1. Runde - Endstation!

12.08. Fümmelse (Pokal)

Für den TSV Münchehof war in diesem Jahr bereits in der ersten Pokalrunde Schluss. Beim SV Fümmelse aus der Nordharliga Staffel 2, unterlag man am Ende mit 4:5 nach Elfmeterschiessen. Dabei war die Niederlage durchaus vermeidbar. Nach nervösem Beginn mit vielen leichten Fehlern, übernahm der TSV nach einer Viertelstunde das Kommando. Besonders der junge Neuzugang Justin Rieseberg machte seine Sache erstaunlich gut und erarbeitete sich gleich drei gute Chancen, doch beim Abschluss fehlte ihm einfach die Erfahrung und Cleverness. Aber auch die „gestandenen“ Spieler nutzten ihre Chancen nicht und so wurden mit 0:0 die Seiten gewechselt. Im Durchgang zwei änderte sich kaum etwas am Spiel. Der TSV war feldüberlegen und die Gastgeber hielten robust dagegen. Nachdem der TSV zwei weitere dicke Chancen nicht nutzte, zeigte der SV wie es geht. Nach einem unnötigen Ballverlust des TSV im Mittelfeld, schalteten die Fümmelser blitzartig um und hatten schließlich auch noch das Glück des Tüchtigen, den ein TSVer fälschte das Leder unhaltbar für Holger Börker im Tor ab (58.). Der TSV machte anschließend noch mehr Druck. Nur drei Minuten nach der Fümmelser Führung, hätte Jan Bergmann den Ausgleich erzielen müssen. Nach einem Zuckerpass von Eric Pägert lief er allein auf den Keeper zu, doch sein Schuss ging am langen Pfosten vorbei. In der 70. Minute ließ sich ein SVer zu einem dummen Foul hinreißen und sah folgerichtig die gelb-rote Karte. Nun witterte der TSV natürlich seine Chance und drängte auf die Führung. Erst fischte der SV-Keeper einen starken Diagonalschuss von Eric Pägert aus dem Winkel und nach der anschließenden Ecke musste ein Verteidiger einen Renner-Kopfball auf der Linie klären. Aber in der 75.Minute fiel endlich der überfällige Ausgleich. Philipp Schittenhelm brachte einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum und „Flipper“ Bergmann versenkte schließlich das Leder. In der 83. Minute zeigte der SV-Keeper erneut seine Klasse und entschärfte einen Schuss von Marius Carl aus spitzem Winkel. Nur zwei Minuten später hätte Timm Ahfeldt das 2:1 erzielen können, doch drei Meter vor dem Tor bekam er zu viel Rücklage und so schoss er über das Tor. Der TSV machte nun immer mehr auf und in der 85. Minute übertrieb man es: die Abwehr war viel zu weit aufgerückt und Eric Pägert schoss etwas überhastet aus gut 25 Meter aufs Tor. Diesen Schuss konnte der Keeper problemlos aufnehmen und drosch das Leder sofort weit in die Hälfte des TSV. Hier war Patrick Tantzen völlig allein gelassen und konnte die neuerliche Führung der Gastgeber nicht verhindern. Der TSV kam aber trotzdem noch zum Ausgleich. Jan Bergmann wurde zwar im letzten Augenblick am Torschuss gehindert, doch den Abpraller versenkte Patrick Tantzen ganz überlegt mit einem Schlenzer ins lange Eck. Danach passierte nicht mehr viel und es ging ins Elfmeterschiessen. Leider trafen auf Seiten des TSV nur Artur Renner und Philip Bergmann, so dass dem SV drei Treffer reichten um in die zweite Runde einzuziehen.

 

Derbysieg!!!

15.08. SG Ildehausen / Kirchberg

Der Saisonstart in der neu formierten Nordharzliga ist erfolgt. Gleich im ersten Spiel standen sich dabei am Mittwochabend die Lokalteams des TSV Münchehof und der SG Ildehausen/Kirchberg gegenüber. In einem weitestgehend ausgeglichenen Spiel konnte sich der TSV Münchehof am Ende knapp mit 2:1 durchsetzen.

Der TSV machte dabei sofort Druck, die SG wurde nach ihrem Anstoß zu einem Ballverlust gezwungen und Eric Pägert erzielte mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze das 1:0 - da waren gerade wenige Sekunden gespielt. Die Gäste wirkten sichtlich geschockt. Sie konnten nicht wie gewohnt ihr präzises Passspiel aufziehen, einzig in der neu formierten Viererkette um Spielertrainer André Kryminski lief der Ball ungestört durch die eigenen Reihen. Ansonsten schafften es die Münchehöfer sofort Druck auf den Gegner auszuüben sobald sie sich dem eigenen 16er näherten. Der nächste Höhepunkt folgte in der 14. Minute. Jan Bergmann ging einen Rückpass der SG nach und SG-Keeper Christopher Anschütz ließ sich zu einem Dribbling im eigenen Strafraum hinreißen, dies ahnte allerdings Bergmann und konnte ihm dem Ball abjagen, doch Anschütz war noch im letzten Augenblick wieder zur Stelle und stibitzte ihm den Ball vom Fuß. Praktisch im Gegenzug wurde es das erste Mal brenzlig im TSV-Strafraum. Keeper Kevin Lüs machte einen unnötigen Ausflug gegen Jihad Badawi, doch dessen Schuss aus spitzem Winkel ging deutlich am Tor vorbei. In der 20. Minute schaffte es die SG sich gekonnt in der TSV-Strafraum zu kombinieren, doch Ali Badawi verzog knapp. Nur zwei Minuten später nutzte der TSV eine Unsicherheit in der SG Hintermannschaft. Diesmal waren sich Dirk Katterbach und Roland Meyer nicht einig und Nutznießer war wieder Jan Bergmann der sich den Ball schnappte und allein auf Christopher Anschütz zusteuerte. Beim Schuss wurde er dann von Meyer von hinten unfair gehindert, so dass der sichere Schieri Axel Pioch auf den Punkt zeigte. Hier bewies Andreas Geibel seine gewohnte Kaltschnäuzigkeit und verwandelte sicher. Das spielte dem TSV natürlich wunderbar in die Karten. Man konnte sich nun noch mehr auf die Defensive konzentrieren und auf Konter spielen. Bis zur Halbzeit passierte allerdings nicht mehr viel. Nach dem Seitenwechsel hatte wieder der TSV die erste Chance. Schittenhelm flankte vors SG-Tor, doch Justin Rieseberg war zu unentschlossen und so konnte die SG-Abwehr gerade noch zur Ecke klären. Danach bäumte sich die SG aber gegen die drohende Niederlage auf. Gerade Ali Badawi versuchte immer wieder zum Torerfolg zu kommen. In der 49. Minute scheiterte er aus gut 20 Meter an Lüs und kurz danach setzte er zum Flugkopfball an, der allerdings ebenfalls sein Ziel verfehlte. Der TSV verlegte sich in dieser Phase ganz auf das verteidigen. Die SG hingegen wirkte etwas kopflos und haderte zudem mit dem Schieri. Mehrfach liefen sie knapp ins Abseits, wobei einige Szenen wirklich sehr knapp zugingen. Auch das Tor von Ali Badawi in der 63. Minute fand keine Anerkennung, hier stand er allerdings deutlich im Abseits. Mit zunehmender Spieldauer drängte der TSV dann auf die Entscheidung. Die defensive Haltung wurde immer mehr gelockert und man steuerte nun wieder häufiger auf das SG-Tor zu. In der 80. Minute fabrizierte Dirk Katterbach fast ein Eigentor, nach scharfer Hereingabe von Andreas Geibel prüfte er seinen Keeper, doch Anschütz zeigte sich hellwach und parierte. In der 83. Minute dann eine sehenswerte Kombination des TSV, doch „Flipper“ Bergmann zielte genau in die Arme von Christopher Anschütz. Kurz danach versuchte er es noch einmal mit einem Kopfball, dieser war allerdings zu ungenau. In der 87. Minute dann nochmal große Aufregung: Marius Carl setzte am Flügel zu einem Sololauf an und war schließlich auf direktem Weg zum Tor. Dirk Katterbach wusste sich schließlich nicht anders zu helfen und riss ihn kurz vorm Strafraum um. Hier hatte er Glück das der Schieri nicht auf Notbremse entschied und es bei „Gelb“ beließ. Spannend wurde es dann in der Nachspielzeit. In der 90. Minute zog André Kryminski aus gut 20 Meter einfach mal ab und TSV-Keeper Lüs ließ den eigentlich harmlosen Ball durch die Handschuhe rutschen – nur noch 2:1! Der SG-Anhang witterte nun nochmal ihre Chance, doch der TSV ließ nichts mehr anbrennen und schaukelte das Ergebnis souverän über die Zeit. Im TSV-Lager war man natürlich über den gelungen Saisonstart mehr als zufrieden und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, Justin Rieseberg (57. René Finster), Philip Bergmann, Artur Renner, Jan Bergmann (72. Philip Carl), Marius Carl, Eric Pägert (89. Alessandro Orto) und Timm Ahfeldt

