philip Bergmann, Philipp Carl, Patrick Tantzen, Paul Geibel, Eric Pägert (78. Marcel Erbes), Jan Bergmann (85. Hendrik Börker).

 

Remis vor Rekordkulisse

24.08. SG Ildehausen / Kirchberg

 Am Mittwoch kam es in Münchehof zum ersten Seesener Lokalderbykracher der Kreisliga Goslar. Der Vorjahresmeister TSV Münchehof empfing den Mitaufsteiger, die SG Ildehausen/Kirchberg. Geschätzte 400 Zuschauer wollten dieses interessante Nachbarschaftsduell verfolgen und wurden nicht enttäuscht. Nach einer intensiven Partie, trennten sich die Neukreisligisten 3:3 unentschieden.

Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern. Bereits in der dritten Minute hätte der TSV in Führung gehen können. Kapitän Philip Bergmann setzte sich kampfstark im SG-Strafraum durch, traf aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Der TSV setzte sofort nach und baute unheimlichen Druck auf. Es dauerte auch nicht lange und sie wurden belohnt. In der neunten Minute erzielte Jan Bergmann die verdiente Führung. Auch in der Folgezeit blieb der TSV am Drücker. Ein Riesending bot sich Marius Carl in der 14. Minute. Sein Schuss wurde von einem Gastspieler im letzten Augenblick noch abgefälscht und verfehlte nur um Haaresbreite sein Ziel. Ab der 20.Minute kam der Gast dann besser ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Angetrieben von Nino D´Onofrio kam nun auch die SG zu Chancen. Zunächst ließ die TSV-Abwehr allerdings nur wenig zu, aber in der 35.Minute erzielte Pierre Pavlidis den Ausgleich. Es kam sogar noch besser für die Gäste. Nachdem Nino D´Onofrio Philip Bergmann den Ball im Mittefeld abluchste, konnte sich TSV Verteidiger Christoph Mönnich nur mit einem artistischen Handspiel an der Strafraumgrenze helfen und es gab folgerichtig Freistoß. Nino D´Onofrio nutzte diese Chance und drosch das Leder in die Maschen. Mit einem, für den TSV ärgerlichen, 2:1 für die Kirchberger ging es in die Pause. Nach dem Pausengebäck egalisierten sich die Teams weitestgehend und es gab wenig Höhepunkte. Erst ab der 56.Minute nahm das Spiel wieder Fahrt auf. SG-Keeper Anschütz holte Eric Pägert im 16er von den Beinen und es gab Foulelfmeter für den TSV. Libero Andreas Geibel trat an und versenkte den Ball nervenstark. Dann wurde es kurios. In der 67. Minute konnte der TSV erneut in Führung gehen. Patrick Tantzen spielte einen wunderschönen Pass auf Eric Pägert und der erzielte den vielumjubelten Führungstreffer. Der TSV feierte diesen Treffer aber einen Tick zu lange, denn Nino D´Onofrio sah beim Anstoß das TSV-Keeper Kevin Lüs etwas zu weit vorm Tor stand und zog in Mike Hanke Manier direkt ab. Der Ball segelte schließlich punktgenau unter die Latte ins TSV Tor. Ein sensationelles Tor! Danach merkte man beiden Teams an, dass sie dieses Spiel nicht verlieren wollten. Zwar schwappte das Spiel weiter hin und her, aber die Teams verstärkten die Abwehrreihen und so kam es zu keinen großen Chancen mehr. Am Ende wussten wohl beide Teams nicht ob sie jubeln oder heulen sollen. Beide Teams hatten die Chancen zum Sieg und so geht das Remis wohl völlig in Ordnung. Nun muss der TSV am Sonntag zum Titelanwärter FG Vienenburg/Wiedelah reisen. Hier hängen die Trauben natürlich schon sehr hoch. Der TSV hat aber bereits gute Ansätze gezeigt und geht nicht chancenlos in diese Partie. Das Spiel wird um 15:00 angepfiffen, der TSV trifft sich um 13:15 zur Abfahrt am Münchehofer Sportplatz.

Folgende Spieler kamen im Lokalderby zum Einsatz: Kevin Lüs, Christoph Mönnich (65. Philip Carl, Philipp Schittenhelm, Andreas Geibel, Daniel Steckert (85. Jannik Dicke), Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Alessandro Orto, Marius Carl, Eric Pägert und Jan Bergmann.

 

Für den TSV war mehr drin

28.08. Vienenburg

Am Sonntag musste der TSV Münchehof nach Vienenburg reisen. Hier hingen die Trauben natürlich sehr hoch, denn für viele Kenner gehört die FG Vienenburg/Wiedelah zum Favoritenkreis auf den Meistertitel. Am Ende musste sich der TSV zwar mit 3:1 geschlagen geben, verkaufte sich aber teuer. Mit etwas mehr Glück und Kaltschnäutzigkeit, wäre sogar ein Sieg drin gewesen.

Von Anfang an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel. Beide Teams schenkten sich nichts und führten verbissene Zweikämpfe. Aber auch Chancen wurden sich erarbeitet. So tauchte etwa Eric Pägert frei vorm Seesener FG-Keeper Hans Errens auf, doch sein Schuss ging am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite konnte sich Kevin Lüs bei einem strammen Schuss auszeichnen. Ganz nah am 1:0 war Eric Pägert in der achten Minute. Wieder fand der Ball den Weg durch die Schnittstelle der FG-Viererkette und er hatte freie Bahn, doch Hans Errens wehrte nicht nur den ersten Schuss ab, auch beim Nachschuss war er erneut zur Stelle. Dann spielten Alessandro Orto und Jan Bergmann einen perfekten Doppelpass, so dass beide frei im Strafraum waren. Jan wollte dann uneigennützig quer legen, aber der Pass war zu ungenau und so verpuffte diese Riesenmöglichkeit zur TSV-Führung. Die Gastgeber gefielen durch sicheres Kombinationsspiel und hohe Laufbereitschaft, aber die TSV-Hintermannschaft lies nur wenige Chancen zu. In der 20.Minute nutzten sie aber den ersten groben Fehler gleich eiskalt. Manndecker Philipp Schittenhelm schlug im eigenen Strafraum ein Luftloch und Droste schob das Leder clever ins lange Eck. Danach war die Luft erst einmal raus beim TSV. Die FG übernahm klar das Kommando und baute nun mehr Druck auf. In der 30.Minute zeigte die FG dann lehrbuchhaft wie man erfolgreich kontert. Der TSV verlor die Pille am gegnerischen 16er und die FG war mit drei schnellen Spielzügen vorm TSV-Tor. Hier nutzte Kilic die Hereingabe von Droste zum 2:0. Kurz vor der Pause, zeigte Paul Geibel sein technisches Können mit einem schönen Fallrückzieher, aber auch dies brachte nicht den gewünschten Erfolg. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein ganz anderes Spiel mit klaren Vorteilen für den TSV. Bereits in der 47. Minute erzielte Paul Geibel den Anschlusstreffer, nachdem er von Jannik Dicke schön freigespielt wurde. Nur drei Minute später segelte Hans Errens unter einer Flanke durch, doch Patrick Tantzen war zu überrascht und den Ball verwerten zu können. Weiter rollte Angriff um Angriff auf das Vienenburger Tor. Gerade Paul Geibel stellte die Vienenburger vor arge Probleme aber auch er scheiterte immer wieder am FG-Keeper. In der 60.Minute gab es dann große Aufregung. Bei einem Einwurf direkt vor der Münchehofer Auswechselbank, lies sich der Vienenburger Brandt zu einer Tätlichkeit gegen einen Münchehofer Ergänzungsspieler hinreißen. Der Schieri konnte die Szene zwar selbst nicht sehen, doch nach Rücksprache mit seinem Assistenten zeigte er dem FGer den roten Karton. Nun igelte sich die FG noch mehr ein und verteidigte den knappen Vorsprung. Die Münchehöfer rannten weiterhin an und versuchten alles um den Ausgleich zu erzielen. Gute Chancen von Paul Geibel und Philipp Bergmann konnte dabei leider nicht genutzt werden. In der 82. Minute zeigte Hans Errens noch einmal seine Klasse. Mit einer spektakulären Glanzparade fischte er einen satten Fernschuss von Patrick Tantzen aus dem Winkel. Den endgültigen K.O. für den TSV, gab es dann in der 87. Minute. Nachdem ein FG-Verteidiger das Leder mit einem Befreiungsschlag aus dem eigenen Strafraum drosch, war Droste plötzlich frei durch und vollendete erneut ganz cool. Danach passierte nicht mehr viel und es blieb bei Heimsieg der FG. Am Ende kann der TSV mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, mit dem Ergebnis freilich nicht. Der TSV hat aber bereits am Donnerstag die Möglichkeit die Dinge wieder gerade zu rücken, denn dann kommt der nächste Meisterschaftsanwärter, der SV Neuwallmoden, nach Münchehof. Dieses Spiel beginnt um 18:30.

In Vienenburg kamen folgende Spieler zum Einsatz: Kevin Lüs, Philip Schittenhelm, Charistoph Mönnich, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philipp Bergmann, Alessandro Orto, Jannik Dicke, Eric Pägert (36. Philip Carl), Jan Bergmann

 

01.09. Neuwallmoden

Am Donnerstag kam es in Münchehof zu einer vorgezogenen Kreisligapartie. Der heimische TSV empfing den SV Neuwallmoden. Der TSV wollte aus einer gesicherten Abwehr heraus spielen und mit einzelnen Nadelstichen zum Erfolg kommen. So entwickelte sich kein hochklassiges Spiel bei dem die gut 150 Zuschauer von den Sitzen gerissen wurden. Der SV Neuwallmoden beherrschte zwar klar das Spielgeschehen, biss sich aber an der sattelfesten TSV-Abwehr immer wieder die Zähne aus. Die erste Torgefahr strahlte der TSV in der 16.Minute aus. Jan Bergmann wollte von der Grundlinie auf Marius Carl ablegen, doch Carl wurde im letzten Augenblick von der SV-Abwehr am Torschuss gehindert. Nur drei Minuten später hatte der Gast dann großes Glück. Marius Carl und Philip Carl spielten die SV-Abwehr aus, doch die Flanke von Philip Carl war um wenige Zentimeter zu weit, so kam Marius Carl vorm Tor nicht mehr an den Ball. Die erste richtige Torchance für den Gast bot sich dem SV erst in der 39. Minute. Nach einem satten Fernschuss lies TSV-Keeper Holger Börker den Ball nach vorn abprallen, rettete dann beim Nachschuss von Martin Kelpe hervorragend. Das 1:0 für die Gäste resultierte dann aus einem Riesenfehler des TSV. Alessandro Orto und Patrick Tantzen waren sich bei einem Klärungsversuch nicht einig und schossen sich parktisch gegenseitig an, so kam der Ball zum SVer Haas der völlig frei auf Holger Börker zusteuerten, diesen gekonnt ausspielte und locker einschob. Nach dem Seitenwechsel noch mehr Pech für den TSV. Christoph Mönnich wollte das Leder in der 47. Minute aus der Gefahrenzone schlagen, traf den Ball aber so unglücklich, dass der Ball über den chancenlosen TSV-Keeper hinweg im Tor landete. Zuerst schien der TSV davon schwer geschockt, doch nachdem man sich einmal geschüttelt hat, versuchte der TSV das Spiel noch zu drehen. Andreas Geibel und Marius Carl scheiterten in der Folge am SV-Keeper Tscherner. Doch in der 67. Minute kam der TSV tatsächlich zum Anschlusstreffer. Jan Bergmann wurde völlig unnötig von Florian Pages an der Strafraumkante zu Fall gebracht und Schieri Dario Holland entschied auf Strafstoß. Andreas Geibel zeigte einmal mehr Nervenstärke und vollendet gewohnt sicher. Der Gast stellte darufhin aber umgehend den alten Abstand wieder her. Sean Casey zog aus gut 25 Metern trocken ab, traf aber nur den Pfosten, doch Alen Berisha reagierte am schnellsten und nutzte den Abpraller zum 3:1. Dieses Tor erwies sich als Deckel für den SV, denn der TSV hatte nun nicht mehr die Kraft das Spiel zu drehen. Holger Börker konnte musste in der Folge noch zweimal in höchster Not retten, doch kurz vor Schluss erhöte Ozan Kapici doch noch auf 4:1. Am Ende gab es am verdienten Sieg der Neuwallmodener nichts zu rütteln. Trotzdem sah TSV-Coach Kai Möhlenbrock eine engagierte Leistung seiner Mannschaft auf der man vieles Positives mitnehmen kann. Die Punkte muss der TSV einfach gegen andere Gegner holen. Jetzt ist erst einmal Wunden lecken angesagt, ehe es dann am 11. September nach Jerstedt geht.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Holger Börker, Christoph Mönnich, Philipp Schittenhelm (46.Marcel Erbes), Patrick Tantzen, Andreas Geibel, Alessandro Orto, Jannik Dicke, Marius Carl (82. Hendrik Börker), Philip Carl und Jan Bergmann.

 

Nach zwanzig Minuten den Gegner im Griff gehabt

11.09. Jerstedt

 Der TSV Münchehof hat in die Erfolgsspur zurück gefunden. Nach den zwei Niederlagen gegen die FG Vienenburg/Wiedelah und dem SV Neuwallmoden, konnte man nun am Wochenende der TSG Jerstedt die Punkte stehlen. Dabei sah es in den ersten zwanzig Minuten gar nicht gut aus für den TSV. Die Gastgeber machten mächtig Wirbel und erzielten in der 17. Minute auch die überfällige Führung. Zuvor hatte Kevin Lüs im TSV-Tor zweimal retten müssen, doch gegen den strammen Schuss von Schmidt genau in den Winkel war auch er völlig machtlos. Dabei war das Spiel der TSG einfach zu durchschauen und nach zwanzig Minuten hatte sich der TSV dann endlich besser darauf eingestellt. Das Mittelfeld stellte sich bei den langen Bällen etwas tiefer und so konnten viele Bälle bereits früh abgefangen werden. In der 21. Minute hatte Andreas Geibel Pech. Sein Freistoß aus 22 Metern klatschte nur an den Pfosten. Der Ausgleich fiel dann in der 30. Minute. Marius Carl setzte sich energisch im gegnerischen Strafraum durch und spielte den Ball zurück an die Strafraumgrenze, hier lies Jan Bergmann den Ball durch die Beine laufen, so dass Patrick Tantzen völlig blank war und ungehindert einschieben konnte. Kurz darauf die TSV-Führung: Marius Carl zog einen Eckball scharf auf den TSG-Keeper der damit große Probleme hatte, Philip Carl erkannte die Situation schließlich am schnellsten und beförderte den Abpraller über die Linie. Nur zwei Minuten folgte sogar das 3:1. Einen Traumpass von Philipp Schittenhelm aus der eigenen Hälfte, erlief Marius Carl, umdribbelte den Keeper und schob locker ein. Mit diesem 3:1 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause entwickelte sich dann ein einseitiges Spiel. Der Gastgeber kam in der gesamten zweiten Hälfte zu keinen nennenswerten Chancen und der TSV spielte das Ding nun souverän runter. In der 52. Minute hätte Philip Carl bereits das Ergebnis höher schrauben können. Nachdem der TSG-Libero am Ball vorbei haute, lief er allein auf den Keeper zu der allerdings reaktionsstark klären konnte. Eine noch größere Chance bot sich Kapitän Marius Carl in der 60. Minute, Wieder hatte er den Keeper bereits ausgespielt und brauchte nur noch ins leere Tor schießen, doch sein Linksschuss ging nur ans Außennetz. Besser machte es Jan Bergmann fünf Minuten später. Eine schöne Direktkombination über Marius Carl und Alessandro Orto verwertete er sicher. Danach verwaltete der TSV das Ergebnis und die TSG hatte einfach nicht die Mittel den TSV noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Einziger Aufreger war die gelb-rote Karte gegen Jannik Dicke. Nachdem er zum Kopfball hochstieg wurde er von seinem Gegner unterbaut und beide stürtzten zu Boden. Alle rechneten hier mit einem Freistoß für die Münchehöfer, doch der sonst sehr gute Schieri Schwarz (SV Upen) bewertete die Situation anders und zückte „Gelb“. Und „Gelb“ plus „Gelb“ macht „Gelb-rot“, so Musste Dicke zum vorzeitigen Duschen. Nachdem Schlusspfiff war man natürlich hochzufrieden im TSV-Lager, hat man doch dem Gegner – abgesehen von den ersten zwanzig Minuten – keinen Raum zur Entfaltung gegeben. Dieses Erfolgserlebnis sollte dem TSV nun auch Auftrieb für die kommenden Spiele geben, zumal der etatmäßige Kapitän Philipp Bergmann dann wieder mitwirken kann.