 

TSV Münchehof stand sich selbst im Weg

19.08 SC Gitter

Was für ein Unterschied! Zeigte die erste Garnitur des TSV Münchehof am Mittwoch noch disziplinierten und engagierten Fußball, so war das Team am Sonntag kaum wieder zu erkennen. Kaum Laufbereitschaft, mangelndes taktisches Verhalten und haarsträubende Fehler ermöglichten dem Gast einen kaum erhofften Sieg. Dabei war der Gegner – SC Gitter II – bei allem Respekt, keinesfalls ein starker Gegner. Im Gegenteil, nach 20 Minuten glaubten wohl einige TSVer, dass gegen diesen Gegner 50 % reichen würden, denn bis dahin kam der Gast nicht einmal vor das TSV Tor. Doch in der 25. Minute nutzte der SC die erste Möglichkeit zur 1:0 Führung und kaum hatte sich der TSV geschüttelt, startete der SC-Kapitän ein Sololauf und es hieß 0:2. Nun wurde es für den TSV natürlich doppelt schwer. Einmal die mangelnde Einstellung und zum zweiten die hochsommerlichen Temperaturen, machten die angestrebte Aufholjagd noch schwieriger. Marius Carl ging aber vorweg und erspielte sich mehrere gute Chancen. Nach einem Eckball nagelte er zwar erst das Leder an die Latte, doch der 2. Ball kam wieder zu ihm und diesmal traf er zum Anschlusstreffer. In der Pause nahm sich der TSV natürlich vor das Blatt noch zu wenden. Wieder übernahm der TSV das Kommando und es rollte Angriff auf Angriff. Aber die Mannschaft wirkte heute einfach zu kopflos und unkonzentriert. Viele unnötige Fehler ließen das TSV-Spiel immer wieder ins Stocken geraten. In der 62. Minute wurde Jan Bergmann dann im SC-Strafraum von hinten umgestoßen, doch einen Elfer gab es dafür nicht, stattdessen haute der SC den Ball weit in die TSV Hälfte und die Abwehr hatte das Leder eigentlich sicher, doch keiner schien sich verantwortlich zu fühlen und so spitzelte ein SCer den Ball ins Netz. Schockstarre! Mit dem dritten Angriff, was eigentlich noch nicht einmal ein Angriff war, kam der Gast zum dritten Tor! Jan Bergmann war einer der wenigen die sich trotz der Temperaturen voll reinhingen und belohnte sich in der 66. Minute nach einem schönen Solo mit dem 2:3. Der TSV machte nun immer mehr auf und fing sich prompt noch einen Konter. Ähnlich wie beim 0:2 setzte der SC-Kapitän zu einem Solo an und vollendete clever zur endgültigen Entscheidung. Zwar versuchte der TSV bis zum Schluss zum Torerfolg zu kommen, doch die Beine und Köpfe wirkten wie gelähmt und so blieb es bei dieser völlig unnötigen Niederlage. Nun müssen die Köpfe wieder schnell nach oben, denn am Mittwoch trägt der TSV bereits sein drittes Saisonspiel aus. Wieder zu Hause, zu Gast wird der TSKV Goslar sein, der hervorragend aus den Startlöchern gekommen ist und beide Partien souverän gewonnen hat. Das Spiel beginnt um 18:30 in Münchehof.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Alessandro Orto, Christoph Mönnich, Artur Renner, Timm Ahfeldt (85. Roj Hasko), Philip Carl (76. Matthias Zeleny), Philip Bergmann, Jan Anders (46.Mauricio König), Jan Bergmann, Marius Carl, Eric Pägert

 

TSV gewinnt Krimi

22.08. TSKV Goslar

Das sah doch schon ganz anders aus... Nachdem sich die erste Garnitur des TSV Münchehof am Sonntag nicht mit Ruhm bekleckerte und gegen den SC Gitter mit 2:4 unterlag, zeigte sich das Team um Kapitän Philip Bergmann gut erholt und zwang am Mittwochabend den TSKV Goslar mit 3:2 in die Knie. Die Zuschauer sahen dabei ein rassiges Spiel das Chancen zum Sieg für beide Seiten bot. Den Siegtreffer erzielte indes René Finster in der Nachspielzeit.

Das Spiel begann sehr flott wobei der TSV sofort das Heft in die Hand nahm und die Goslarer unter Druck setzte. In der 5. Minute die erste Großchance: „Flipper“ Bergmann hatte sich auf der linken Seite schön durchgesetzt und flankte butterweich auf Philip Carl, dieser zog direkt ab, doch der Keeper zeigte einen starken Reflex und lenkte das Leder über die Latte. Nur zwei Minuten später musste der TSKV-Keeper erneut eine Riesenparade zeigen. Marius Carl setzte Jan Bergmann in Szene, doch wieder bekam der Keeper gerade noch die Fingerspitzen an den Ball und lenkte ihn ans Lattenkreuz. Danach blieb der TSV weiter am Drücker und konnte in der 20. Minute das überfällige 1:0 erzielen. Philip Carl steckte den Ball durch die TSKV-Abwehr auf seinen Cousin Marius und der TSV-Dauerrenner behielt diesmal die Übersicht und schob den Ball am Keeper vorbei ins Netz. Nach der Führung ließ es der TSV etwas ruhiger angehen und der Gast kam prompt besser ins Spiel. In der 24.Minute konnte sich TSV-Keeper Kevin Lüs dann auszeichnen. Einen fulminanten Fernschuss lenkte er gekonnt über den Querbalken. Auf der Gegenseite versuchte TSV-Neuzugang Artur Renner mit einem direkten Freistoß zum Torerfolg zu kommen, doch die Pille strich knapp vorbei. Zum Ende der ersten Halbzeit kam dann etwas Unruhe ins Spiel. Beide Parteien waren mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden und so wurde viel erzählt auf dem satten Grün. Zudem kam der TSKV in der 38.Minute auch noch zum Ausgleich. Einen schnellen Konter der Gäste konnte Christoph Mönnich noch mit letztem Einsatz zur Ecke klären. Diese Ecke wurde allerdings von der TSV-Abwehr zu kurz abgewehrt und Kevin Hausdörfer zog direkt ab und das Leder lag plötzlich im Tor. Große Aufregung gab es dann drei Minuten später. Einen langen Pass in die Münchehöfer Hälfte lief Artur Renner schön ab, kam im Laufduell mit dem TSKVer Busch dann aber ins Stolpern. Hier zeigte Busch dann seine ganze Cleverness und fädelte einfach bei Renner ein und der Schieri zeigt zum Entsetzen der Hausherren auf den Punkt. Der Elfer wurde schließlich sicher verwandelt und unter heftigen Protesten ging es dann in die Pause. Coach Kai Möhlenbrock konnte zum Glück die Gemüter etwas beruhigen und der TSV konzentrierte sich wieder auf das Spiel. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff, spielten Marius Carl und „Flipper“ Bergmann einen schönen Doppelpass im Strafraum des Gegners und „Flipper“ kam zum Abschluss, doch bei diesem Schuss aus naher Distanz und auch beim Nachschuss zeigte der Keeper großartige Reflexe. Nur fünf Minuten später tankte sich Marius Carl durch den Strafraum der Gäste und hatte freie Bahn, doch wieder behielt der Goslarer Keeper die Oberhand. Kurz danach wurde er im 16er unsanft von den Beinen geholt, doch der erwartete Pfiff blieb aus. Dann versuchte „Flipper“ Bergmann in seiner unnachahmlichen Art durch zwei Gegner zu kommen. Diese machten „die Tür zu“ und nahmen ihn in die Zange. Diesmal pfiff der Schieri und es gab unter Protesten der Goslarer diesmal „Elfer“ für den TSV. Der Gefoulte trat selbst an erzielte den verdienten Ausgleich (72.). In der Folge hatten beide Teams die Chance zur Entscheidung, doch es dauerte bis in die Nachspielzeit bis der TSV das glücklichere Ende sicher hatte. Nach einer schnell ausgeführten Ecke, drosch „Flipper“ Bergmann den Ball vor das TSKV-Tor und dort stand René Finster goldrichtig am langen Pfosten und erzielte das vielumjubelte 3:2.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, René Finster, Christoph Mönnich, Artur Renner, Justin Rieseberg, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann, Marius Carl, Eric Pägert und Philip Carl

 

TSV Münchehof zittert am Ende unnötig

26.08. Emekspor Langelsheim

 Am vergangenen Sonntag musste der TSV Münchehof sein erstes Auswärtsspiel austragen. Man war zu Gast beim Aufsteiger SV Emekspor Langelsheim und siegte am Ende mit 5:4. Dabei machte es der TSV unnötig spannend, denn die Gegentore wurden dem Gegner praktisch auf dem Silbertablett serviert. Dabei führte der TSV schon zur Halbzeit mit 4:0 und musste in der Schlussphase noch unnötig zittern.

Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern. Nur gut, dass der sonst so sichere SV-Torjäger Ferdi Yüksel noch zu unkonzentriert war. Zweimal war er frei durch und lief auf Keeper Kevin Lüs zu, doch beide Male schaffte er es nicht den Ball zu versenken. Danach wirkte der TSV dann endlich wach und übernahm das Kommando. In der 13. Minute hätte schon das erste Tor fallen müssen: Philip Bergmann setzte seinen Bruder Jan hervorragend in Szene, doch SV-Keeper Ersin Cankur rettete mit einem sagenhaften Reflex und lenkte den Ball an den Pfosten. Aber nur zwei Minuten später die TSV-Führung. Einen schönen Diagonalpass von Eric Pägert erlief Jannik Dicke und schob das Leder ins lange Eck. In der 19. Minute musste dann Philipp Schittenhelm den Vorsprung retten. Nach einem haarsträubenden Fehlpass war wieder Yüksel frei vorm TSV-Keeper und schob den Ball an Lüs vorbei. Doch Schittenhelm schaffte es mit letztem Einsatz den Ball vorm Überschreiten der Linie aus der Gefahrenzone zu schlagen. Dann ein TSV-Doppelschlag: Ecke, getreten von Jannik Dicke – Kopfball René Finster 2:0! Zwei Minuten später, die Kopie: wieder Ecke von Jannik Dicke, wieder Kopfball René Finster – 3:0 (30.). Hier reklamierten die Türken aber wohl zu Recht, dass sich Finster vorher unfair Platz geschaffen hätte, trotzdem zählte der Treffer. In der 36. Minute hätte Finster fast seinen Hattrick geschafft, aber der SVer Erdöl warf sich im letzten Augenblick in seinen Schuss. Dann konnte sich TSV-Keeper Kevin Lüs einen Assist gutschreiben. Einem weiten Abschlag vom TSV-Keeper jagte der kurz zuvor für Jan Bergmann eingewechselte Philip Carl hinterher und überlupfte Cankur zum 4:0 (40.). Kurz vor der Pause scheiterte René Finster noch einmal frei am SV-Keeper und somit wurden mit 4:0 die Seiten gewechselt. In der Pause mahnte TSV-Coach Kai Möhlenbrock seine Mannschaft an, weiter konzentriert und kompromisslos zu Werke zu gehen, doch anscheinend hörten nicht alle seine Spieler zu, denn nur vier Minuten nach Wiederbeginn hatte der SV zweimal getroffen. Beide Tore waren dabei absolut vermeidbar denn die Abwehr hatte die Chance den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Als dann Philip Carl auf Zuspiel von Marius Carl das 5:2 erzielte hatte der TSV das Spiel wieder im Griff. Der Gegner wurde nun wieder klar dominiert und man erspielte sich gute Chancen. Diese wurden allerdings nicht genutzt und so witterten die Türken noch einmal ihre Chance und warfen alles nach vorne. Prompt lochte Yüksel in der 81. und 83. Minute ein und das große Zittern begann beim TSV-Anhang. Und als dann auch noch Christoph Mönnich nach einer völlig überzogenen roten Karte den Platz verlassen musste, ging so manchen TSVer der Popo auf Grundeis. Doch dem Gastgeber fehlte anscheinend die Kraft um noch einmal ein Treffer zu erzielen. Zudem lies sich Hasan Erdöl in der Nachspielzeit zu einer Tätlichkeit an Marius Carl hinreißen und sah ebenfalls „rot“. Am Ende ging der TSV-Sieg in Ordnung denn die meiste Zeit des Spiels bestimmte man das Geschehen, doch eine gehörige Portion Glück war sicherlich schon dabei.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Mauricio König, René Finster, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann (28. Philip Carl), Marius Carl, Eric Pägert und Jannik Dicke (77. Kilian Nussbaum)