Folgende Spieler fuhren den zweiten Saisonsieg ein: Kevin Lüs, Christoph Mönnich (73. Mauricio König), Philipp Schittenhelm, Daniel Steckert, Patrick Tantzen, Andreas Geibel, Alessandro Orto, Jannik Dicke, Marius Carl, Jan Bergmann (68. Hendrik Börker), Philip Carl

 

Die Popo-Wackler von Flipper, brachten die Entscheidung

18.09. TuS Clausthal

Die erste Garnitur des TSV Münchehof kann wohl endgültig von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Mit 10 Punkten aus sechs Spielen ist man zumindest im Münchehofer Lager sehr zufrieden. An diesem Wochenende hatte man die TuS Clausthal zu Gast und gewann souverän mit 2:0. Damit findet sich der TSV auf einen guten fünften Platz in der Tabelle wieder.

Das Spiel gegen Clausthal entwickelte sich bei nasskaltem Wetter zu einem zähen Ringen. Zwar hatte der TSV gefühlte 80% Ballbesitz, schaffte es aber kaum sich gute Chancen zu erarbeiten. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich im Mittelfeld ab, wo sich beide Mannschaften an der gegnerischen Verteidigung die Zähne ausbissen. Den ersten Aufreger gab es in der 16. Minute als Marius Carl den Ball per Kopf an den Pfosten setzte, doch das gute Schieri-Gespann erkannte zu Recht auf Abseits. Danach wurde das Spiel des TSV etwas zielgerichteter. Nach einem Eckball von Jannik Dicke hatte der Gast Glück, denn der Ball ging quer durch den Sechszehner, doch mehrere TSVer rutschten am Ball vorbei. Zwei Minuten später setzte sich Marius Carl groß in Szene. Er eroberte im Mittelfeld kompromisslos den Ball und ging die Außenlinie runter, dann umkurvte er zwei Verteidiger an der Grundlinie und spielte quer zum völlig frei stehenden Alessandro Orto der keine Mühe hatte den Ball über die Linie zu drücken. In der 28. Minute nutzte Philip Carl einen kapitalen Fehler des TuS-Liberos und lief allein auf den Keeper zu. Leider fehlte dem Youngster ein wenig Cleverness, so konnte der TuS-Keeper im Eins-gegen-Eins klären. Kurz vor der Pause bot sich Philip Carl erneut eine gute Torchance. Christoph Mönnich spielte einen 40-Meter-Diagonalpass auf den jungen Stürmer, so dass er wieder frei vorm TuS-Tor auftauchte, doch erneut scheiterte er am gut reagierenden Keeper. In der Pause mahnte TSV-Coach Kai Möhlenbrock zur höchsten Konzentration. Auch wenn Keeper Kevin Lüs nicht einen einzigen Ball aufs Tor bekam, durfte man den Gegner auf keinen Fall abschreiben. Seine Spieler hörten ihm anscheinend gut zu denn Kevin Lüs bekam auch in der zweiten Hälfte keinen einzigen gefährlichen Schuss aufs Tor. Man merkte den Gästen zwar an, dass sie eine Schippe drauf legen wollten, doch die Manndecker Philipp Schittenhelm und Christoph Mönnich hatten ihre Gegner völlig im Griff. Zudem machte Libero Andreas Geibel eine glänzende Partie und Daniel Steckert nahm den TuS-Spielmacher, Fabian Böttcher, quasi aus dem Spiel. Also sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild wie im ersten Spielabschnitt. So dauerte es auch bis zur 62. Minute, ehe ein Hauch von Torgefahr über den gepflegten Münchehofer Rasen ging. Jan Bergmann versuchte es mit einem gefühlvollen Schlenzer, verfehlte das Ziel allerdings um ein gutes Stück. Näher dran war da schon Marius Carl in der 67. Minute. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, nah er den Ball gekonnt an und drehte sich geschickt um seinen Verteidiger, doch der TuS-Keeper reagierte erneut glänzend und hielt so sein Team im Spiel. In der 75. Minute erlöste dann Kapitän „Flipper“ Bergmann seinen Anhang. Aus der eigenen Hälfte heraus dribbelte er durch die TuS-Reihen, wackelte zweimal rechts und zweimal links mit dem Popo und war schließlich frei vorm Tor, hier behielt er cool die Nerven und schob überlegt ein. Ein typisches Bergmann-Tor. Gleich danach hatte Marius Carl und Philip Carl nochmal eine Doppelchance das 3:0 zu erzielen, doch die vielbeinige Abwehr konnte beide Versuche abblocken. Zum Ende der Partie sorgte der eingewechselte Hendrik Börker nochmal für mächtig Wirbel in der TuS-Abwehr, aber ein weiterer Treffer sollte auch ihm nicht mehr gelingen, so blieb es beim hoch verdienten 2:0.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, Daniel Steckert, Philip Bergmann, Alessandro Orto, Jannik Dicke (72. Hendrik Börker), Marius Carl, Jan Bergmann und Philip Carl.


25.09. Klein Mahner

 Die SG Klein Mahner versuchte wirklich alles. So wurde unter der Woche der SG-Trainer freigestellt um neue Impulse zu setzen und die Mannschaft neu zu motivieren, denn man hatte sich nach dem knappen Pokalspiel gegen des TSV Münchehof (2:3) wohl etwas ausgerechnet. Doch die Rechnung ging für die SG keinesfalls auf, denn im Punktspiel erwies sich der TSV als eine Nummer zu groß.

Es waren noch keine vier Minuten gespielt, da klingelte es bereits im Tor der Gastgeber aus Klein Mahner. Jannik Dicke setzte Jan Bergmann vorzüglich in Szene und dieser hatte keine Mühe zur frühen Führung einzuschieben. Kurz danach hatte Philip Carl Pech; eine präzise Flanke von Paul Geibel setzte er nur an die Unterkante der Latte. Dann eine Riesenchance in der 16. Minute, aber weder Paul Geibel noch Philip Bergmann schafften es das leder aus kurzer Distanz zu versenken und als Alessandro Orto zum Nachschuss ansetzte, wurde er an der Strafraumkante gefoult. Patrick Tantzen erwies sich dann als hervorragender Schütze und lies dem SG-Keeper keine Chance. In der 26. Minute eroberte Jan Bergmann den Ball und drang in der 16er, hier wurde er rüde von den Beinen geholt und der gute Schieri Yavuzey (TSKV Goslar) zeigte auf den Punkt. Im Pokalspiel scheiterte Schütze Andreas Geibel noch, diesmal aber nicht und so hieß es 3:0 für den TSV. Kurz danach wurde erneut Jan Bergmann von Jannik Dicke schön in Szene gesetzt, Völlig allein vorm Keeper konnte er sich die Ecke aussuchen, doch er entschied sich für die Mitte und so konnte der Torwart parieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Paul Geibel seine gute Arbeit belohnen können. Philip Bergmann tankte sich einmal mehr durch den gegnerischen Strafraum und legte uneigennützig für Geibel auf, doch er traf den Ball nicht voll und so ging die Pille knapp vorbei. Trainer Kai Möhlenbrock war zur Pause natürlich hochzufrieden, denn der TSV hatte alles im Griff, schoss der Gegner doch nicht einmal auf das Tor von Kevin Lüs. Nach Wiederanpfiff versäumte es der TSV gleich einen nachzulegen. Alessandro Orto wurde im letzten Augenblick abgeblockt (47.) und gegen Paul Geibel rettete der Schlussmann mit einer Glanztat. Zudem kam etwas Pech. In der 60. Minute traf Jan Bergmann aus spitzem Winkel nur den Pfosten, allerdings übersah er dabei den besser postierten Alessandro Orto.

Kurz danach ging Jan Bergmann zum Kopfball hoch und traf erneut nur den Innenpfosten; Jannik Dicke schob den Abpraller zwar in die Maschen, doch das Schieri-Gespann entschied auf Abseits. Dann kam der Gastgeber tatsächlich doch zum Torerfolg. Erst wurde die Flanke nicht verhindert und dann unterlief Paul Geibel auch noch die Flanke und der SGer Marquardt war per Flugkopfball erfolgreich. Der TSV antwortete allerdings postwendend. Erst wurde Alessandro Orto klar im Strafraum gefoult und der Pfiff blieb aus, doch die daraus resultierende Ecke köpfte Jannik Dicke unhaltbar in die Maschen. Die endgültige Entscheidung folgte nur drei Minuten später. Erneut brachte Alessandro Orto eine präzise Flanke in den SG-16er, diesmal stand Philip Carl goldrichtig und lies dem Keeper keine Chance. Im Gefühl des sicheren Sieges lies der TSV nun die Zügel schleifen und so kam die SG prompt mit der zweiten Chance zum zweiten Tor. Begünstigt durch einen Stellungsfehler von Philip Bergmann konnte Lorenz das 2:5 erzielen. In der Nachspielzeit kam es dann noch zu einer nicht alltäglichen Szene. Schieri Yavuzey zeigte einem SG-Spieler plötzlich die rote Karte, weil er eine Schiedsrichterbeleidigung gehört haben will. Der TSVer Tobias Kraatz erwies sich aber als fairer Sportsmann und stellte die Sache beim Schieri richtig und dieser ließ sich auch überzeugen und zog die rote Karte zurück. Der TSV konnte mit diesem Erfolg seinen fünften Platz festigen und ist seinem Saisonziel (Platz 9) ein Stückchen näher gekommen.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philip Bergmann, Alessandro Orto, Jannik Dicke (71. Mauricio König), Paul Geibel, Philip Carl und Jan Bergmann (86. Tobias Kraatz)

 

TSV Münchehof weiter in der Erfolgsspur

02.10. Rammelsberg

Der fünfte Saisonsieg ist geschafft! Am Sonntag konnte die erste Garnitur des TSV Münchehof nach einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei, die Reserve des SV Rammelsberg mit 5:1 in die Knie zwingen. Der Gast erwies sich dabei als härtere Nuss als von vielen erwartet. Am Ende setzte sich aber die bessere Physis der Münchehofer durch.

Die TSVer wollten unbedingt einen Heimsieg und übernahmen sofort das Zepter. In der vierten Minute spielte Marius Carl einen schönen Diagonalpass auf Philip Carl, doch er traf den Ball nicht voll, so dass der Gäste-Keeper keine Probleme hatte. In der zehnten Minute hätte Stürmer Jan Bergmann seine Farben dann in Führung bringen müssen, doch er scheiterte freistehend am gut reagierenden Keeper. Dann verflachte das Spiel etwas. Die Gäste erwiesen sich als technisch und kämpferisch versiertes Team und kamen ebenfalls zu guten Angriffen. Sie nutzten clever die Schwächen im TSV-Mittelfeld das viel zu lange brauchte um von Angriff auf Abwehr umzuschalten. So musste Kevin Lüs schon sein ganzes Können aufbieten um gegen einen durchgedrungenen Stürmer zu retten(21.). Kurz danach drang Marius Carl unwiderstehlich in den Strafraum der Gäste ein und wurde klar von den Beinen geholt, doch der fällige Pfiff blieb aus. In der 32. Minute hatte Kapitän Philip Bergmann Pech, denn seine Direktabnahme nach einer Dicke-Ecke wurde gerade noch von einem Verteidiger abgeblockt. Dann kam die kalte Dusche: einmal mehr war das TSV-Mittelfeld nicht richtig im Bilde und der SV kam schnell in den TSV-Strafraum. Hier spielten sich die beiden Spitzen gekonnt den Ball zu und es hieß 1:0. Es hätte sogar noch schlimmer kommen können. Nur zwei Minuten später eine ähnliche Szene, doch diesmal verzog der Stürmer knapp. Kurz vor der Halbzeit wurde es noch einmal hektisch. Erst lies der Schieri Gnade vor Recht ergehen, als Jan Bergmann eine missglückten Abschlag aufnahm, aufs Tor zulief und dann gefoult wurde. Der „Täter“ sah nur „Gelb“ - hier sahen nicht wenige Zuschauer eine Notbremse. Kurz danach kam es aber noch dicker für den TSV. Wieder drang Marius Carl in den 16er ein und wurde gefoult, doch der Ball kam zu Paul Geibel der gedankenschnell die Situation erfasste und den Ball von der Grundlinie auf Jan Bergmann zurück spielte, der den Ball über die Linie drückte. Der Jubel wurde aber im Keim erstickt, denn das Schieri-Gespann entschied völlig überraschend auf Abseits. Alles reklamieren brachte natürlich nichts ein und so ging der TSV mit einer gehörigen Portion Wut in die Pause. Coach Kai Möhlenbrock stellte sein Team um. Marius Carl wurde in den Sturm geschickt und Patrick Tantzen sollte für mehr Stabilität im defensiven Mittelfeld sorgen. Vorweg: sein Plan ging voll auf. Tantzen stopfte vorzüglich die Löcher im Mittelfeld und Carl wirbelte die gegnerische Abwehr eins ums andere Mal gehörig durcheinander. So auch in der 55. Minute. Wieder drang er in den Strafraum ein und wurde erneut gefoult und diesmal blieb die Pfeiffe des Schieris nicht stumm. Stammschütze Andreas Geibel trat an und vollendete sicher zum 1:1. Jetzt rollte Angriff um Angriff aufs Rammelsberger Tor. „Flipper“ Bergmann legte zwei Minuten nach dem Ausgleich schön für Marius Carl auf, doch der Schuss wurde einmal mehr geblockt. Die anschließende Ecke köpfte er indes über den Querbalken. Dann Spielerwechsel beim TSV. Eric Pägert ersetzte Jan Bergmann. Pägert hatte dann auch gleich die große Chance zur Führung. Einen weiten Abschlag von Keeper Kevin Lüs unterschätzte die Rammelsberger Abwehr und Eric Pägert stand plötzlich allein vorm Tor, doch sein Lupfer ging um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Aber nur zwei Minuten später sorgte er für das erlösende 2:1. Er verwandelte eine Ecke direkt, hierbei sah der Gäste-Keeper allerdings nicht so gut aus. Danach wurden zwei gute Chancen für Eric Pägert und Paul Geibel von der vielbeinigen Abwehr abgeblockt, doch in der 78. Minute die Vorentscheidung: die SV-Abwehr klärte einen Eckball genau auf die Füße von Libero Andreas Geibel, dieser erkannte das die Gäste auf Abseits spielen wollten und lupfte das Leder über die herausstürzende Abwehr. „Flipper“ Bergmann war so frei durch und überlupfte den Keeper zum 3:1. Dann dezimierte sich der Gast auch noch selbst. Der Frust saß anscheinend zu tief denn ein SVer ging völlig „übermotiviert“ in einen Zweikampf mit Christoph Mönnich und hatte Glück das er schon „Gelb“ hatte, denn so blieb ihm wohl die glatt rote Karte erspart, vorzeitig zum Duschen musste er natürlich trotzdem. In der 89. Minute krönte Marius Carl seine hervorragende Leistung im zweiten Durchgang. Wunderschön von Philip Bergmann in Szene gesetzt, traf er aus kurzer Distanz. Den Schlusspunkt setzte Philip Bergmann dann in der Nachspielzeit. Daniel Steckert verlängerte per Kopf einen Einwurf und Philip Bergmann köpfte schließlich mit Übersicht ins lange Eck. Nach dem Abpfiff war die Freude natürlich riesig, Nun stehen zwei hammerharte Auswärtspartien ins Haus. Am kommenden Sonntag muss man zum TSKV Goslar und eine Woche später tritt man beim FC Rhüden an.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Christoph Mönnich, Philipp Schittenhelm, Andreas Geibel, Marius Carl, Philip Bergmann, Jannik Dicke (66. Alessandro Orto), Patrick Tantzen (83. Daniel Steckert), Paul geibel, Jan Bergmann (58. Eric Pägert) und Philip Carl.

 

Da war mehr drin!

09.10. TSKV Goslar

Der TSV Münchehof verkaufte sich am Sonntag sehr teuer. Beim Titelaspiranten TSKV Goslar war das Möhlenbrock-Team als Aufsteiger krasser Außenseiter, was man im Spiel allerdings nicht erkennen konnte. Aus Sicht des TSV-Coach war es eine Partie auf Augenhöhe und mit ein bisschen mehr Glück, wäre mehr drin gewesen. Aber alles „hätte, wenn und aber“ bringt natürlich gar nichts ein, denn Fakt sind die null Punkte aus dem Spiel. Der TSV wollte aus einer verstärkten Abwehr heraus agieren und einzelne Nadelstiche setzen. Dies gelang eigentlich über die gesamte Spieldauer sehr gut, denn die Favoriten aus der Kaiserstadt kamen nur zu wenigen Chancen. Aber die top besetzte Offensiv-Abteilung der Türken, zeigte große Kaltschnäutzigkeit und so stand ein 2:0 am Ende auf der Anzeigentafel.

Zum Spiel: beide Mannschaften fingen sehr abwartend an. Auch der TSKV wollte den Gegner anscheinend erst kommen lassen, aber diesen Gefallen tat ihm der TSV nicht. Die erste gute Chance bot sich Marius Carl. Nach einem Diagonalpass von Eric Pägert war der Keeper der Gastgeber allerdings einen Schritt schneller. Kurz danach strich ein Fernschuss der Goslarer nur knapp am Gehäuse von TSV-Keeper Kevin Lüs vorbei. Danach verflachte das Spiel zunehmend. Beide Teams warteten auf einen Fehler des Gegners. So dauerte es bis zur 18. Minute ehe die Zuschauer die nächste Torchance sahen. Der TSV bekam den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum und plötzlich kam der Ball zum abseitsverdächtig stehenden Jashari und dieser zeigte seine Klasse und vollendete ganz cool per Lupfer. Der TSV antwortete allerdings umgehend. Einen Steilpass von „Flipper“ Bergmann erlief Eric Pägert und drosch das Leder ins lange Eck, doch die Freude währte nur kurz, denn zum Leidwesen des TSV-Anhangs hatte der Schiedsrichter-Assistent die Fahne gehoben. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, kam das Spiel wieder ins alte Fahrwasser mit sehr wenigen Torraumszenen. Eine Einzelaktion von „Flipper“ Bergmann die den Keeper allerdings vor keine großen Probleme stellte, war da noch die beste nennenswerte Aktion. Kurz vor der Halbzeit dann aber doch nochmal eine echte Torszene. Nach einer TSKV-Ecke segelte Keeper Kevin Lüs unter dem Ball durch, doch Philipp Schittenhelm konnte den Kopfball von Hoffmann noch vor der Linie aus der Gefahrenzone bringen. In der Pause schwor sich das Münchehöfer Team noch einmal ein und versuchte in Durchgang zwei alles um zum Ausgleich zu kommen. Bereits nach drei Minuten bot sich „Flipper“ Bergmann die Chance zum Tor. Erst scheiterte er aus spitzem Winkel am Keeper und auch der Nachschuss fand nicht den Weg ins Netz. In der 50. Minute dann eins der wenigen Missverständnisse in der TSV-Abwehr. Philipp Schittenhelm und Libero Andreas Geibel waren sich nach einem Abschlag nicht einig und der sehr agile Jashari kam an den Ball. Zum Glück gewann Andreas Geibel das anschließende Laufduell gegen Jashari und konnte im letzten Augenblick zur Ecke klären. In der 59. Minute sahen die Zuschauer dann einen schönen Volleyschuss von Patrick Tantzen, doch auch dieser Ball ging knapp am Tor vorbei. Der Knock-Out kam dann in der 78. Minute. Stürmer Eric Pägert ließ sich auf ein Dribbeling in der eigenen Hälfte ein, das er prompt verlor. Er hatte sogar noch großes Glück, dass seine anschließende Attacke nicht zum „Elfer“ führte. Bei der daraus resultierenden Ecke allerdings pennte der TSV, legte dem TSKV-Spieler Akbay den Ball praktisch selbst auf und dieser hatte keine Mühe aus kurzer Distanz per Kopf zu vollstrecken. Der TSV versuchte zwar bis zum Schluss zum Torerfolg zu kommen, doch der Gastgeber schaukelte das Spiel souverän über die Zeit.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, Patrick Tantzen (86. Daniel Steckert), Philip Bergmann, Alessandro Orto (78. Jannick Dicke), Philip Carl, Paul Geibel, Eric Pägert und Marius Carl.


Der TSV verlangte dem Favoriten alles ab

15.10. FC Rhüden

Wieder einmal heißt es: „Gut gespielt – Punkt verdient gehabt – aber null Punkte in der Tasche“. Das TSV-Team hielt über die gesamte Distanz gut mit und scheiterte nur an der mangelnden Chancenverwertung. Cleverer machte es der Titelfavorit aus Rhüden, der zudem großes Glück hatte, denn nach einem völlig verunglückten Freistoß kam der Ball von Lars Nitsches Rücken zu René Grubner der dann aus kurzer Distanz keine Mühe hatte die Führung zu erzielen. Der TSV zog dann ein wahres Powerplay auf und wurde eine Viertelstunde vor Schluss mit dem Ausgleich, erzielt mit einem Traum-Freistoß von Andreas Geibel, belohnt. Danach wollten die „jungen Wilden“ des TSV aber zu viel und warfen weiter alles nach vorn. Dies nutzte der abgezockte Gastgeber und kam durch Daniel Bothe, nach hervorragender Vorarbeit von René Grubner zum nicht unverdienten Siegtreffer.

 

Einseitige Partie endet 8:0

06.11. VFL Oker

Am vergangenen Sonntag kam es in der Kreisliga zur Partie TSV Münchehof gegen den VfL Oker II. Der TSV wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und wies den Gegner mit 8:0 in die Schranken. Der Mannschaft um Kapitän Philip Bergmann merkte man den Willen zum Heimsieg ab der ersten Minute an. Von Anfang an ging es nur in einer Richtung, nämlich die des Okeraners Tor. Die ersten Möglichkeiten wurden zwar noch nicht genutzt, aber in der neunten Minute legte Eric Pägert auf Philip Carl ab und der Youngster vollendete zum 1:0. In der Folge wurde dann deutlich, wer bester Mann auf dem Platz werden sollte. Der Keeper der Gäste entschärfte gekonnt Schüsse von Patrick Tantzen und Philipp Schittenhelm. Und auch beim Schuss von Marius Carl bekam er noch die Fingerspitzen an den Ball und lenkte ihn so noch an den Pfosten. In der 21. Minute war aber auch er machtlos. Nach einem Eckball setzte Philip Carl einen Kopfball an die Unterkante der Latte, doch Marius Carl erkannte die Situation am schnellsten und setzte den Abpraller mit einem sehenswerten Flugkopfball in die Maschen. Danach boten sich dem TSV noch weitere hochkarätige Chancen, doch bis zum 3:0 dauerte es bis zur 34. Minute. Nach einer feinen Freistoßvariante, legte Marius Carl uneigennützig für Jannik Dicke auf der den Ball mit der Hacke über die Linie bugsierte. Nach der Pause machte der TSV dann weiter Druck. Erst scheiterten Marius Carl und Eric Pägert, dann fiel aber in der 53. Minute das 4:0. Eric Pägert steckte den Ball in die Gasse zu Philip Bergmann und dieser legte schön quer auf seinen Bruder Jan, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur zwei Minuten später dribbelte sich Marius Carl durch die Okeraner Abwehr und bediente Eric Pägert mustergültig und schon hieß es 5:0. Kurz danach kam es im 16er zu einem Bodenkampf um den Ball zwischen Philip Bergmann und dem Keeper. Als „Flipper“ dem Ball hinterher wollte, hinderte der Keeper ihm am Aufstehen und Schieri Werner Schwarz entschied völlig zu Recht auf „Elfer“. Der Keeper war allerdings anderer Ansicht und spuckte dem Schieri vor die Füße und das konnte sich dieser natürlich nicht bieten lassen und verwies ihn des Feldes. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andreas Geibel gewohnt sicher. In der 68. Minute erzielten die Bergmann-Brüder in Kooperation das 7:0; Jan legte diesmal für Philip auf. Den Schlusspunkt setzte dann Jan Bergmann nach hervorragender Vorarbeit von Patrick Tantzen in der 78. Minute. Auch danach versäumte es der TSV das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Am Ende war man im Lager des TSV aber trotzdem hoch zufrieden, denn nach drei Niederlagen in Folge, war dieses Erfolgserlebnis doch immens wichtig.

TSV: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Daniel Steckert, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philip Bergmann, Jannik Dicke (88. Pascal Eckert), Jan Bergmann, Marius Carl, Eric Pägert und Philip Carl (62. Alessandro

 

Wichtiger "Dreier" gegen FCO

13.11. FC Othfresen

Die erste Herren des TSV Münchehof hat am Sonntag einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. Im Auswärtspiel beim wiedererstarktem FC Othfresen, setze sich das Möhlenbrock-Team verdient mit 3:1 durch. Damit hat der TSV den fünften Tabellenplatz zurück erobert und gleichzeitig einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Qualifikationsränge zur Nordharzliga auf Distanz gehalten.

Beide Teams wollten augenscheinlich aus einer verstärkten Abwehr heraus spielen, denn in den ersten zwanzig Minuten passierte nicht viel. Der TSV bestimmt zwar klar das Spielgeschehen, aber zwingende Chancen kamen dabei nicht heraus. In der 21. Minute stand dann TSV-Keeper Kevin Lüs das erste Mal im Blickpunkt. Mit einer sehenswerten Flugeinlage kratzte er einen platzierten Kopfball gerade noch aus dem Winkel. Die 25. Minute bescherte dann die TSV Führung. Marius Carl tankte sich gekonnt auf der rechten Außenbahn durch und wollte auf den alleinstehenden Alessandro Orto passen, doch der Querpass kam zu weit in den Rücken; allerdings war der Ball noch nicht verloren, Orto nahm es im Dribbeling mit drei Gegner auf und legte dann geschickt auf Philip Bergmann ab, der mit einem fulminanten Schuss ins obere Tordreieck erfolgreich war. Danach boten sich Philip Bergmann und Marius Carl noch weitere gute Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. So ab der 30. Minute gab der TSV dann unverständlicher Weise das Zepter aus der Hand. Plötzlich kam der Gastgeber zu mehreren guten Chancen. Die beste – einen Fernschuss von FCO-Spielertrainer Sygmund Stach – lenkte Kevin Lüs gerade noch an den Pfosten. Der FCO sollte dennoch noch vor der Pause zum Ausgleich kommen. Nach einem Pressschlag an der Strafraumkante, entschied der Schieri auf indirekten Freistoß. Über den Innenpfosten schlug das Leder schließlich unhaltbar im TSV-Gehäuse ein. Mit einer gehörigen Portion Wut ging es dann in die Kabinen. Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer dann eine rasante Partie. Sie begann direkt nach Wiederanpfiff mit einer sehr knifflige Szene: Sygmund Stach drosch das Leder im hohen Bogen einfach in den TSV-16er, Kevin Lüs schaute dabei direkt in die tief stehende Sonnen und schätzte den Ball dadurch völlig falsch ein. Kiegeland drückte den Ball schließlich über die Linie, doch das Tor fand zum TSV-Glück wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung. In der 52. Minute bekam der TSV dann einen Freistoß, Paul Geibel zirkelte den Ball scharf an den Fünfer, wo Philip Bergmann im Fallen das 2:1 erzielte. Eric Pägert hätte kurz darauf fast einen drauf gelegt. Nachdem die FCO-Abwehr den Ball unterschätzte, ging er allein auf den Keeper zu, zielte aber wenige Zentimeter zu hoch. Besser machte es Paul Geibel in der 59. Minute. Nach einer Flanke leitete „Flipper“ Bergmann den Ball mit der Hacke sensationell weiter - genau in den Lauf von Geibel. Dieser stand so völlig frei vorm Keeper, behielt cool die Nerven und erzielte das vielumjubelte 3:1. Kurz danach rettete Alessandro Orto für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie, Absender war einmal mehr Kiegeland. Auf der Gegenseite rette der FCO-Keeper mit einer Riesenparade gegen Philip Bergmann, der es mit einem Flugkopfball aus drei Metern versuchte. Dann wieder die andere Seite. Hier war erneut Kevin Lüs Sieger gegen Kiegeland. Hitzig wurde es dann in der 72. Minute: Eric Pägert musste nach einem Wortgefecht mit seinem Gegner, mit „gelb-rot“ vom Feld. Nun warf der FCO alles nach vorn und dem TSV boten sich gute Kontergelegenheiten. Eine davon hätte Marius Carl um haaresbreite beinahe genutzt. Als er den Keeper bereits ausgespielt hatte und der Ball auf dem Weg über die Torlinie war, kam noch ein Abwehrbein „angeflogen“ und kratzte ihn von der Linie. Das sollte aber nicht der letzte „Linienkratzer“ gewesen sein. Auf Seiten des TSV rettete Philipp Schittenhelm noch zweimal in höchster Not. Am Ende stand ein glücklicher, aber auch verdienter TSV-Sieg. Der TSV Anhang bedankte sich beim Team mit viel Applaus und hofft das auch das letzte Spiel der Hinrunde, nächste Woche in Liebenburg erfolgreich gestaltet werden kann.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Daniel Steckert (66. Philip Carl), Andreas Geibel, Jan Bergmann, Philip Bergmann, Alessandro Orto, Jannick Dicke, Marius Carl, Eric Pägert und Paul Geibel.