 

Nur Remis!

09.09 Rammelsberg

Am vergangenen Sonntag musste sich der TSV Münchehof mit der Reserve des SV Rammelsberg messen. Vom Papier her ging der TSV favorisiert in die Partie, musste am Ende aber die Heimreise mit nur einem Punkt im Gepäck antreten. Dabei wäre ein Sieg durchaus drin gewesen, zumal man gut eine Stunde mit einem Mann mehr auf dem Feld stand. Der TSV war fast über die gesamte Spielzeit das spielbestimmende Team. Bereits nach zwei Minuten, Glück für die Gastgeber als ein Kopfball von Jan Bergmann knapp drüber ging. In der 12. Minute tauchte René Finster allein vorm SV-Keeper auf, doch anstatt quer auf Eric Pägert zu spielen, versuchte er es selbst und scheiterte am glänzend reagierenden Keeper. Auch danach bekamen die TSVer das Leder einfach nicht über die Linie. So scheiterte Philip Bergmann ebenso wie Artur Renner mit besten Chancen. Die größte Chance zur Führung kam dann in der 28. Minute. Jan Bergmann erkämpfte sich vorbildlich den Ball und dribbelte auch den Keeper aus, dieser holte Bergmann im Strafraum von den Beinen und es gab „Elfer“ und „Rot“ für den Übeltäter. Nun musste ein Feldspieler auf Seiten des SV ins Tor und diese längere Unterbrechung tat dem sonst so sicheren Schützen Andreas Geibel scheinbar nicht so gut, denn er donnerte das Leder an den Pfosten. Der TSV blieb aber weiterhin am Drücker. In der 39. Minute wurde Eric Pägert von Jan Bergmann in Szene gesetzt, doch auch er schoss genau auf den Torwart. Von den Rammelsbergern war so gut wie gar nichts in der Offensive zu sehen. Eine einzige gute Chance erarbeiteten sie sich kurz vorm Halbzeitpfiff, nur gut das Kevin Lüs im Tor hellwach war und den Schuss entschärfte. Nach dem Halbzeittee verfiel der TSV dann in einem zehnminütigen Tiefschlaf. Sämtliche Dominanz der ersten Halbzeit war verflogen und der SV kam zu riesen Möglichkeiten. Die erste nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff, Hoffmeister ballerte den Ball mal kurz an den Pfosten. Nur eine Minute später fiel dann die Führung für die „Gelben“. René Finster lies sich den Ball abluchsen und zwei Rammelsberger liefen allein auf Kevin Lüs zu und Hoffmeister hatte keine Mühe den Querpass zu verwerten. Der SV witterte nun seine Chance und lies nicht locker, so klatschte beispielsweise ein Freistoß ans Münchehofer Gebälk (53.) Ab der 60. Minute bekam der TSV dann die Partie wieder in den Griff. Was blieb, war die mangelnde Chancenverwertung. Marius Carl schickte seinen Cousin Philip steil, doch seine Hereingabe war weder Querpass noch Torschuss. Für den Ausgleich sorgte Kapitän Philip Bergmann dann endlich in der 71. Minute. Philipp Schittenhelm schlug den Ball aus der eigenen Hälfte steil auf Bergmann, der sich gekonnt gegen seinen Widersacher durchsetzte und fei durch war. Diesmal hatte auch der starke Ersatzkeeper keine Chance und es hieß 1:1. Der TSV wollte nun mehr und drückte weiter aufs Tempo. Doch beste Chancen blieben ungenutzt, so fehlten Philip Bergmann nur Zentimeter zum Erfolg und den Kopfball von Artur Renner entschärfte der Keeper mit einer Glanztat. Am Ende muss man den Rammelsbergern eine tolle Moral bescheinigen und der TSV muss an seiner Chancenauswertung arbeiten. Nun gilt es am kommenden Wochenende gegen den SV Gebhardtshagen zu bestehen

 

Hochverdienter Sieg!