 

TSV hadert mit dem Schiri

20.11. Liebenburg

Zum Abschluss der Hinrunde, musste die erste Garnitur des TSV Münchehof am vergangenen Sonntag eine bittere 1:2 Niederlage gegen den VfL Liebenburg hinnehmen. Der TSV bleibt trotz der Niederlage zwar weiter auf dem fünften Tabellenplatz, aber die Konkurrenz konnte den Abstand verringern. Das Spiel in Liebenburg wurde das vom Coach erwartete hitzige, kampfbetonte Spiel. Eine nicht immer sichere Spielleitung des Schieris, heizte die Stimmung zusätzlich an. Am Ende muss der TSV aber die Schuld bei sich suchen, denn man verpennte die erste Halbzeit fast komplett und schaffte es nicht, im zweiten Durchgang den Bock noch umzustoßen. Dabei hatte man das Spiel eigentlich gut im Griff. Gute Chancen von Paul Geibel (3.) und Jan Bergmann (14.) blieben aber ungenutzt. In der 16. Minute hatte der TSV-Anhang den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einem Querschläger der Liebenburger Abwehr kam Jan Bergmann aus 11 Meter zum Schuss, doch er rutschte auf dem seifigen Geläuf aus und so verpuffte auch diese Chance. Danach verlor der TSV die Kontrolle über das Spiel. Mangelnde Laufbereitschaft und falsches Stellungsspiel brachten den Gastgeber in die Partie. In der 17. Minute hatte der TSV dann Glück. Nach einer Attacke von Andreas Geibel im Strafraum blieb die Pfeife des Schieris stumm, hier hätte sich der TSV nicht über einen Pfiff beschweren dürfen. Die TSV-Abwehr geriet nun immer mehr unter Druck. In der Vorwärtsbewegung wurden zu viele Bälle verloren und der VfL schaltete blitzschnell um. Dies wurde in der 36. Minute dann auch belohnt, Hoppe verwertete eine scharfe Hereingabe am Fünfer und es hieß 1:0. Kurz vor der Pause musste TSV-Coach den verletzten Jannik Dicke aus dem Spiel nehmen, für ihn kam Alessandro Orto ins Spiel. Nach Wiederbeginn, sah man eine andere TSV-Mannschaft. Man merkte jetzt den Siegeswillen, denn der Gastgeber wurde jetzt permanent unter Druck gesetzt und das Spiel verlagerte sich deutlich in die Liebenburger Hälfte. Als erstes versuchte es Eric Pägert, doch sein Schuss ging knapp über das Gebälk. Kurz danach dann Pech für Patrick Tantzen. Sein Kopfball wurde von einem Liebenburger Abwehrspieler noch von der Torlinie geschlagen. Aber eine Minute war es dann soweit. Eric Pägert drang druckvoll in den 16er ein und wurde hier rüde von den Beinen geholt. Den fälligen „Elfer“ nutzte Andreas Geibel gewohnt sicher zum Ausgleich. Auch in der Folge blieb der TSV weiter am Drücker. Der VfL verlegte sich voll und ganz aufs Kontern, kam aber kaum zu Chancen. In der 60. Minute fand der Ball zwar den Weg ins TSV-Tor, doch Keeper Kevin Lüs wurde klar im Fünfer angesprungen und so fand das Tor natürlich keine Anerkennung. Der TSV war aber klar spielbestimmend in dieser Phase. Was fehlte, war einfach das Tor. Patrick Tantzen zögerte in der 62. Minute zu lange und so wurde der Winkel zu spitz und bei seinem scharf getretenen Freistoß, zeigte der Keeper der Gastgeber sein ganzes Können. So ab der 70. Minute geriet der Schieri immer mehr in den Fokus. Erst wurde Jan Bergmann knapp innerhalb des Strafraums gefoult, lies sich aber nicht fallen und darum hat er keinen „Elfer“ bekommen. Noch deutlicher wurde sein Bruder Philipp drei Minuten später angegangen. Spieler sprechen immer von „das hört man doch“, diese Szene hörte man noch im Nachbardorf, aber wieder kein Pfiff. Anscheinend war der Schieri doch etwas genervt von den Protesten des TSV, denn nach einem harmlosen Zweikampf im TSV-Strafraum ging Hoppe zu Boden und schon ertönte der Pfiff. Barge ließ Kevin Lüs beim Elfer schließlich keine Chance. Damit war aber noch nicht Schluss mit der Aufregung. Nur zwei Minuten später bediente Philip Bergmann Paul Geibel am langen Pfosten und als dieser den Ball ins leere Tor schieben wollte, wurde er mit einer brutalen Grätsche von den Beinen geholt, so ging der Ball am Tor vorbei und es gab Abstoß… Bis zum Schluss konnten sich die TSVer nicht beruhigen, fühlten sie sich doch um mindestens einen Punkt betrogen. Trotzdem sollte man die Schuld nicht nur beim Schieri suchen, denn hätte man die erste Hälfte nicht so her geschenkt, wäre vermutlich nie diese Hektik aufgekommen.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Christoph Mönnich (60. Mauricio König), Philipp Schittenhelm, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philip Bergmann, Jannik Dicke (42. Alessandro Orto), Philip Carl, Paul Geibel, Eric Pägert und Jan Bergmann

 

TSV festigt Platz fünf

27.11 Immenrode

Der TSV Münchehof hat am Sonntag einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. Der direkte Tabellennachbar, TSV Immenrode, war zu Gast und wurde am Ende mit einer 4:1 Packung wieder nach Hause geschickt. Dabei sagt das Ergebnis allerdings nichts über den tatsächlichen Spielverlauf, denn die Gäste waren ein ebenbürtiger Gegner, versäumtes aber die sich bietenden Chancen zu nutzen.

Bei lausigen Witterungsbedingungen entwickelte sich nur langsam ein Spiel mit Kreisliganiveau. Den ersten Aufreger, in einer ereignisarmen ersten Hälfte, gab es erst in der 18. Minute als TSV-Keeper einen Fernschuss abprallen lies und dann Kopf und Kragen riskieren musste um den Rückstand zu verhindern. Bis dahin spielte sich das komplette Spielgeschehen im Mittelfeld ab. Eric Pägert verzog anschließend knapp nach guter Zuarbeit von Daniel Steckert. Das war´s aber auch schon mit den Torchancen auf Seiten des TSV. Die Immenröder verstanden es blendend den Gastgeber vom eigenen Strafraum fern zu halten und versuchten mit einzelnen Nadelstichen zum Erfolg zu kommen. Erneut konnte sich hierbei Kevin Lüs im TSV-Gehäuse in einer „Eins gegen Eins“-Situation auszeichnen. Glück dagegen hatte der TSV direkt vorm Halbzeitpfiff. Ein Freistoß segelte in den 16er und am langen Pfosten stand der Immenröder Hannak völlig frei und köpfte ungehindert ein, doch der Schiedsrichter-Assistent hatte die Fahne gehoben – eine hauchdünne Angelegenheit. Nach der Halbzeit kam der TSV dann besser ins Spiel. Die Maßnahme den etatmäßigen Libero Andreas Geibel ins Mittelfeld zu beordern, trug bereits in der 49. Minute Früchte. Nach einer Flanke fabrizierte der Libero der Gäste ein Luftloch und so stand Geibel völlig allein vorm Tor. Bezeichnend für den gesunden Teamgeist: anstatt selbst draufzuhalten, legte er noch einmal quer auf den besser stehenden Jan Bergmann, der nur noch einschieben brauchte. Nur vier Minuten später der nächste Fehler vom Libero der Gäste. Jan Bergmann pflückte eine Freistoßflanke wie eine reife Frucht und wurde dann vom Libero von hinter humorlos von den Beinen geholt. Hier blieb dem umsichtig leitenden Schieri Florian Scheer keine andere Möglichkeit als auf den Punkt zu zeigen. Andreas Geibel trat an und vollendete mal wieder sicher. Aber trotz dieser zwei schnellen Tore steckte der Gast den Kopf nicht in den Sand. Pech hatten sie mit einem Freistoß in der 56. Minute, denn der Ball landete nur am Außenpfosten. Die Vorentscheidung brachte dann aber Patrick Tantzen in der 62. Minute. Eine Ablage von Eric Pägert nahm er aus gut 30 Meter volley und nagelte so das Leder, unter dankbarer Mithilfe des Keepers, in die Maschen. Eigentlich sollte man meinen, dass mit dem 3:0 das Spiel entschieden sei, aber man hatte immer das Gefühl, dass der Gast jederzeit ein Tor erzielen kann. Doch nicht der gastierende, sondern der beheimatete TSV erzielte das nächste Tor und damit die endgültige Entscheidung. Andreas Geibel fasste sich ein Herz, tankte sich durch die Hälfte des Gegners und bediente dann uneigennützig Kapitän „Flipper“ Bergmann der das umjubelte 4:0 erzielte. Zwar konnte Hannak noch den Ehrentreffer für die Immenröder erzielen, doch das war nur noch Kosmetik. In der Schlussphase musste der Gast dann noch zweimal den Ball von der Linie schlagen um nicht noch höher zu verlieren, aber das wäre wirklich zu viel des Guten gewesen. Am Ende stand ein hart erkämpfter Sieg in einem „6-Punkte“-Spiel. Mit nun 25 Punkten hat man schon sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dies ist natürlich kein Polster auf dem man sich ausruhen kann, aber es ist für viele schon überraschend, wir gut der TSV Münchehof in diese Kreisligasaison gestartet ist.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Christoph Mönnich, Philipp Schittenhelm, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philip Bergmann, Daniel Steckert, Alessandro Orto, Philip Carl, Eric Pägert und Jan Bergmann (78. Sven Holzenleuchter).

 

Mit disziplinierter Mannschaftsleistung zum Erfolg

11.03. Neuwallmoden

Am vergangenen Sonntag war mit dem TSV Münchehof wohl eines der Überraschungsteams der aktuellen Kreisligasaison an der Neile zu Gast. Als Aufsteiger stand der TSV im Kampf um den Einzug in die neue Nordharzliga bereits vor der Begegnung gut da. Bereits im Hinspiel musste der SVN lange Geduld beweisen, um am Ende dann doch den Platz in Münchehof als Sieger verlassen zu können. So war man zum einen gewarnt vor dem Gegner, zum anderen wollten die Ludwig-Schützlinge nach der Niederlage in der Vorwoche natürlich Wiedergutmachung betreiben
Vorgabe des Trainers war es, mit viel Geduld, Engagement und Laufbereitschaft das Spiel für sich zu entscheiden.
Bereits nach wenigen Minuten wurde diesem Vorhaben jedoch ein Dämpfer versetzt als Eric Pägert einen Freistoß aus 20 Metern, halbrechte Position, mit dem linken Fuß in den Giebel des SVN-Gehäuses zirkelte. Ein herrliches Tor, wie man auch aus Sicht des SV Neuwallmoden unumwunden zugeben muss, und für Keeper Sebastian Welz absolut unhaltbar.
In der Folge setzten die BlauGelben alles daran, den Rückstand auszugleichen. Den TSVern hingegen spielte die frühe Führung in die Karten und so zog man sich früh mit Mann und Maus in die eigene Hälfte zurück, um dann über schnelle Konter immer weitere Nadelstiche zu setzen. Der SVN hatte zweimal Pech als Martin Kelpe mit einem Freistoßknaller und auch Timo Rewitz mit einem sehenswerten Schuss lediglich die Latte trafen. Der TSV-Schlussmann wäre in beiden Situationen wohl machtlos gewesen. Mitte der ersten Halbzeit hatten dann wohl schon alle SVN-Sympathisanten den Torschrei auf den Lippen als Kapitän Pages kurz vor dem Tor und völlig unbedrängt eine herrliche Flanke von Rewitz serviert bekam. Aus unerklärlichen Gründen brachte er es allerdings fertig, diesen „1000-Prozenter“ neben das Gehäuse zu köpfen. Der nächste Hochkaräter bot sich den SVNern nur wenige Minuten später. Aber auch Alex Haas zeigte sich aus kurzer Distanz nicht in der Lage, das Leder über die Linie zu bugsieren. Auf der Gegenseite musste Keeper Welz einmal all sein Können in die Waagschale werfen und in einer Eins-Zu-Eins-Situation klären. So blieb es bis zur Halbzeit bei der knappen Gästeführung.
Nach der Pause bot sich das gleiche Bild. Der SVN rannte an und der TSV stand tief in der eigenen Hälfte und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Auch in Hälfte zwei dürften die Anhänger der Platzherren bereits das ein oder andere Mal zur Jubelpose ausgeholt haben. Aus Sicht des SVN wuchs aber leider der Schlussmann der Münchehofer, Kevin Lüs, in Hälfte zwei über sich hinaus und hinderte das Leder gleich dreimal in herausragender Weise am Überschreiten der Torlinie. Als nach einer der vielen Standardsituationen Sean Casey mit beiden Händen festgehalten wurde und zu Boden ging, fehlte offensichtlich sowohl Schieds- als auch Linienrichter der freie Einblick auf die Situation und so blieb der berechtigte Pfiff aus.
Trotz aller Bemühungen blieb es den Gastgebern bis zum Schluss verwehrt, den Ball im TTSV-Gehäuse unterzubringen. Letztlich hatte man bei der einzigen Chance des TSV in der zweiten Hälfte noch Glück, dass man nicht weiter ins Hintertreffen gelang.
Am Ende darf man wohl von einem glücklichem Sieg einer aufopferungsvoll verteidigenden TSV-Elf sprechen. Den Gastgebern lässt sich ob des gezeigten Einsatzes und der Laufbereitschaft kein Vorwurf machen. Letztlich ist die Mannschaft von Trainer Daniel Ludwig an sich selbst und an der herausragenden Leistung des TSV-Keepers gescheitert.
Damit muss der SVN das Thema Meisterschaft wohl erst einmal abhaken. In den nächsten Spielen gilt es zunächst, auf die Siegerstraße zurückzugelangen und dann von Spiel zu Spiel zu schauen. Zumindest der Einsatz und die Laufbereitschaft lassen darauf hoffen, dass dies schnell gelingt.

„Das war eines der diszipliniertesten Spiele, die ich beim TSV erlebt habe. Meine Jungs haben die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt . Klar hatten wir in der ein oder anderen Situation Glück und einen super aufgelegten Keeper Lüs im Kasten, aber ich würde nicht von einem unverdienten Sieg sprechen. Wir haben mannschaftlich geschlossen um jeden Zentimeter gefightet und so den sehr spielstarken Neuwall­modener den Schneid abgekauft.“
Kai Möhlenbrock
Trainer des TSVMünchehof


SV Neuwallmoden: Sebastian Welz – Waldemar Garbus, Patrick Borchers, Hendrik Hoffmeister, Florian Pages – Alexander Haas, Sean Casey, Marcus Metze (Tim Holzhausen), René Kleinwechter, Timo Rewitz und Martin Kelpe

TSV Münchehof: Kevin Lüs – Christoph Mönnich, Philipp Schittenhelm, Andreas Geibel, René Finster, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Alessandro Orto, Marius Carl, Eric Pägert (Philip Carl) und Jan Bergmann

 

Nach roter Karte war der Drops gelutscht

18.03. Jerstedt

Am Sonntag kam es in Münchehof zum Aufeinandertreffen der zwei Überraschsungsteams der Kreisliga Goslar. Die TSG Jerstedt, sowie auch der TSV Münchehof als Aufsteiger sorgten in der bisherigen Saison durchaus für Furore. Der TSV wollte in diesem Spiel den Tabellennachbarn auf Distanz halten, was am Ende auch gelang. Am Ende setzte sich der TSV mit 3:0 durch. Erfolgsgarant war dabei wie in der vorwoche Eric Pägert, der zwei treffer erzielte und den dritten vorbereitete.