16.09. SV Gebhardshagen

Die erste Garnitur des TSV Münchehof konnte am Wochenende den vierten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. Gegen den SV „Glück auf“ Gebhardshagen setzte sich das Team um Kapitän Philip Bergmann mit 4:1 durch. Dadurch hat sich der TSV in der Spitzengruppe etabliert. Der TSV hatte sichtlich aus den Fehlern der Vorwoche gelernt, die Präzision beim Passspiel war wieder da und so hatte der TSV gefühlte 80 % Ballbesitz. Zudem war die nötige Aggressivität im Zweikampfverhalten zu spüren und so hatte man den Gegner praktisch über die gesamt Spieldauer voll im Griff. Bereits in der vierten Minute hätte Philip Bergmann die Führung erzielen können. Er erahnte einen Pass des Gegners und ergatterte sich so das Leder. Anstatt aber zum besser postierten Marius Carl zu spielen, versuchte er es aus aussichtsreicher Position selbst und verfehlte das Ziel. In der 13. Minute konnte sich dann Andreas Geibel schön am rechten Flügle in Szene setzen. Nachdem er zwei Gegner im 16er stehen ließ, passte er uneigennützig auf Jan Bergmann der aus kurzer Distanz sicher verwandeln konnte. Kurz danach hatte Jan Bergmann die Chance auf 2:0 zu stellen, doch seinen 20 Meter Schuss entschärfte der Gästekeeper. Danach bestimmte der TSV weiterhin das Geschehen, versäumte es allerdings ein Tor nachzulegen. So kam der Gast mit seinem ersten Angriff zum schmeichelhaften Ausgleich. Ein Freistoß segelte in den TSV-Strafraum und Artur Renner gewann das folgende Kopfballduell, doch er traf einen Salzgitteraner am Hinterkopf und von dort fand der Ball den Weg ins Tor (35.). Kurz vor der Halbzeit wurde es dann hitzig. Bei der Ausführung einer TSV-Ecke kam Christoph Mönnich im Strafraum zu Fall und forderte vehement „Elfer“, doch der Schieri hatte die Situation nicht beobachtet und ließ weiterspielen. Als Mönnich dann zurück in die Abwehrformation eilen wollte, kam es zu einem Gerangel und sein Gegner stürzte, dies hatte der Schieri hingegen gesehen und wertete die Szene als Tätlichkeit von Mönnich und zeigte glatt „rot“(38.). Es dauerte nicht lange bis zur nächsten Rudelbildung. Eric Pägert geriet diesmal mit seinem Gegner aneinander und wieder war der Schieri gefordert. Er zeigte beiden Akteuren „gelb“ und da der SVer schon verwarnt war, musste auch er das Spielfeld vorzeitig verlassen. Somit ging es nach der Pause mit zehn gegen zehn weiter und in Hälfte „zwei“ war die Münchehöfer Dominanz noch klarer. In der 55. Minute fast das 2:1. Jan Bergmann spielte einen Querpass vorm Tor auf Marius Carl, doch der Keeper bekam gerade noch die Finger an den Ball und rettete in höchster Not. Dann wieder Marius Carl: nach einem Freistoß von Jannik Dicke, kam er aus zehn Meter zum Schuss, doch der Ball strich über den Kasten. In der 68. Minute Marius Carl die Dritte: nach einem Solo zog er mit links ab, doch auch dieser Ball verfehlte sein Ziel. Besser machte es dann Artur Renner in der 71. Minute. Nach einem Eckball beförderte er das Leder aus dem Gewühl heraus über die Linie zur längst überfälligen TSV-Führung. Nur vier Minuten die Entscheidung: einen schnellen Konter über Marius Carl und „Flipper“ Bergmann verwertete Jan Bergmann der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Die Gäste dezimierten sich acht Minuten vor Schluss erneut. Nach wiederholtem Foulspiel ging´s für einen weiteren SVer vorzeitig zum Duschen. Den Schlusspunkt setzte dann der „Capitano“. Der sehr spielfreudige Marius Carl hatte sich gegen vier Gegner samt Keeper im Dribbeling durchgesetzt und passte dann auf „Flipper“, der aus gefühlten 10 Zentimeter den Ball über die Linie pustete. Insgesamt zeigte der TSV eine ausgezeichnete Leistung und versöhnte seinen Anhang für die verschenkten Punkte in der Vorwoche. Nun geht es nächste Woche zum Tabellenzweiten, dem FC Othfresen.

 

Andy & Flipper führen TSV zum Sieg

23.09. Othfresen

Angeführt vom seinem überragendem Kapitän Philip "Flipper" Bergmann kam der TSV Münchehof in Othfresen am Sonntag zu einem „big point“. Mit 3:2 setzte sich der TSV am Ende hauchdünn durch und konnte so den zweiten Tabellenplatz erobern. Dabei sah es am Anfang der Partie gar nicht gut aus. Bereits in den ersten vier Minuten musste Kevin Lüs zweimal beherzt eingreifen um einen Rückstand zu verhindern. Philip Bergmann konnte in der fünften Minute die erste TSV-Chance nicht nutzen, sein Linksschuss ging knapp vorbei. Danach zeigte der Gastgeber die Schwächen in der TSV-Abwehr auf. In der 10. Minute lief ein „Blauer“ allein auf Lüs zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden TSV-Keeper und zwei Minuten später das gleiche Bild. Wieder war eine Kopfballverlängerung von Kiegeland Ausgangspunkt zur nächsten 100%igen Torchance, und wieder konnte der FCO diese nicht nutzen. Doch in der 14. Minute kam der Gastgeber dann zur überfälligen Führung. Wieder war die TSV-Abwehr nicht im Bilde und bekam den Ball nicht weg. Schließlich drosch der FCO-Mittelstürmer den Ball unhaltbar in den Winkel. Dieser Treffer hatte allerdings eine eigenartige Wirkung auf das Spiel. Der Gastgeber schien damit erst einmal zufrieden zu sein und der TSV wirkte nun geweckt. In der 20. Minute prüfte Eric Pägert den Keeper der Gastgeber mit einem satten Flachschuß den der Keeper gerade noch zur Ecke klären konnte. Dann versuchte es Jan Bergmann, scheiterte aber genauso wie sein Bruder Philip. In der 24. Minute hatte dann Kapitän "Flipper" Bergmann seinen ersten großen Auftritt. Nach einem Einwurf schafften es drei Othfresener nicht ihm den Ball abzunehmen. An der Strafraumgrenze drehte Bergmann sich nochmal und zog mit rechts aus 18 Metern ab. Der Ball landete schließlich im langen Eck zum 1:1. Kurz danach musste Kevin Lüs im TSV-Tor erneut im "Eins gegen Eins" den Torerfolg für den FVO verhindern, damit hatte der FCO sein Feuerwerk erst einmal abgebrannt und da auch der TSV mehr auf Sicherheit bedacht war, dauerte es bis kurz vor der Halbzeit bis zum nächsten Höhepunkt. Jan Bergmann führte den Ball im gegnerischen Strafraum und wurde per Foul gestoppt, dies ahndete auch der Schieri, doch zum Entsetzen der TSVer sah der Schieri den Tatort knapp außerhalb des 16er. Der Freistoß brachte indes nichts ein. Nach der Pause übernahm der TSV, immer wieder angetrieben von Philip Bergmann, vollends das Kommando. Die erste Chance, einen Freistoß getreten von Eic Pägert, brachte aber noch nicht den gewünschten Erfolg. In der 57. Minute dann sogar die kalte Dusche für den TSV. Nach einer Ecke schraubte sich ein FCOer hoch und köpfte unbedrängt ein. Der Münchehofer Coach Kai Möhlenbrock brachte nun Mauricio König für Jannik Dicke ins Spiel und Andreas Geibel rückte aus der Viererkette vor ins Mittelfeld. Diese Umstellung zeigte sofort Wirkung. Andreas Geibel stelte seine Gegner vor große Probleme und konnte oft nur mit Fouls gestoppt werden. So auch in der 65. Minute: nach einem rüden Foul des FCO-Liberos blieb dem Schierie nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. "Flipper" Bergmann lies sich auch von der langen Behandlungspause Geibels nicht irritieren und verwandelte sicher. Zum Glück konnte Geibel weiterspielen. In der 76. Minute krönte Geibel dann seinen starken Auftritt. Ausschlaggebend war ein wunderschöner Diagonalpass von Mauricio König genau in den Lauf von Philip Carl. Allerdings konnte der Keeper den Schuss reaktionsschnell parieren, doch den Nachschuss von Jan Bergmann lies er durch die Handschuhe rutschen, zu seinem vorläufigen Glück ging der Ball aber über die Latte statt ins Tor. Es gab natürlich danach Eckball für den TSV und dieser brachte die Führung. Getreten von Eric Pägert, verlängert von Artur Renner, fand das Leder den Weg auf den Schlappen von Andreas Geibel und der nagelte das Ding aus kurzer Distanz ins Netz. Die Freude war natürlich riesig im Lager des TSV. Der FCO war nun sichtlich geschockt und ihm fehlte anscheinend auch die Kraft um noch einmal zurück zu kommen. Er konnte sich bis zum Schluss keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten. Der TSV hingegen hätte das Ergebnis noch positiver gestalten können. In der 79. Minute wurde Timm Ahfeldt klar zu Boden gerissen, doch diesmal zeigte der Schieri nicht auf den Punkt und da Philip Bergmann und Eric Pägert ihre Chancen ebenfalls nicht nutzten blieb es letztlich bei diesem knappen TSV-Erfolg.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Artur Renner, Patrick Tantzen, Andreas geibel (88. Kai Möhlenbrock), Jannik Dicke (59. Mauricio König), Timm Ahfeldt, Philip Bergmann, Jan bergmann, Philip Carl und Eric Pägert