Das Spiel begann sehr verhalten. Beide Kontrahenten tasteten sich erst einmal ab und warteten auf Fehler des Gegners. Der gastgebende TSV hatte zwar ein optisches Übergewicht, doch die TSG blieb mit ihren schnelles Stürmer stets gefährlich. In der 15. Minute leistete sich der sonst sichere Libero Andreas Geibel einen Fehler und so steuerte der TSGer Schmidt allein auf TSV-Keeper Lüs zu. Nachdem es zu einem Zusammenprall der beiden kam, entschied der Schieri auf Strafstoß. Der TSGer Schiller trat an, scheiterte aber am glänzend reagierenden TSV-Keeper. Danach kam der TSV endlich besser ins Spiel. Ein Fernschuss von Patrick Tantzen ging in der 18. Minute noch knapp vorbei, doch fünf Minuten später ging der TSV in Führung. Philip Bergmann setzte Eric Pägert wunderschön in Szene und Pägert zeigte einmal mehr seine Abschlussqualitäten und erzielte das 1:0. Kurz danach tauchte Pägert wieder frei vorm TSG-Tor auf, doch diesmal zögerte er einen Tick zu lange und wurde im letzten Augenblick am Torerfolg gehindert. In der 31. Minute konnte sich die TSV-Abwehr einmal auszeichnen. Bei einem blitzartig vorgetragenen Konter, konnten Manndecker Christoph Mönnich und Libero Andreas Geibel gemeinsam in höchster Not klären. Kurz vor der Pause musste dann Keeper Kevin Lüs noch einmal seine Klasse zeigen. Der brandgefährliche TSG-Angreifer tauchte plötzlich allein vor ihm auf, doch Lüs konnte den Einschlag erneut reaktionsschnell verhindern. Mit einem glücklichem 1:0 für den TSV wurden schließlich die Seiten gewechselt. Nach der Pause merkte man dem TSV dann an, hier eine Schippe drauf legen zu wollen. Die Abwehr der TSG machte es den Münchehöfern allerdings sehr schwer. In der 56. Minute wurde es turbulent. Nach einen Gewühl im TSV-Strafraum reklamierten die Gäste plötzlich Handspiel, das vom Schiedsrichter-Gespann allerdings nicht geahndet wurde. Im direkten Gegenzug wurde Jannik Dicke im TSG-Strafraum zu Fall gebracht und nun forderte der TSV Strafstoß bekam ihn aber auch nicht. Stattdessen zeigte der Schieri dem TSG-Angreifer Schmidt die rote Karte. Vorausgegangen war eine Beleidigung in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten. Damit war der Drops gelutscht. Der TSV hatte nun leichteres Spiel und es rollte Angriff um Angriff auf das Jerstedter Tor. In der 59. Minute wurde Eric Pägert im Strafraum gefoult, doch der Pfiff blieb erneut aus. Aber in der 68. Minute konnte er seinen zweiten Treffer erzielen. Philip Bergmann dribbelte durch den Strafraum der Gäste und seinen abgeblockten Schuss nahm Pägert an der Strafraumgrenze auf. Gegen den folgenden platzierten Flachschuss hatte der Keeper keine Chance. Nur zwei Minuten später war der Deckel auf dem Spiel. Diesmal war Eric Pägert der Vorbereiter für Marius Carl der mit einem trockenen Schuss durch die Hosenträger erfolgreich war. Danach hätte der TSV das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch es blieb letztlich beim 3:0. Damit hat der TSV nun bereits sechs Punkte Vorsprung auf Platz sechs und beste Aussichten die Qualifikation zur Nordharzliga zu schaffen.  


TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm (57. Alessandro Orto), Christoph Mönnich, Andreas Geibel, René Finster (Daniel Steckert), Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann, Marius Carl, Eric Pägert und Jannik Dicke (72. Philip Carl)


TSV mit durchwachsener Leistung

25.03. Clausthal

Die in letzter Zeit erfolgsverwöhnten Fußballer des TSV Münchehof, mussten am Wochenende eine kleine Enttäuschung hinnehmen. Beim Drittletzten der Tabelle, der TuS Clausthal, kam man nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Dabei hatte der TSV das Spiel eigentlich gut im Griff, doch die Gastgeber nutzen eine Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit zum Ausgleich.

Zum Spiel: die erste Enttäuschung gab es schon vorm Betreten der Umkleidekabinen. Trotz strahlendem Sonnenschein und gut gepflegten Rasenplatz, wurde das Spiel auf dem knüppelharten, staubtrockenen Hartplatz ausgetragen. Der TSV hatte aber gleich die richtige Antwort parat. Philip Bergmann war einmal mehr nicht vom Ball zu trennen und legte dann auf Paul Geibel ab, der das Leder aus 12 Meter überlegt ins lange Eck schlenzte. Die Gastgeber die durchaus engagiert in die Partie gingen zeigten sich geschickt. Der Anfangsdruck war erst einmal verflogen und der TSV hielt den Ball in den eigenen Reihen. Nur bei langen Abstößen des TuS-Keepers stand das TSV-Mittelfeld zu hoch, so dass die Abwehr um Libero Andreas Geibel das ein oder andere Mal in Bedrängnis kam, aber richtig brenzlig wurde es dabei für Keeper Kevin Lüs nicht. Die besseren Torchancen hatte eindeutig der TSV. So auch in der 25. Minute, doch der akrobatische Schuss von Paul Geibel wurde noch kurz vorm Überschreiten der Torlinie aus der Gefahrenzone bugsiert. Kurz danach wieder eine gute Chance für Paul Geibel. Nach einer Kopfballablage von Philip Bergmann kam er zum Schuss, doch der blieb in der vielbeinigen Abwehr erneut hängen und nach der anschließenden Ecke von Alessandro Orto fehlten Goalgetter Eric Pägert wenige Zentimeter zum Torerfolg. Nach der Pause bot sich den Zuschauern zunächst ein ähnliches Bild. Die TuS mühte sich zwar redlich, konnte sich aber kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Die große Chance zur Vorentscheidung bot sich Paul Geibel in der 57. Minute. Nach wunderschönem Diagonalpass von Neuzugang René Finster, tauche er frei vorm TuS-Keeper auf, doch er zögerte etwas zu lange und so blieb es beim knappen 1:0. Dann wurde Philip Bergmann in aussichtsreicher Position zurück gepfiffen, angeblich stand er im Abseits - eine Szene die sich noch einige Male so wiederholten sollte. Ab der 60. Minute verlor der TSV dann etwas seine Linie. Oft haderte man mit den Entscheidungen des Schieri-Teams, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. So kamen die Oberharzer zu mehr Spielanteilen, die sie auch zu nutzen wussten. Erst rettete Kevin Lüs in der 65. Minute großartig gegen einen durchgebrochenen Clausthaler, doch in der 77. Minute war es soweit. Ein Eckball flog in den TSV-Strafraum und kein „Roter“ fühlte sich genötigt zum Ball zu gehen, also stieg ein TuS Spieler hoch und nickte aus kurzer Distanz ein. Danach folgte eine spannende Schlussphase. Beide Teams wollten den Sieg. Erst musste Kevin Lüs noch einmal Kopf und Kragen riskieren um den Rückstand zu verhindern und auf der Gegenseite verpasste Philip Bergmann nach schöner Einzelleistung das 2:1. Die letzte Chance bot sich Philipp Schittenhelm, doch auch sein Kopfball nach Pägert-Ecke ging knapp über den Querbalken. Der TSV ist damit in der Rückrunde weiter ungeschlagen und kann beruhigt in die nächsten Spiele gehen.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich (58. Philip Carl), Andreas Geibel, René Finster, Alessandro Orto, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Paul Geibel, Eric Pägert und Jan Bergmann

 

Klein Mahner chancenlos

01.04. Klein Mahner

Mit der SG Klein Mahner stellte sich am Sonntag das Tabellenschlusslicht der Kreisliga Goslar in Münchehof vor. Auf dem Papier her eine klare Sache: der TSV war Favorit. Am Ende wurde der TSV dieser Rolle auf gerecht, wobei sich der TSV aber schwerer als erwartet tat, denn der Gegner wollte keinesfalls Kanonenfutter sein und wehrte sich entsprechend. Dabei begann das Spiel wie gemalt. Marius Carl flankte von Außen butterweich auf den Kopf von Neuzugang René Finster, der so bereits in der ersten Minute das 1:0 erzielte. Auch in der Folge erarbeiteten sich die „Roten“ viele Chancen, agierten dabei aber sehr umständlich. So auch in der elften Minute: Jannik Dicke wollte den frei stehenden Eric Pägert anspielen, doch der Querpass war zu ungenau. Kurz danach fehlte Eric Pägert ein wenig Konzentration, um eine Flanke von Marius Carl zu verwerten. So kam der Gast plötzlich zur Chance zum Ausgleich: eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld wurde per Kopf verlängert und plötzlich tauchte ein Angreifer völlig frei vor Keeper Lüs auf, doch er lupfte das Leder kläglich weit über das Tor. Auf der Gegenseite konnte dann der Gästekeeper seine Klasse zeigen. Nach einem starken Dribbeling von Jannik Dicke, kam Jan Bergmann zum Abschluss, doch der Keeper bekam reaktionsschnell noch die Finger an den Ball. Auch die folgenden guten Chancen von Philipp Bergmann und Jannik Dicke blieben ungenutzt und es machte sich schon etwas Ungeduld breit, doch in der 41. Minute das 2:0: René Finster spielte einen mustergültigen Pass in die Tiefe und so hatte Jannik Dicke freie Bahn. Er umkurvte noch den Keeper und schob zur 2:0 Halbzeit-Führung ein. Nach Wiederbeginn war der Zeiger wohl noch nicht ganz rum, da klingelte es schon wieder im Gehäuse der SG. Patrick Tantzen behielt im Strafraum der Gäste die Übersicht und legte auf Jan Bergmann ab, der keine Mühe hatte aus kurzer Distanz das 3:0 erzielen. In der 50. Minute dezimierten sich die Gäste auch noch selbst. Nach einen Handspiel im Strafraum, entschied der sicher leitende Schieri Imad Omeirat auf Strafstoß. Mit dieser Entscheidung war der Kapitän der Gäste aber anscheinend nicht einverstanden, denn er reklamierte so heftig, dass er erst „Gelb“ sah und nur Sekunden später „Gelb-Rot“. Den fälligen „Elfer“ drosch Marius Carl übrigens über das Tor. Einen wunderschönen Treffer sahen die Zuschauer dann in der 59. Minute. Ganz elegant zirkelte der SG-Spieler Ganz einen Freistoß über die Mauer des TSV genau in den Winkel. Hier gab es nichts zu halten für Keeper Kevin Lüs und es hieß nur noch 3:1. Das Tor erwies sich allerdings als Strohfeuer, denn die Gäste bekamen keine weitere Torchance mehr zustande. Zudem wurden die Hoffnungen der SG schnell wieder erstickt, denn nur zwei Minuten nach dem 3:1, erzielte Patrick Tantzen mit einem schönen Volleyschuss das 4:1. Ehe Philip Carl in der 81. Minute das 5:1 erzielte, übertrumpften sich die TSVer im Auslassen guter Chancen. Ob Eric Pägert, Philip Bergmann oder Marius Carl, das Runde wollte einfach nicht rein. Bis zum Schluss versuchte der TSV das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben, aber entweder fehlte die Konzentration, der Keeper hielt bravurös oder der Pfosten stand im Weg. Damit blieb es beim 5:1 für die Münchehöfer.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Daniel Steckert, René Finster, Philip Bergmann, Patrick Tantzen (66. Alessandro Orto), Jan Bergmann (55. Philip Carl), Marius Carl, Eric Pägert und Jannik Dicke

 

Schwache Kreisligapartie – Qualifikation zur Nordharzliga aber gepackt!

15.04. Rammelsberg

Am vergangenen Sonntag wurden die Anhänger des TSV Münchehof auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Im Auswärtsspiel beim SV Rammelsberg II sahen die Zuschauer lange ein pomadiges, langweiliges Spiel in dem es am Ende ein 1:1 Remis gab. Dabei hatte der TSV noch Glück nicht mit ganz leeren Händen da zu stehen, denn in der Nachspielzeit versiebten die Rammelsberger gleich drei hochkarätige Chancen.

Zum Spiel: Die Gastgeber hatten anscheinend gehörigen Respekt vor den Münchehöfern, denn anstatt von Anfang an Druck zu machen, wie es sonst üblich ist, ließen die „Gelben“ den Ball geduldig in den eigenen Reihen laufen. Der TSV hingegen lies den Gegner gewähren und so kam es kaum zu Torraumszenen auf beiden Seiten. Erst in der 10. Minute kam so etwas wie Torgefahr auf. Nach Lupfer von Philip Bergmann verzog Jan Bergmann aber deutlich. Etwas überraschend daher das 1:0 für die Gäste. Ein Rammelsberger stolperte auf dem Kunstrasenplatz über den Ball und so konnte Philip Bergmann blitzschnell auf Marius Carl weiterleiten. Carl war dadurch frei durch und schloss überlegt zur TSV-Führung ab. Auch nach dem Rückstand änderte der Gastgeber sein Spiel in keiner Weise. Der TSV lauerte weiter auf Konter und hätte man nicht in zwei bis drei Situation zu ungenau agiert, hätte es zur Pause noch höher für den TSV stehen können. Allerdings hatte auch der SV noch vor dem Seitenwechsel eine gute Chance zum Ausgleich: nachdem sich Alessandro Orto und Christoph Mönnich nicht einig waren, kam ein SV-Angreifer plötzlich aus kurzer Distanz frei zum Schuss, doch zum Glück ging das Leder über das TSV-Gehäuse. In der Halbzeitpause warnte TSV-Coach Kai Möhlenbrock noch seine Mannen sich nicht weiter einlullen zu lassen, doch es kam wie es kommen musste. Nach weiteren langweiligen 25 Minuten, schaltete der Gastgeber auf Angriff um und der TSV kam mit der neuen Situation nicht so gut zurecht. In der 70. Minute rettete Kevin Lüs mit einem tollen Reflex die TSV-Führung und drei Minuten später hatte er Glück als ein SVer am langen Pfosten freistehend vorbei köpfte. Doch die jetzt aufopferungsvoll kämpfenden Rammelsberger kamen noch zum Ausgleich. Wieder segelte eine weite Flanke in den TSV-Strafraum und am langen Pfosten stand Dübner frei und vollendete aus kurzer Distanz. Jetzt wollte der SV mehr; sie merkten das die Münchehöfer angeknockt waren und es rollten nun wütende Angriffe auf das TSV-Tor. Zuerst sprangen allerdings keine hochkarätigen Chancen dabei raus und plötzlich hatte Philip Carl den Siegtreffer für den TSV auf dem Fuß. Steil geschickt von Jan Bergmann lief er allein auf den SV-Keeper zu, doch dieser behielt im eins-gegen-eins die Oberhand (90.). Danach hatten die Gastgeber wie bereits erwähnt noch drei hochkarätige Chancen, die sie allerdings teils leichtfertig vergaben. Am Ende kann der TSV mit dem glücklichen Punkt gut leben, denn damit hat man das Saisonziel - die Qualifikation zur Nordharzliga – bereits vorzeitig in Sack und Tüten. Der TSV kann nicht mehr von fünf Mannschaften überholt werden, da sie noch untereinander gegeneinander antreten müssen und sich so die nötigen Punkte selbst abnehmen.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich (78. Marcel Erbes), Daniel Steckert, Alessandro Orto, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann, Marius Carl, Eric Pägert und Philip Carl.

 

TSV Münchehof mit der ersten Niederlage in der Rückrunde

22.04. TSKV Goslar

Für den TSV Münchehof gab es am Sonntag die erste Rückrunden-Niederlage. Der Titelfavorit TSKV Goslar entführte zwar alle Punkte, musste aber bis zum Schluss um den Sieg zittern. Da der FC Rhüden gleichzeitig gegen die SG Ildehausen/Kirchberg Federn lies, übernahm der TSKV die Tabellenführung in der Kreisliga Goslar.

Der TSKV machte sofort nach Anpfiff Druck und wollte zeigen, dass sie unbedingt dieses Spiel gewinnen wollten. Nachdem die erste Druckphase vom TSV überstanden wurde, kam man auch besser ins Spiel und hatte die erste gefährliche Szene auf seinen Seiten. Eric Pägert eroberte im Mittelfeld den Ball, ging die Linie runter und flankte auf seinen Kapitän „Flipper“ Bergmann der bei seinem Seitfallzieher aus zehn Metern den Ball aber nicht voll traf. In der Folge egalisierten sich die beiden Kontrahenten weitestgehend und das Spiel fand fast ausschließlich im Mittelfeld statt. Die Goslarer rannten zwar immer wieder an, waren dabei aber zu einfallslos und so konnte die sichere Abwehr um Libero Andreas Geibel die Angriffe immer wieder abfangen. Im TSV-Angriff fehlte hingegen meist die letzte Genauigkeit. Trotz mehrerer guter Konterchancen konnte sich der TSV keine weiteren guten Torgelegenheiten erarbeiten. Gerade am TSKV-Spielertrainer Hakan Altin der die Viererkette organisierte, bissen sich die TSVer vergebens die Zähne aus. In der 32. Minute versuchte es der Gast dann - schon mit ein bisschen Verzweiflung – aus der Ferne und prompt klatschte das Leder an den Münchehöfer Pfosten. Kurz danach lag das Ei dann aber im Nest. Allerdings mit einer gehörigen Portion Glück, denn nachdem ein Freistoß von der TSV-Mauer abgefälscht wurde, war Top-Goalgetter Jashari einen Tick schneller als sein Bewacher Christoph Mönnich und spitzelte den Ball in die Maschen. So wurden mit 0:1 die Seiten gewechselt. Die Münchehöfer hatten sich einiges vorgenommen für den zweiten Durchgang, doch wurden gleich kalt erwischt. Nach nur drei Minuten hämmerte Hoffmann den Ball mit einer schönen Direktabnahme ins Netz. Nun sprach natürlich alles für die Gäste. Der TSV dachte aber gar nicht daran sich hier zu ergeben. Da sich die Goslarer anscheinend mit dem Ergebnis zufrieden gaben und kaum noch etwas für die Offensive taten, bekam der TSV wieder mehr Oberwasser. Und tatsächlich sollte der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. Patrick Tantzen drang in den Strafraum ein, legte quer auf Philip Bergmann und der Kapitän brachte den TSV mit seinem 2:1 wieder heran. Kurz danach versuchte Eric Pägert den Gäste-Keeper mit einem gefühlvollen Lupfer von Außen zu überlisten, doch der Ball fiel am langen Pfosten auf die Tornetzaufhängung. Da der Gast in dieser Phase keine Torgefahr ausstrahlte, dachte sich Christoph Mönnich wohl ein bisschen Beschäftigung für den Keeper könnte nicht schaden, denn als eine Flanke in den Strafraum flog stieg er zum Kopfball hoch und zwang seinen eigenen Keeper zu einer Glanzparade. Danach verflachte das Spiel wieder denn die Gäste standen nun auch wieder sehr sicher in der Abwehr und ließen keine TSV-Chancen mehr zu. Kurz vor Schluss machte der Gast dann noch einmal mehr Druck und der TSV hätte sich nicht beschwert wenn der Unparteiische in der 82. Minute auf Strafstoß entschieden hätte. Jashari war klar im Strafraum gefoult worden, doch der Pfiff blieb zum Unmut der Türken aus. Nachdem sich Eric Pägert in der 87. Minute die gelb-rote Karte abgeholt hatte, machte Ömer Altin mit einem unhaltbaren 25-Meter-Schuss alles klar. Hier gab es für Kevin Lüs im Münchehöfer Tor nichts zu halten. Am Ende ging der Sieg der Goslarer schon in Ordnung. Am heutigen Mittwoch kommt es in Münchehof zu einer weiteren Partie. Im fälligen Nachholspiel gibt die SG Vienenburg/Wiedelah ihre Visitenkarte ab. Auch hier gilt der TSV als Außenseiter, geht aber nicht chancenlos in die Partie. Im Hinspiel verlor der TSV mit 3:1 und hierfür will sich das Team revanchieren. Personell steht dem Coach fast der komplette Kader zur Verfügung und gerade auf Marius Carl, der gegen den TSKV noch berufsbedingt gefehlt hatte, können sich die Zuschauer wieder freuen. Das Spiel beginnt um 18:30 h, der TSV trifft sich um 17:30 h.

Gegen den TSKV verloren folgende Spieler: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, René Finster, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann, Philip Carl, Eric Pägert und Alessandro Orto

 

TSV gelingt Revanche

25.04. Vienenburg

Am Mittwoch stand für die erste Garnitur des TSV Münchehof das Nachholspiel gegen die FG Vienenburg/Wiedelah auf dem Programm. Die Pandelbacher konnten sich am Ende für die 1:3 Hinspielniederlage rehabilitieren und gewannen mit 1:0. Torschütze des goldenen Tores war Marius Carl.

Das Spiel war zunächst geprägt von taktischen Zwängen und so bekamen die Zuschauer kaum Torchancen zu sehen. Größter Aufreger der ersten Halbzeit war ein reguläres Tor von Philip Bergmann, welches allerdings nicht anerkannt wurde. Der Schieri hatte auf Stürmerfoul an Gästekeeper Hans Errens entschieden, obwohl Errens von einem Mitspieler behindert wurde. Dafür hatte der TSV dann kurz nach der Pause Glück, denn die SG-Mauer fälschte den Freistoß von Marius Carl unhaltbar für Errens ab und so stand es 1:0 für den TSV (50.). Nun löste der Gast etwas sein taktisches Konzept und stellte von Vier- auf Dreierkette um. Diese Maßnahme ging aber zuerst gar nicht auf. Der TSV stand hinter weiter sehr sicher und hatte nun viel Raum zum Kontern. Leider versäumte es der TSV in dieser Phase ein Tor nachzulegen. Beste Chancen für Jan Bergmann, Philip Bergmann und Marius Carl blieben ungenutzt. So wurde es zum Ende spannend. In der siebenminütigen Nachspielzeit warf der Gast alles nach vorn. Erst rettete der Pfosten für die Münchehöfer und nach dem anschließenden Eckball musste Philipp Schittenhelm für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie retten. Danach war der 13. Saisonsieg unter Dach und Fach. Ausschlaggebend war einmal mehr die mannschaftliche Geschlossenheit und die Leidenschaft mit der man die Partie bestritt. Das macht Mut für das kommenden Lokalderby am Sonntag gegen den FC Rhüden. Austragungsort ist wieder der topgepflegte Rasen in Münchehof. Auch hier sinnt der TSV auf Wiedergutmachung, denn das Hinspiel verlor man unglücklich (aus TSV-Sicht) und knapp mit 1:2. Der FC Rhüden hat sich zwar nach eigenem Bekunden aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet, aber man darf bezweifeln das der FC als freiwilliger Punktelieferant anreisen wird. Im Gegenteil, TSV-Coach Kai Möhlenbrock erwartet einen hochmotivierten Gegner der seine letzte Chance in Sachen Meisterschaft sicher nutzen will. Daher muss der TSV schon erneut eine Top-Leistung abrufen um die Punkte am Pandelbach zu behalten.

 

TSV im Spiel gegen FC Rhüden chancenlos

29.04. FC Rhüden

Das mit Spannung erwartete Lokalderby zwischen dem TSV Münchehof und dem FC Rhüden erwies sich als einseitige Partie. Von Beginn an nahm der Gast aus Rhüden das Heft in die Hand und siegte am Ende verdient mit 8:1 Toren. Herausragender Akteur war einmal mehr Daniel Bothe.

Von Anfang an merkte man den Rhüdener an, dass sie um Wiedergutmachung für die letzte Heimpleite gegen die SG Ildehausen/Kirchberg bemüht waren. Sie schnürten die Münchehöfer am eigenen Strafraum förmlich ein und die sonst so brandgefährlichen Konter der TSVer blieben diesmal aus. In der 5. Minute brachte eine Standardsituation das erste Mal Gefahr. Jannik Dicke brachte das Leder in den Rhüdener Strafraum, aber weder Philip Bergmann, noch sein Bruder Jan kamen in aussichtsreicher Position an den Ball. Auf der Gegenseite stieg Fellmann zum Kopfball hoch, doch auch hier ging der Ball am Tor vorbei. Danach verzogen Wiebold und erneut Fellmann aus guter Position. In der 21. Minute hatte dann Daniel Bothe seinen ersten Auftritt. Von Außen kommend, dribbelte er sich in den Strafraum der Gastgeber und drosch das Leder scharf in die Mitte. Hier stand zwar keiner seiner Mitspieler, doch Tobias Kraatz lenkte das Leder bei seinem Abwehrversuch unglücklich in die eigenen Maschen. Kurz vor der Pause erhöhte Rhüden dann noch auf 0:2. Erst konnte Kevin Lüs den Schlenzer von René Grubner noch aus dem Eck fischen, doch nach einem überfallartigen Konter über Grubner, stand Marc Bothe allein vorm Tor und lies dem TSV Keeper null Chance. In der Pause nahmen sich die Münchehöfer nochmal vor alles zu versuchen, doch die Bemühungen erhielten gleich nach Wiederbeginn einen Dämpfer. Marc Bothe spielte seinen Bruder Daniel klasse frei und wieder war Lüs im TSV-Kasten chancenlos (47.). Dann hatte der TSV seine stärkste Phase. In der 49. Minute drang Jan Bergmann energisch in den 16er ein und wurde robust zu Fall gebracht, doch der sichere Schieri Raimer (FC Othfresen) erkannte kein Foulspiel. Direkt danach versuchte es Jan Bergmann mit einem gefühlvollen Schlenzer, doch auch hier fehlten wenige Zentimeter zum Erfolg. In der 58. Minute zog dann Alessandro Orto einfach mal aus der zweiten Reihe ab und Jochen Warnecke im FC-Tor lies das Leder nach vorn abprallen, doch Jannik Dicke verstolperte das Leder und lies diese gute Chance erneut liegen. Dann kam der TSV aber doch noch zum Ehrentreffer. TSV-Libero Valentino Crocetti flankte in den 16er und Philip Bergmann erzielte in seiner unnachahmlichen Art das 1:3. Dieser Treffer weckte allerdings wieder die Gäste, die jetzt einen wahren Sturmlauf zelebrierten. Absolut sehenswert war das 1:4. Daniel Bothe sprintete aus dem Mittelfeld heraus Richtung TSV-Tor und spielte einen Traumpass mit der Hacke auf René Grubner der aus kurzer Distanz in den Winkel traf. Nur fünf Minuten später zog Daniel Bothe aus gut 25 Meter flach ab und erneut schlug das Leder ein. In dieser Phase wirkte der TSV einfach nur platt. Der FC hatte leichtes Spiel und erhöhte durch Wiebold auf 1:6. In der 79. Minute gab es noch etwas Besonderes für den FC zu feiern. Dem nach langer Verletzungspause wieder eingesetzten Stefan Hauswald gelang in der 79. Minute per Kopf das 1:7. Lars Nitsche war es letztlich der in der 88. Minute den Endstand herstellte. Am Ende war es ein klarer und völlig verdienter Sieg der Gäste die nun wieder voll im Meisterrennen mitreden. Für den TSV geht es darum die Saison vernünftig zu Ende zu bringen und diese empfindliche Niederlage schnell zu vergessen.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Valentino Crocetti, Tobias Kraatz (77. Marcel Erbes), René Finster, Philip Bergmann, Maurico König (86. Matthias Maibaum), Jan Bergmann, Philip Carl, Alessandro Orto und Jannik Dicke

 

Endlich ein Sieg gegen den Dauerrivalen!

09.05 SG Ildehausen / Kirchberg

Sicher hätten wir dieses Spiel auch verlieren können, aber dieser Sieg war sicher nicht unverdient! Wenn man ein Tor mehr schießt als der Gegner, verlässt man halt den Platz als Sieger. Ildehäuser Kommentare wie "Die habt ihr über 90 Minuten sowas von im Sack gehabt" oder "Man, war der TSV schlecht" kann ich nur auf die rosarote Vereinsbrille schieben. Wir haben eine klasse, kämpferische Leistung abgerufen und genau so gespielt wie wir es vor hatten. Aus einer gesicherten Abwehr auf Konter spielen dun wenn wir nicht so furchtbare Fehler gemacht hätten, hätte die SG auch nicht diese Riesenmöglichkeiten gehabt. Hätte, hätte, Fahrradkette.... Außerdem hätte Eric bereits in der 5. Minute unsere Führung erzielen können, aber Anschi kratzt das leder noch aus dem Winkel. Nicht zu vergessen Eric´s Pfostenschuss... Dann hatte Jan zwei-drei gute Chance, ehe er zum erfolgreichen Sololauf ansetzte. Und am Ende war der Sturmlauf der SG ja auch nicht soooo überragend, oder war ich auf dem falschen Sportplatz.

 

Der Bericht aus dem Beobachter

(von der SG geschrieben...)

Die Chancenauswertung der letzten Spiele sollte sich auch im Lokalderby gegen den TSV Münchehof fortsetzen. Die Mehrzahl und die besseren Chancen lagen eindeutig bei den Platzherren, die sogar bes­te Möglichkeiten vergaben. Zudem hatte Kevin Lüs im TSV-Tor auch wieder einen sehr guten Tag erwischt, und konnte schon im ersten Spielabschnitt zwei sogenannte Unhaltbare entschärfen.
In der 29. Minute wäre allerdings auch er machtlos gewesen, doch André Krzyminskis Schuss sprang von der Lattenunterkante wieder ins Feld.
Auch im zweiten Spielabschnitt sahen die zahlreichen Zuschauer eine rassige und faire Partie, die vom Schiedsrichtergespann gut geleitet wurde. In der 65. Minute war es Jan Bergmann, der eine Unordnung in der SG-Defensive nutzte und das 0:1 für die Gäste erzielte. Kurz vor Schluss fiel noch ein Treffer für die SG, der Schiedsrichter erkannte den Treffer allerdings wegen Torwartbehinderung nicht an. So stand die SG Ildehausen-Kirchberg zum vierten Mal hintereinander vor heimischen Publikum mit leeren Händen da.

SG Ildehausen-Kirchberg: Christopher Anschütz, Moritz Renneberg (70./Hendrik Börker), Yassin Mekadmi, Roland Meyer, Florian Berger, Henrik Just, André Krzyminski, Marcel Falk (46./Andreas Iwanenko), Jihad Badawi (75./Ali Badawi), Dennis Küffner und Pierre Pavlidis.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich (76./Daniel Steckert), Andreas Geibel, René Finster, Philip Carl, Alessandro Orto, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann (87./Matthias Zeleny und Eric Pägert (72./Jannik Dicke).

 

Union ringt TSV Münchehof einen Punkt ab.