 

Langweiliges Derby

03.10. SG Ildehausen Kirchberg

Das war sicher das langweiligste Derby seit langer Zeit. Das einzig logische Ergebnis schlug am Ende zu Buche 0:0! Dabei war der TSV in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und hätte durch Eric Pägert in Führung gehen müssen, doch er schoss das Leder aus drei Metern über das Tor. In der zweiten Hälfte war die SG die tonangebene Mannschaft, doch die Abwehr des TSV lies kaum Chancen zu und so blieb es am Ende beim 0:0

 

TSV zog TSV das Fell über die Ohren

07.10. Immenrode

Der TSV Münchehof zeigte am Wochenende wohl sein bisher stärkstes Saisonspiel. Beim TSV Immenrode war man das klar bessere Team und gewann am Ende hochverdient mit 5:2. Einzig die beiden Gegentore in den letzten zehn Minuten gaben etwas Anlass zur Kritik, aber davon lies man sich die gute Stimmung nicht vermiesen.

Bereits in der ersten Minute hatte der TSV die erste große Chance. Kapitän Philip Bergmann spielte einen Zuckerpass auf Marius Carl, doch der Keeper der Gastgeber lenkte das Leder mit einem Reflex an die Latte. Auf der Gegenseite musste die Abwehr mehrmals beherzt eingreifen um einen Torerfolg der Gastgeber zu verhindern. Marius Carl warf den Ball in der zehnten Minute weit in den Strafraum und Philip Bergmann legte das Leder auf den aufgerückten Artur Renner ab. Dieser drosch den Ball per Direktabnahme ins lange Eck. Hier gab es für den guten Immenröder Keeper nichts zu halten. Kurz danach setzte sich der agile Philipp Schittenhelm über die linke Seite in Szene, doch seine scharfe Hereingabe verpassten Jan Bergmann und auch Marius Carl. In der 20. Minute das 2:0: wieder ein weiter Einwurf von Marius Carl in den Strafraum brachte „Flipper“ Bergmann in Schussposition und der Kapitän schob den Ball clever am Keeper vorbei ins Tor. Von den sonst so heimstarken Immenröder kam in dieser Phase gar nichts, sie taumelten von einer Verlegenheit in die nächste. Der TSV erkannte das und setzte den Gegner immer wieder gekonnt unter Druck, versäumte es allerdings ein Tor nachzulegen. Marius Carl lief in der 24. Minute allein auf den Keeper zu, schaffte es aber ebenso nicht den Keeper zu überwinden, wie zwei Minuten später Philip Carl mit einen Seitfallzieher. Eric Pägert setzte dann in der 33. Minute zu einem Solo an. Er lies fast die komplette Immenröder Abwehr stehen und stand dann frei vorm Tor, doch der Ball versprang ihm im letzten Augenblick und so ging sein Schuss knapp über den Querbalken. Die Vorentscheidung fiel aber noch kurz vor der Halbzeit. Jan Bergmann steckte das Leder gekonnt durch und wieder tauchte Marius Carl allein vorm Keeper auf, diesmal behielt er auch die Nerven und erzielte das 3:0. Der TSV-Coach Kai Möhlenbrock erwartete nach Wiederbeginn eigentlich einen Gegner der seine letzte Chance nutzen will, doch der Willen der Immenröder dieses Spiel noch zu drehen, hielt sich in Grenzen. Das lag natürlich auch an der glänzend verteidigenden TSV Abwehr. Der sonst so treffsichere Marco Brennecke- immerhin schon zwölf Saisontore - sah kaum einen Stich und auch seine Mitspieler rannten sich immer wieder fest. Gerade Artur Renner gewann fast jeden Zweikampf und so übernahm der TSV auch in Durchgang zwei das Zepter. In der 63. Minute hätte der TSV einen Strafstoß bekommen müssen. Eric Pägert legte sich den Ball am Keeper vorbei und wurde dann von den Beinen geholt. Der fällige Pfiff blieb allerdings aus. Aber auch ohne „Elfer“ kamen die „Roten“ zum nächsten Torerfolg. Eric Pägert spielte einen präzisen Diagonalpass auf den aufgerückten Außenverteidiger Andreas Geibel und auch er schob trocken, völlig freistehend ein. Die Immenröder konnten sich in der Folge bei ihrem Keeper bedanken nicht weiter in Rückstand zu geraten. Erst klärte er gegen Philip Carl und zwei Minuten später rettete er spektakulär gegen den eingewechselten Jannik Dicke. Das schönste Tor sahen die zahlreichen Zuschauer in der 77. Minute. Einen Freistoß von der Mittellinie nahm „Flipper“ Bergmann gekonnt mit dem Rücken zum Tor an, lies seinen Gegner mit einer Körpertäuschung stehen und spielte dann Eric Pägert mit der Hacke frei, dieser hatte keine Mühe aus kurzer Distanz das 5:0 zu erzielen. Im Gefühl des sicheren Sieges lies der TSV in den letzten zehn Minuten die Zügel etwas schleifen und fing sich prompt noch zwei Gegentore. Am Ende war man im Lager des TSV Münchehof trotz dieser zwei völlig überflüssigen Tore natürlich hochzufrieden.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Artur Renner, Andreas Geibel, Patrick Tantzen, Philipp Schittenhelm, Timm Ahfeldt, Philip Bergmann, Eric Pägert, Philip Carl, Marius Carl und Jan Bergmann (53. Jannik Dicke)

 

Nur noch ein Punkt auf Spitzenreiter

14.10. Steinlah / Haverlah

 „Drei Ecken – ein Elfer“ heißt es oft beim Straßenfußball. Beim TSV Münchehof hieß es nun „Drei Elfer – ein Sieg“! Jannik Dicke und zweimal Philip Bergmann sorgten mit ihren verwandelten Strafstößen für einen verdienten 3:0 Erfolg. Damit bleibt der TSV dem neuen Tabellenführer SG Vienenburg/Wiedelah auf den Fersen.