13.05. Union Seesen

Das hatte sich der TSV sicher anders vorgestellt. Im fälligen Punktspiel am Sonntag war der SV Union Seesen 03 zu Gast. Die Gäste verkauften sich teuer und entführten am Ende einen Punkt. Auf Seiten der Münchehöfer war die Enttäuschung schon groß, denn ein Sieg gegen die Nachbarn aus der Kernstadt war fest eingeplant. Wie schon im Hinspiel fehlte bei einigen Akteuren die richtige Einstellung zum Spiel und so wirkte das TSV-Spiel umständlich und pomadig. Die Gäste hingegen kämpften um jeden Zentimeter und nutzten eine ihrer wenigen Chancen zum Tor. Das klare Chancenplus lag beim TSV. In der 7. Minute verzog beispielsweise René Finster knapp und nur drei Minuten später drosch Eric Pägert aus kürzester Distanz das Leder übers Tor. Auch Marius Carl verzog knapp nach feiner Vorarbeit von Philip Bergmann. In der 24. Minute dann auch noch Pech: Philip Bergmann flankte butterweich in den Seesener Strafraum, doch Philip Carl scheiterte mit einem echten „Kopfball-Torpedo“ am Pfosten. Eine bezeichnende Szene sahen die Zuschauer dann in der 32. Minute als die TSV Stürmer einfach den Abschluss versäumten. Schön freigespielt zögerte der TSV Sturm zu lange, spielte dann quer nach Außen, von dort wieder zurück, dann nochmal quer auf die andere Seite, nochmal zurück und schließlich blieb der Ball dann in der vielbeinigen Union Abwehr hängen. Da war die Unzufriedenheit auf TSV Seiten natürlich schön sehr hoch, doch sie sollte noch höher werden. In der 35. Minute ging Jesus del Pino auf der linken Angriffseite die Linie runter und spielte vorm TSV Strafraum Ozan Defli an, der mit einem platzierten Schuss ins TSV-Tor die Unioner Führung erzielte. Mit diesem 0:1 wurden die Seiten gewechselt. In der Pause wurde beim TSV natürlich viel diskutiert. Man raufte sich aber auch zusammen und wollte den Bock noch umstoßen. Was folgte war ein Spiel auf ein Tor. Erst in der 90. Minute musste TSV Keeper Kevin Lüs einen ernsthaften Schuss abwehren. Man merkte schon das die Mannschaft um TSV-Kapitän Philip Bergmann nun wollte, aber gegen den nun tief stehenden Gegner spielte man zu einfallslos und vergab zudem teils kläglich beste Chancen. Die erste gute Chance hatte wieder René Finster. Marius Carl spielte ihn mustergültig frei, aber Finster kam zu sehr in Rücklage und so ging die Pille wieder drüber. Kurz danach segelte das Leder am langen Pfosten vorbei. Absender war Eric Pägert mit einem gefühlvollen Kopfball. In der 58. Minute rauften sich die TSV erneut die Haare. „Flipper“ Bergmann drang in den Strafraum ein und setzte seinen Bruder Jan schön in Szene, doch der Matchwinner vom vergangenen Mittwoch drosch das Leder wieder aus kürzester Distanz über das Tor. Aufregung gab es dann auf Seesener Seite in der 61. Minute. Der nach einem „Allerweltsfoul“ vorverwarnte Jesus del Pino ging kompromisslos in einen Zweikampf und sah daraufhin seine zweite „Gelbe“ und musste somit vorzeitig zum Duschen. Das Anrennen des TSV ging daraufhin munter weiter. Es dauerte aber bis zur 74. Minute ehe Christoph Mönnich seinen Anhang erlöste. Nach einem Eckball kam der Ball an Freund und Feind vorbei zu Mönnich und er erzielte den umjubelten Ausgleich. In der Folge waren die TSVer weiter bemüht den Siegtreffer zu erzielen, aber der umsichtige Union-Libero Jens Grupe erwies sich als wahrer Fels in der Brandung und wenn er mal nicht da war, stand noch Dominik Harnisch im Tor der mehrfach glänzend reagierte. Am Ende blieb es beim 1:1 mit dem die Unioner prima leben können, der TSV hingegen hatte sich mehr erhofft und war nach Schlusspfiff sichtlich enttäuscht.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Alessandro Orto, Christoph Mönnich, Daniel Steckert, René Finster, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann (83. Philipp Schittenhelm), Marius Carl, Eric Pägert (60. Jannik Dicke) und Philip Carl.

 

 TSV mit ungefährdeten 4:0 Erfolg

20.05. Oker

Am vergangenen Sonntag musste der TSV Münchehof zum VfL Oker reisen. Die Rollen waren klar verteilt, der VfL sehnt seit Wochen das Saisonende herbei - durch massive personelle Engpässe kassieren die Okeraner Woche für Woche hohe Niederlagen. Also ging der TSV als klarer Favorit in diese Partie. Wer aber ein Torfestival erwartete, sah sich bei hochsommerlichen Bedingungen enttäuscht. Zwar bestimmte der TSV über die gesamt Zeit die Partie, ging aber nie bis an die Schmerzgrenze und so schlug am Ende „nur“ ein ungefährdeter 4:0 Sieg zu Buche.

Die Gastgeber zeigten bewundernswerte Moral. Mangelndes Engagement konnte man zumindest keinem „Gelben“ vorwerfen. Einzig die Mittel waren beschränkt und so konnte der Kasten von TSV-Keeper Kevin Lüs nie ernsthaft in Gefahr gebracht werden. Der TSV hingegen spielte auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz seine technische Überlegenheit geduldig aus. Allerdings sprangen auch auf TSV Seite keine hochkarätigen Chancen heraus. Da war ein Schuss von Eric Pägert, nach Vorarbeit von Marius Carl, der gut drei Meter sein Ziel verfehlte, schon die beste Chance bis dahin (12.). Den nächsten Hauch von Gefahr brachte dann erst ein Freistoß in der 32. Minute. Der Ball ging, getreten von Andreas Geibel zuerst in die Mauer, aber der Nachschuss von Patrick Tantzen strich nur knapp über das Okeraner Gehäuse. Kurz vor der Pause zog der TSV dann das Tempo etwas an und wurde prompt belohnt. Marius Carl steckte wunderschön durch auf Philip Carl der clever zur TSV-Führung vollstreckte. Kurz danach bediente Philip Carl Eric Pägert, doch er traf den Ball nicht voll und so ging der Ball knapp am langen Pfosten vorbei. Nach dem Wechsel verließen dem Gastgeber immer mehr die Kräfte und die Partie wurde noch einseitiger. In der 60. Minute sahen die Zuschauer eine Kopie vom 1:0. Wieder spielte Marius Carl einen butterweichen Pass auf Philip Carl, der wieder überlegt vollendete. Kurz danach forderten die TSVer einen Strafstoß, Marius Carl wurde schließlich unsanft vom VfL-Keeper gelegt, doch der Pfiff blieb aus. In der 67. Minute versuchte es Jannik Dicke mit einem Hackentrick zum Torerfolg zu kommen, doch das Leder wurde kurz vorm Überschreiten der Linie noch von einem Verteidiger weggeschlagen. Dann zeichnete sich der Keeper zweimal aus. Erst parierte er einen Kopfball von René Finster und auch der Schuss von Eric Pägert wurde von ihm entschärft. Gegen den schönsten Treffer des Tages war er allerdings machtlos. Andreas Geibel hebelte die Abwehr mit einem wunderschönen Lupfer aus dem Fußgelenk aus und Eric Pägert überlupfte den Keeper ebenso schön wie erfolgreich. Den Schlusspunkt setzte Marius Carl zum 4:0. Jannik Dicke eroberte im Mittelfeld hellwach den Ball und spielte sofort weiter auf den Münchehofer Kapitän. Dieser zeigte allein vorm Keeper keine Nerven und schob ganz cool ein. Danach passierte nicht mehr viel und so blieb es beim hochverdienten und ungefährdeten TSV-Sieg.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Alessandro Orto, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, René Finster, Daniel Steckert, Patrick Tantzen, Jannik Dicke, Marius Carl (81. Christof Weiß), Eric Pägert (75. Matthias Zeleny) und Philip Carl (60. Mauricio König)

 

 

Letztes Saisonspiel vergeigt

03.06. Othfresen

Am Sonntag verpatzte der TSV Münchehof die Generalprobe zum Pokal-Halbfinale. Zu Gast war der FC Othfresen der sich sichtlich für die empfindliche Hinspielniederlage revanchieren wollte. Es entwickelte sich von Anfang an ein rassiges, temporeiches Spiel. Die Hausherren hielten dabei auch das Zepter in der an und bestimmten das Spiel, doch bei der Chancenauswertung versagten den Akteuren reihenweise die Nerven. Und wie so oft im Fussball, rächt sich das. In der 24. Minute konnte der Gast aus einer Ecke heraus das 0:1 erzielen und nur wenige Minuten später kopierten sie das 0:1 und erhöhten auf 0:2. Es kam aber noch vor der Pause noch dicker, denn ein lang gezogener Freistoß aus dem Halbfeld fand den Weg, durch Freund und Feind vorbei, ins TSV-Gehäuse. In der Pause motivierte TSV-Coach Matthias Maibaum – er vertrat den urlaubsbedingt abwesenden Kai Möhlenbrock – sein Team noch einmal. Nach Wiederanpfiff merkte man dem TSV auch den Willen an das Spiel noch umzubiegen, doch diesem Vorhaben versetzte ein FC-Konter in der 51. Minute gleich mal einen Dämpfer. Trotz des 0:4 lies sich das Team um Kapitän Philip Bergmann aber nicht von seiner Marschroute abbringen und es sollten nun auch endlich Tore auf der anderen Seite fallen. Philip Carl legte für seinen Sturmpartner das 1:4 auf und kurz danach verwerte Philip Bergmann einen Traumpass von Andreas Geibel zum 2:4. Die aufkeimende Hoffnung des TSV-Anhangs erlosch aber in der 77. Minute, als der FC auf 2:5 stellte. Den Schlusspunkt setzte erneute Philip Bergmann, der eine Vorlage von Alessandro Orto zu seinem 14. Saisontreffer nutzte. Nun richtet sich die Konzentration voll auf heute Abend, denn um 20:00 Uhr steigt in Harlingerode das Halbfinale um den Krombacher Kreispokal gegen die FG Vienenburg/Wiedelah. Der TSV will natürlich unbedingt das Finale erreichen, muss aber gegen diesen Gegner schon einen guten Tag erwischen. Die FG galt vor der Saison als Mitfavorit auf die Meisterschaft und spielte auch lange um diese mit. In den Punktspielen gelang jeder Mannschaft ein Sieg. Die FG gewann zu Hause das Hinspiel mit 3:1 und das Rückspiel gewann der TSV mit 1:0. Es treffen also zwei Teams aufeinander die auf Augenhöhe agieren werden und so hofft TSV-Coach Kai Möhlenbrock auf zahlreichen Zuschauerzuspruch der seine Jungs lautstark anfeuert. Personell muss er voraussichtlich auf sein etatmäßiges Sturmduo Eric Pägert / Jan Bergmann verzichten. Beide quälen sich seit längerem mit Blessuren rum und arbeiten fieberhaft an einer Genesung. Ob es für Mittwoch reichen wird, steht noch in den Sternen und wird sich wohl erst kurz vor Anpfiff entscheiden.

 

Die Aufstellung des TSV Münchehof vom Sonntag: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, Matthias Zeleny, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Alessandro Orto, Marius Carl, Philip Carl und Jannik Dicke

 

 

 

Pokal

07.08. Wiedelah

In der ersten Pokalrunde musste die erste Vertretung des TSV Münchehof nach Wiedelah reisen. Der TSV wurde dabei seiner Favoritenrolle vollends gerecht und fertigte den Gastgeber kompromisslos mit 6:0 ab. Bereits in der 7. Minute setzte sich Neuzugang Paul Geibel in Szene, doch leider konnte Eric Pägert seine super Vorarbeit nicht ausnutzen. Den ersten Treffer gab es dann in der 11. Minute zu sehen. Einen schönen Spielzug über Philip Bergmann, Eric Pägert und Jan Bergmann verwertete Paul Geibel. Kurz darauf sogar das 2:0: eine Pägert-Ecke köpfte Paul Geibel über die Linie. Der Gastgeber kam kaum aus seiner Hälfte und Angriff auf Angriff rollte auf das Wiedelaher Tor. Mittelfeldmotor Philip Bergmann hätte fast das 3:0 erzielt. Nach einem 60-Meter-Sprint über das gesamte Feld, wurde er erst im letzten Augenblick am Torerfolg gehindert. Gute Chance von Jan Bergmann und Eric Pägert blieben in der Folge ungenutzt. In der 30. Minute setzte sich der auffälligste Akteur – Paul Geibel- erneut in Szene. Er holte alles aus sich heraus, sprintete die linke Seite runter, scheiterte aber knapp am WSV-Keeper. Das 3:0 erzielte dann Kapitän „Flipper“ Bergmann in der 39. Minute. Wieder tankte er sich gegen mehrere Gegner gekonnt durch, spielte einen starken Doppelpass mit seinem Bruder Jan und lies dem Keeper null Chance. Nach der Halbzeit setzte sich das Spiel genauso fort, wie es ausgehört hatte. Der WSV hatte nicht die Mittel gegen den TSV gegenzuhalten und der TSV schaltete keinen Gang zurück. So dauerte es auch nicht lange bis der TSV erneut jubeln konnte. Jan Bergmann zog aus 18 Meter ab und die Pille schlug flach im langen Eck ein. Eine Kopie des 3:0 sahen die Zuschauer dann in der 57. Minute. Statt Philip Bergmann, startete diesmal Philipp Schittenhelm einen Sololauf aus der eigenen Hälfte, spielte einen Doppelpass mit Jan Bergmann und behielt vorm Keeper die Nerven - so stand es 5:0. Danach versuchte der Gastgeber dem TSV durch eine härtere Gangart den Schneid abzukaufen und es kam zu drei – vier unschönen Szenen. Zum Glück behielt der sehr gut leitende Schieri Axel Pioch den Überblick und erstickte die aufkommende „Hitze“ bereits im Keim. Den Schlusspunkt unter diese einseitige Partie, setzte Libero Andreas Geibel. Eric Pägert war im 16er frei durch und legte uneigennützig quer, so dass Geibel keine Mühe hatte das 6:0 zu erzielen. Unterm Strich ein ungefährdeter und völlig verdienter Sieg. Nun gilt es die guten Ansätze nächste Woche beim Punktspielauftakt in Immenrode zu bestätigen. Folgende Spieler überstanden die erste „Krombacher Pokal“-Runde: Kevin Lüs, Andreas Geibel, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Daniel Steckert, Philip Bergmann, Jannick Dicke (62. Philipp Carl), Paul Geibel (69. Mauricio König), Alessandro Orto, Eric Pägert und Jan Bergmann

 

TSV im Achtelfinale!

17.08. Harlingerode

In der zweiten Pokalrunde musste die erste Vertretung des TSV Münchehof am Mittwochabend nach Göttingerode reisen. Hier wartete die dritte Garnitur der SG Harlingerode/Göttingerode. In diesem Spiel war der TSV haushoher Favorit, spielt er doch gleich drei Klassen höher. Das Spiel lief in der ersten Hälfte, wie so oft bei solchen Konstellationen. Der Gastgeber beschränkte sich rein aufs zerstören und der TSV rann gegen diese Wand pausenlos an. Dabei stellte sich der TSV aber nicht gerade einfallsreich an, denn die Angriffe durch die Mitte wurden immer wieder Beute der vielbeinigen SG-Abwehr. Zudem kam auch Pech. So wurden zwei Treffer von Philip Carl und Eric Pägert wegen vermeintlichen Abseits nicht gegeben und als Kevin Lüs den Ball ins leere Tor schieben wollte, versprang er ihm und kullerte ins Seitenaus. Es war schon zu Haare raufen, doch der 1:0 Führungstreffer fiel dann doch noch kurz vor der Pause. Andreas Geibel war nach schöner Vorarbeit von Jan Bergmann erfolgreich. Dieses Tor erwies sich schließlich auch als „Dosenöffner“ denn direkt nach der Pause ging das muntere Torschiessen los. Das 2:0 resultierte aus einem von Andreas Geibel verwandelten Foulelfmeter, nachdem Jan Bergmann nur unfair gestoppt werden konnte. In der 51. Bereitete Jan Bergmann erneut vor. Per Kopf legte er für Patrick Tantzen auf, der aus kurzer Distanz einnetzte. Das 4:0 ging auf das Konto von Eric Pägert, der mit einem strammen Schuss ins lange Eck traf. Dann konnte sich der Keeper der Gastgeber auszeichnen. Erneut gab es Foulelfmeter, allerdings scheiterte Andreas Geibel diesmal am Keeper. In der 80. Minute profitierte der TSV einmal mehr von der Cleverness von „Oldie“ Klaus Kryminski. Bei einem Freistoß spielte er schnell auf Philip Carl der völlig frei im 16er stand und cool per Direktabnahme traf. Kurz vor Schluss traf auch noch Neuzugang Matthias Maibaum. Einen Freistoß zog er scharf vors Tor und ein Spieler der SG fälschte die Pille unhaltbar für seinen Keeper ab. Den Schlusspunkt setzte Manndecker Philipp Schittenhlem in der 88. Minute. Nachdem er sich gedankenschnell den Ball eroberte, schlenzte er das Leder zielgenau in den oberen Winkel, damit stand das Endergebnis von 7:0 fest. Nun gilt es für den TSV die Konzentration auf das am Mittwoch kommende Lokalderby gegen die SG Ildehausen/Kirchberg zu richten. Hier wird man sicher etwas mehr gefordert als in Göttingerode. Die Aufstellung aus Göttingerode: Holger Börker, Jurek Holzenleuchter, Philipp Schittenhelm, Klaus Kryminski, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philip Carl, Eric Pägert, Marius Carl (60. Matthias Maibaum), Kevin Lüs und Jan Bergmann

 

14.09. Achtelfinale Klein Mahner

Die erste Garnitur des TSV Münchehof hat sich für das Viertelfinale des diesjährigen Krombacher-Pokals qualifiziert. Am Mittwochabend setzten sich die Möhlenbrock-Team gegen die SG Klein Mahner verdient durch. Mit Philip Bergmann, Paul Geibel, Daniel Steckert, Eric Pägert und Mauricio König standen gleich fünf Akteure nicht zur Verfügung. So war der Coach gezwungen das Team erneut umzubauen. Die „Aushilfen“ Matthias Maibaum und Pascal Eckhardt machten dabei eine gute Figur.

Trotzdem sahen die wenigen Zuschauer auf dem zügigen Platz in Klein Mahner ein zerfahrenes Spiel in dem sich beide Gegner an Fehlern übertrumpften. Zudem passte sich der Schieri dem mageren Niveau an, so zog er bereits in der achten Minute den Zorn des TSV-Anhangs auf sich, als Marius Carl im Strafraum klar von den Beinen geholt wurde und er weiterspielen lies. Carl musste nach dieser Szene auch noch verletzungsbedingt den Platz verlassen. Die nächste strittige Szene folgte dann in der 14.Minute. Jan Bergmann lief allein auf den Keeper zu und wurde kurz vorm Strafraum gefoult. Der Schieri entschied zwar auf Freistoß, aber der Täter blieb völlig unbestraft. Der Freistoß brachte indes nichts ein. Der Gastgeber beschränkte sich voll aufs Zerstören, kam aber wie aus dem Nichts zur überraschenden Führung. Ein Freistoß von der Mittellinie flog in den TSV-Strafraum, dort ging die Abwehr nicht energisch genug zur Sache und schon lag die Pille im Netz (28.). Jannik Dicke holte dann in der 37.Minute einen „Elfer“ raus. Völlig humorlos wurde er im 16er umgehauen und hier blieb auch dem schwachen Schieri keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Es passte irgendwie ins Münchehofer Bild das der ansonsten so sichere Elfer-Schütze Andreas Geibel, diesmal am SG-Keeper scheiterte. Fünf Minuten später bereitete er allerdings mustergültig den Ausgleich vor. Er eroberte im Mittelfeld stark den Ball und spielte einen Zauberpass auf Jannik Dicke, dieser war frei durch und vollstreckte sicher. Nach dem Wechsel drängte der TSV auf die Führung. Dabei hätte die SG beinahe selbst für TSV-Torerfolg gesorgt. Einen scharfen Freistoß von Alessandro Orto klärte ein Verteidiger haarscharf über die Querlatte. Den anschließenden Eckball verwertete allerdings Jan Bergmann zum 2:1 für die „Roten“. Kurz danach erneut eine Riesenmöglichkeit: Jan Bergmann luchste dem SG-Libero den Ball ab, spielte uneigennützig quer auf Jannik Dicke, doch er drosch das Leder über das Gehäuse. Pech hatte dagegen Jan Bergmann zwei Minuten später. Schön von Andreas Geibel in Szene gesetzt, wurde sein Schuss gerade noch von einem Feldspieler von der Linie gekratzt. Philip Carl lief dann zweimal allein auf den Keeper zu. Beim ersten Versuch verhungerte der Ball beim Querpass auf Jan Bergmann und beim zweiten Versuch scheiterte er am SG-Keeper. Die vermeintliche Erlösung erzielte Jannik Dicke in der 67. Minute. Wieder erlief er einen Traumpass von Andreas Geibel, war frei durch und behielt cool die Nerven. Der TSV fühlte sich aber anscheinend zu sicher. In der 75. Minute kam der Gastgeber zum Anschlusstreffer und TSV-Keeper Kevin Lüs musste noch zweimal in der Folge in höchster Not retten um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Am Ende waren die TSVer froh den Schlusspfiff zu hören, denn alles was zählt, ist bekanntlich das Ergebnis!

Am kommenden Sonntag muss der TSV nun wieder in der Punktrunde „ran“. Der TSV hat Heimrecht gegen TuS Clausthal. Die Gäste aus dem Oberharzer sind zur Zeit sehr schwer einzuschätzen. Hohe Niederlagen, aber auch ein hoher Pokalsieg gegen die SG Ildehausen/Kirchberg stehen bei der TuS zu Buche. Immerhin entspannt sich die Personalsituation beim TSV etwas, so dass TSV-Coach Kai Möhlenbrock ein eingespieltes Team aufs Feld schicken kann.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Christoph Mönnich, Philipp Schittenhelm, Hendrik Börker (78. Pascal Eckhardt), Patrick Tantzen, Andreas Geibel, Alessandro Orto, Jannik Dicke, Marius Carl (22. Matthias Maibaum), Jan Bergmann und Philip Carl.

 

Der TSV steht im Halbfinale !!!!

09.04. Viertelfinalspiel Neuwallmoden

Am Ostermontag kam es zum Viertelfinale im Krombacher-Kreispokal zwischen dem gastgebenen SV Neuwallmoden und dem TSV Münchehof. Die favorisierten Neuwallmodener gingen als Favorit in diese Partie, doch der TSV konnte dem SV bereits im Punktspiel Anfang März ein Bein stellen und mit 1:0 gewinnen und so ging man nicht chancenlos in diese Partie. Am Ende einer spannenden Partie, siegte der TSV erneut und steht damit im Halbfinale!

Wie schon im Punktspiel operierte der TSV aus einer gesicherten Abwehr heraus und setzte immer wieder empfindlich Nadelstiche. Der Favorit hingegen setzte voll auf Angriff, rannte sich aber immer wieder in der sicheren TSV-Abwehr fest. Gerade die Manndecker Christoph Mönnich und Philipp Schittenhelm verdienten sich dabei Bestnoten und wenn mal etwas durchkam, war Libero Andres Geibel zur Stelle. So sahen die zahlreichen Zuschauer kaum Torchancen, die Partie war aber trotzdem unterhaltsam und spannend. Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer dann auch Tore. In der 48.Minute erzielte Philip Bergmann die TSV-Führung. Gekonnt nahm er eine Freistoßflanke im Strafraum an und lies dem Keeper keine Chance. Die Gastgeber wirkten zunächst etwas konsterniert, schüttelten sich dann und bliesen wieder zum Angriff. In der 70. Minute hatte dann Eric Pägert die Vorentscheidung auf dem Fuß. Herrlich freigespielt von Marius Carl setzte er allerdings den Ball in Edgar-Prib-Gedächtnis-Marnier, am leeren Tor vorbei. So blieb der SV im Spiel und konnte tatsächlich durch Sean Casey den Ausgleich erzielen. Zum Schluss hatte der TSV noch Glück, denn Sean Casey und Timo Rewitz setzten jeweils einen Freistoß an die Latte. So kam es zum Elfmeterschießen. Zuerst traf Andreas Geibel, dann Martin Kelpe auf der Gegenseite. Dann setzte Patrick Tantzen den Elfer in die Maschen und Kevin Lüs konnte den Schuss von Haas parieren. Allerdings zeigte danach Jannik Dicke Nerven und Sean Casey glich wieder aus. Marius Carl sorgte dann für das 4:3 und Kevin Lüs parierte erneut und zwar gegen Florian Pages. Capitano Philip Bergmann musste nun nur noch treffen…. und das tat er. Nach dem entscheidenden 5:3 lagen sich die Spieler in den Armen und sangen ihr „TTTTTTT SSSSSSS VVVVVVV, forza TSV“!

 

Pokal-AUS !

06.06. Halbfinale Vienenburg

Die Niederlage im Halbfinalspiel gegen die FG Vienenburg schmerzt noch immer. Am Mittwochabend zog man gegen den Ligakonkurrentenmit 1:3 den Kürzeren. Im Lager des TSV spricht man von einer sehr unglücklichen Niederlage denn ohne die Münchehofer Mithilfe hätte der Gegner kein tor geschossen. Nachdem Eric Pägert die TSVer in der 12. Minute mit einem satten Flachschuss in Führung brachte, folgte umgehend schon der Ausgleich. Der Libero der FG machte sich auf zu einem sehenswerten Solo über den gesamten Platz und seine Flanke versenkte schließlich TSV-Libero Andreas Geibel beim Klärungsversuch ins eigene Netz. Wieder großes Pech hatte nur zwei Minuten später Philip Bergmann, nach einem schönen Doppelpass mit Jannik Dicke traf er aber nur den Innenpfosten und da sich das Leder beim Lauf auf der Torlinie strikt weigerte diese zu überschreiten, konnte der FG-Keeper den Ball noch aufnehmen. In der 21. Minute konnte sich TSV-Keeper Lüs das erste Mal auszeichnen. Nach einem Kopfball des sehr agilen FG-Mittelstürmers, lenkte er den Ball gekonnt über die Latte. Das der TSV an diesem Tag nicht vom Glück verfolgt werden würde, sahen die zahlreichen Zuschauer in der 26. Minute. Erst ein zweifelhafter Schieripfiff und dann wurde der Freistoß auch noch unhaltbar von der Mauer zum 1:2 abgefälscht. Danach gab es einen kleinen Knacks im Spiel des TSV und die FG hatte nun mehr vom Spiel. In der 31. Minute bewahrte Kevin Lüs erneut seine Farben vor einem weiteren Gegentreffer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff tankte sich Marius Carl durch und seine Hereingabe lenkte ein FGer fast ins eigene Tor, aber eben nur fast. Nach der anschließenden Ecke versuchte es Patrick Tantzen mit einem Weitschuss und Jannik Dicke springte in die Flugbahn, doch wenige Zentimeter fehlten ihm um den Ball zu erreichen. In der Pause raufte sich das Team noch einmal zusammen und ging entschlossen in die zweite Halbzeit und übernahm sofort das Zepter. In der 47. Minute hatte der TSV Anhang den Torschrei bereits auf den Lippen doch Marius Carl konnte eine Freistoßflanke von Eric Pägert nicht nutzen. In der 51. Minute wurde eine Pägert-Hereingabe gerade noch von einem Vienenburger Bein zur Ecke geklärt und nach der Anschließenden ecke zielte René Finster bei seinem Kopfball genau auf den Keeper. In dieser Phase war der TSV klar tonangebend und die Zuschauer warteten auf den nächsten TSV-Treffer, doch die erfahrene FG-Abwehr machte dem TSV das Leben wirklich schwer. Auf der Gegenseite musste Kevin Lüs bei einem blitzschnellen Konter erneut sein ganzes Können aufbieten und rettete mit einer Riesentat. In der 75. Minute fischte dann der FG-Keeper einen Mönnich-Kopfball aus dem Winkel. Dem TSV lief nun natürlich langsam die Zeit davon und machte immer mehr auf. Die letztendlich Entscheidung fiel in der 86. Minute. Marius Carl rutschte im Mittelfeld aus und der FG-Mittelstürmer lief auf das TSV-Tor zu. Carl war zwar zurückgeeilt und warf sich in den Schuss, doch wieder war das Glück auf Vienenburger Seite, denn der Ball wurde von Carl erneut unhaltbar abgefälscht. Obwohl die Münchehöfer weiter wacker kämpften und nun alles nach vorne warfen, war am Ausgang des Spiels nicht mehr zu rütteln. Die Enttäuschung war natürlich riesengroß. Trotzdem sollte man sich durch das verlorene Halbfinale diese sehr erfolgreiche Saison nicht madig machen, als Aufsteiger schaffte man schließlich souverän die Qualifikation zur Nordharzliga und konnte im Viertelfinale schließlich keinen geringeren als den Meister der Kreisliga, den SV Neuwallmoden ausschalten. Bevor der TSV heute diese Saison beim gemeinsamen „Public Viewing“ am Münchehofer Sportplatz ausklingen lässt, muss man nochmal nach Harlingerode reisen und gegen die TSG Jerstedt den dritten Platz auszuspielen. Dies Spiel beginnt um 14:00 Uhr, der TSV trifft sich um 12:30 Uhr.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, René Finster, Patrick Tantzen, Philip Carl, Philip Bergmann, Marius Carl, Eric Pägert und Jannik Dicke (80. Alessandro Orto)

 

Marius Carl brachte die Wende

09.06. Kleines Finale gegen TSG Jerstedt

Der Stachel der Enttäuschung vom verlorenen Halbfinale saß zwar noch tief, doch die erste Garnitur sicherte sich trotzdem den dritten Platz der diesjährigen Kreispokalrunde. Im kleinen Finale bezwang man die TSG Jerstedt mit 5:1. Dabei kam der TSV nur sehr langsam in Fahrt und stolperte gerade in der ersten Halbzeit von einer Verlegenheit in die Nächste. Dabei begann das Spiel voll nach Wunsch. Philip Bergmann und Patrick Tantzen hebelten die gegnerische Abwehr mit einem Doppelaus in der vierten Minute aus und Jannik Dicke staubte zum 1:0 für den TSV ab. Nur drei Minuten später allerdings schon der Ausgleich. Hier war die TSV-Abwehr zu gedankenlos und ein TSGer nutzte einen Abpraller von der Latte. Danach musste Kevin Lüs im TSV-Tor zwei ganz krumme Dinge entschärfen, die nur auf Grund des starken Windes gefährlich wurden. Beim TSV lief in der Folge einfach nichts mehr zusammen. Keine Laufbereitschaft, mangelndes Passspiel und ungenügendes Zweikampfverhalten musste der TSV-Anhang in dieser Phase über sich ergehen lassen. Nur gut das der Gegner diese Phase nicht ausnutzen konnte. Nach dem Wechsel wurde es dann deutlich besser und Marius Carl brachte mit seiner Einwechselung die Wende. Gerade mal drei Minuten im Spiel setzte sich Carl gekonnt im TSG-Strafraum durch und bediente mustergültig Jannik Dicke der erneut nur noch den Fuß hinhalten musste um den Ball über die Linie zu drücken. In der 64. Minute funktionierte auch wieder das Passspiel. Schnelle Direktpässe über Philip Bergmann und Marius Carl brachten den Ball zu Patrick Tantzen, der das 3:1 erzielte. Das 4:1 bereitete Philip Carl vor. Seinen Pass in die Nahtstelle der gegnerischen Abwehr, nutzte Philip Bergmann souverän. Danach versäumte es der TSV das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben, aber weder Jannik Dicke noch Eric Pägert konnten den Keeper bei ihren guten Chancen überwinden. Von den Jerstedter kam in der zweiten Halbzeit so gut wie gar nichts mehr. Erst in der 85. Minute musste Kevin Lüs eine brenzlige Situation entschärfen. Den Schlusspunkt setzte Eric Pägert nach feiner Vorarbeit von Jannik Dicke. Am Ende war dann auch die katastrophale erste Halbzeit vergessen und man lies die Saison am Sportplatz in Münchehof noch ausklingen.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Daniel Steckert (75. Matthias Maibaum), René Finster, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Matthias Zeleny (57. Marius Carl) Alessandro Orto (70. Eric Pägert), Philip Carl und Jannik Dicke