Der Gast, die SG Steinlah/Haverlah, erwies sich als sehr unbequemer Gegner. Zwar war die TSV-Mannschaft gewarnt, doch mit der harten Gangart der SG, hatte so mancher TSV-Akteur seine Mühe. In der siebten Minute übertrieb es allerdings ein SGer mit der Härte. Er holte Marius Carl klar von den Beinen und da der Tatort innerhalb des Strafraums war, entschied der Schieri auf Strafstoß. Kapitän Philip Bergmann trat an und versenkte das Leder cool im linken Eck. Danach spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab. Die SG beschränkte sich auf das Zerstören des TSV-Spiels und die Gastgeber agierten etwas einfallslos. Zudem wurden die sich bietenden Chancen zu leicht vergeben. Jan Bergmann lief in der 20. Minute allein auf den SG-Keeper zu, doch sein Lupfer war ein Stück zu hoch angesetzt. Kurz danach war Marius Carl zu überrascht, als eine Flanke durch die Abwehr ging und er am langen Pfosten zum Schuss kam. Auch der TSV Kapitän „Flipper“ Bergmann konnte das Ergebnis nicht weiter hochschrauben. Aus kurzer Distanz schob er völlig freistehend das Leder an Keeper und Tor vorbei. Kurz vor der Pause wurde dann der leichtfertige Umgang mit diesen Chancen fast noch bestraft. Mit einem Pass über die TSV-Viererkette wurde der SG-Mittelstürmer auf die Reise geschickt und der hatte nur noch Keeper Kevin Lüs vor sich. Der Schuss war gar nicht schlecht, doch Lüs bekam die Fingerspitzen gerade noch an den Ball und lenkte ihn so an die Querlatte. Nach der Pause verflachte das Spiel immer mehr. Jeglicher Spielaufbau wurde sofort vom Gegner unterbrochen. Ein Freistoß jagte den nächsten und das Spielgerät ruhte mehr, als das es sich bewegte. Der TSV hatte zwar optisch ein Übergewicht, doch die Durchschlagskraft nach vorne fehlte. Den Zuschauern wurde erst in der Schlussphase nochmal etwas geboten. Philip Bergmann spielte einen schönen Pass in den Lauf von Eric Pägert. Dieser wurde dann im Strafraum in die Zange genommen und unsanft zu Boden gerissen, folglich gab es erneut Strafstoß. Diesmal trat Jannik Dicke an und drosch das Leder halbhoch in die Mitte. Die Gäste waren nun angesichts der drohenden Niederlage sehr frustriert. Dies äußerte sich in der Nachspielzeit. Marius Carl drang erneut gefährlich in den Strafraum ein und spielte einen Querpass. Nachdem der Ball schon einige Meter weit weg war, sprang ein Gast ihm noch in die Beine - ein absolutes Frustfoul. Es gab natürlich wieder „Elfer“ und der Täter hatte Glück nur „Gelb“ zu sehen, stattdessen mischte sich Jannik Dicke mit ein. Er wollte sich um den verletzten Carl kümmern und schubste dabei den SGer mit beiden Händen weg, dieser fiel theatralisch zu Boden und Dicke musste mit glatt „Rot“ vom Platz. Philip Bergmann lies sich indes von der Hektik nicht beeindrucken und verwandelte auch seinen zweiten „Elfer“ eiskalt. Damit war der Schlusspunkt gesetzt.

 

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Timm Ahfeldt, Maurico König (74. Alessandro Orto), Artur Renner, Philip Bergmann, Patrick Tantzen, Jan Bergmann (62. Philip Carl), Marius Carl, Eric Pägert und Jannik Dicke

 

Erste Halbzeit Katastrophe

21.10. SG Schladen / Gielde

Am Sonntag war der TSV Münchehof zu Gast bei der SG Schladen/Gielde. Am Ende sprang ein 4:4 Unentschieden raus. Ein Ergebnis womit kein Münchehofer nach der ersten Halbzeit noch rechnen konnte, denn was der TSV da zeigte, war absolut nicht nordharzligatauglich. Einzig der fahrlässige Umgang der Gastgeber mit ihren Chancen war es zu verdanken, dass der TSV überhaupt in der zweiten Hälfte zurück ins Spiel kommen konnte.

Von Beginn an war klar, dass die Schladener dieses Spiel gewinnen wollten. Der TSV wurde geschickt unter Druck gesetzt und so immer wieder zu Fehlern gezwungen. Der TSV machte es der Heimmannschaft dabei aber auch wirklich all zu leicht. So war die Führung bereits in der neunten Minute nur logisch. Allerdings fiel sie aus einer Standardsituation: nach einer scharf getretenen Ecke flog der Ball in den Fünfer, Keeper Kevin Lüs blieb auf der Linie und so konnte Wunderlich das 1:0 erzielen. Kurz danach setzte sich der Schladener Goalgetter Jason Becker in Szene. Er düpierte fast die komplette Hintermannschaft und legte im 16er quer auf seinen Mitspieler, hier bekam aber Patrick Tantzen gerade noch die Fußspitze an den Ball und konnte klären. Jason Becker war vom TSV einfach nicht in den Griff zu kriegen. Angriff um Angriff lief auf das TSV-Tor und Becker war meistens der Initiator. Nachdem zwei gute Möglichkeiten ausgelassen wurden, versenkte Becker in der 25. Minute das Leder. Vorausgegangen war ein überflüssiger Fehlpass im TSV-Mittelfeld und Becker hatte so freie Bahn auf Kevin Lüs. Kurz danach hätte Becker das 3:0 erzielen können, doch sein Schuss aus spitzem Winkel traf nur das Außennetz. Dann nochmal Glück für den TSV. Philipp Schittenhelm wurde der Ball im Strafraum an den Arm geschossen, aber zum Glück blieb der Pfiff aus. Dann kam der TSV kurz vor der Halbzeit zum mehr als schmeichelhaften Anschlusstreffer. Artur Renner holte die rechte Klebe raus und drosch einen Freistoß genau auf den Keeper, dieser konnte den Ball nicht festhalten und Philip Bergmann staubte ab. Nach dem Wechsel zeigte sich der TSV dann wie ausgewechselt. Der Coach scheint die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun stimmte die Laufbereitschaft, die Zweikämpfe wurden angenommen und die Fehler schlicht minimiert. Es dauerte auch nicht lange bis der TSV sich Chancen heraus spielte. In der 55. Minute nutzte Eric Pägert einen schönen Querpass von Philip Bergmann zum Ausgleich, doch nur zwei Minuten später klingelte es wieder auf der Gegenseite. Ein Freistoß von Becker segelte in den TSV-Strafraum und Prang köpfte ein. Von diesem Nackenschlag zeigte sich der TSV aber unbeeindruckt. Durch eine tolle Kombination zwischen Philip und Jan Bergmann wurde Justin Rieseberg im 16er freigespielt, er scheiterte aber am glänzend reagierenden Schlussmann. Die anschließende Ecke brachte dann aber den neuerlichen Ausgleich. Philip Bergmann brachte das Leder nach innen und dort verwertete Artur Renner den Ball per Direktabnahme. In der Folgezeit machte der TSV Druck und war dem 4:3 näher als der Gastgeber. Erst scheiterte Jan Bergmann als er allein auf den Keeper zulief und kurz danach scheiterte Philip Carl mit einem Kopfball. In der 75. Minute versuchte es Andreas Geibel mit einem Freistoß, ähnlich wie der der zum 2:1 geführt hatte, doch diesmal nahm der Keeper beide Fäuste und lenkte den Ball über den Querbalken. Mit einem der jetzt wenigen Kontern kam die SG dann zur erneuten Führung. Wieder war es Becker der sich den Ball holte, auf der linken Seite allen TSVern davon eilte und mustergültig für Warnke auflegte. Die Freude war natürlich groß bei der SG, und als Philip Bergmann in der 84. Minute glatt „rot“ sah, gab man keinen Pfifferling mehr auf den TSV. In der 90. Minute drang dann Jan Bergmann noch einmal geschickt in den Strafraum ein, wurde dort von den Beinen geholt und es gab „Elfer“. Andraes Geibel ließ sich von giftigen Provokationen nicht irritieren und vollstreckte sicher. Am Ende muss sich der TSV ärgern über diesen Punktverlust, denn hätte man die erste Hälfte nicht derart verschlafen, wäre ein Sieg durchaus drin gewesen.

 

TSV zu ideenlos

28.10. FSV Fuhsetal

Vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten, dem FSV Fuhstal, gab es für die erste Herren des TSV Münchehof eine Überraschung. Dirk Warnecke überreichte dem TSV einen neuen Trikotsatz. Kapitän Marius Carl und Coach Kai Möhlenbrock bedankten sich bei Dirk Warnecke im Namen der Mannschaft und überreichten ein kleines Präsent als Dankeschön. Die nächste Überraschung folgte dann auf dem Platz, denn der Gast entpuppte sich nicht als das von vielen erwartete Kanonenfutter und entführte am Ende die Punkte. Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend für den TSV. Philipp Schittenhelm nagelte eine Freistoßablage von Marius Carl aus 25 Meter in die Maschen. Das Tor wirkte aber nicht so wie gewünscht. Anstatt weiter nach vorn zu spielen und ein zweites Tor nachzulegen, verwaltete der TSV das Ergebnis und baute so den Gegner auf. Dieser verfügte zwar nur über rustikale und einfache Mittel, kämpfte aber leidenschaftlich um jeden Zentimeter und zog so dem TSV allmählich den Zahn. Das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichen ohne viele Höhepunkte. Der TSV rannte immer wieder an ohne dabei gefährlich zu werden, und der FSV drosch das Leder immer wieder weit nach vorn. Erst in der 31. Minute gab es wieder eine torgefährliche Szene, allerdings vorm TSV-Tor. Der Rechtsaußen der Gäste spurtete die Linie runter, passte nach innen und ein Fuhsetaler setzte den Ball an die Latte. Nur zwei Minuten später eine ähnliche Szene: wieder ging der Rechtsaußen die Linie runter, passte flach nach innen und diesmal lag der Ball im Netz – 1:1. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ging es dann in den zweiten Durchgang. Es dauerte auch nicht lange bis zur nächsten Möglichkeit. Jan Bergmann legte überlegt für Kilian Nussbaum auf, doch sein Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei. In der 53. Minute schickte Jan Bergmann erneut Kilian Nussbaum in die Spitze, leider fehlten ihm ein paar Zentimeter um vor dem Keeper an den Ball zu kommen, so kam es zum Zusammenprall mit dem Fuhsetaler Torwart. Anschließend musste Nussbaum ausgewechselt werden, für ihn kam Justin Rieseberg ins Spiel. Pech hatte dann Artur Renner in der 60. Minute. Nach seinem Kopfballaufsetzer war der Keeper schon geschlagen, doch ein Feldspieler konnte den Ball noch von der Linie köpfen. Nur zwei Minuten später hatte Justin Rieseberg die Führung auf dem Fuß, doch nach einem Einwurf von Marius Carl traf er den Ball nicht richtig. Und wie so oft, bewahrheitete sich eine alte Fußball-Weisheit: „Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft“, so auch in der 67. Minute. Wieder war der Fuhsetaler Rechtsaußen Vorbereiter mit einer scharfen Hereingabe, ein FSV-Stürmer hielt den Fuß rein und schon stand es 1:2. Der TSV wirkte nun geschockt. Die Linie war futsch und die Angst vor der Blamage lähmte die Spieler. Man versuchte zwar immer wieder vor das Tor des Gegners zu kommen, doch so richtig gelang das nicht mehr. Die ohnehin tief stehenden Gäste verteidigten mit Mann und Maus. Die Vorentscheidung fiel dann in der 85. Minute. Einen Befreiungsschlag erlief der Mittelstürmer der Gäste, drang in den Strafraum ein und schoss. Leider übersah das Schiedsrichtergespann dann eine glasklare Abseitsstellung, denn ein weiterer Fuhsetaler stand direkt neben dem Pfosten und drückte den Ball über die Linie. Trotz aller Proteste zählte das Tor. Anschließend versuchte der TSV nochmal alles und kam fast noch zum Ausgleich. In der 89. Minute erzielte Eric Pägert das 2:3 nachdem ein Schittenhelm-Freistoß durch die Mauer ging und er aus kurzer Distanz abstauben konnte. Die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich bot sich dann Philipp Schittenhelm in der Nachspielzeit. Eine eigentlich harmlose Flanke rutschte dem Gäste-Kepper durch die Handschuhe und Schittenhelm braucht nur noch einschieben, doch er vollbrachte das Kunststück das Leder aus drei Meter über den Querbalken zu setzen. Am Ende stand eine völlig unnötige Heimniederlage und der TSV muss zusehen nun schnell wieder in die Spur zu kommen um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

 

TSV verliert Anschluss an Spitze

04.11. Viktoria Heerte

Der TSV Münchehof verliert die Tabellenspitze aus den Augen. Seit nunmehr drei Spielen konnte der TSV keinen Sieg mehr einfahren. Am Sonntag gab es eine 1:0 Niederlage gegen Viktoria Heerte. Dabei versäumte der TSV schlicht seine Chancen zu nutzen und so musste man den völlig überflüssigen Siegtreffer der Gastgeber in der Nachspielzeit hinnehmen.

Der TSV war gewarnt, hatten die Viktorianer doch zweimal auf sich aufmerksam gemacht als sie gegen den TSKV Goslar und die SG Vienenburg/Wiedelah Siege einfuhren. Dem entsprechend konzentriert ging der TSV in diese Partie. Bereits in der vierten Minute beinahe das 1:0, doch der Kopfball von Eric Pägert verfehlte knapp sein Ziel. In der 10. Minute spurtete dann Eric Pägert Richtung Viktoria-Tor, aber anstatt den besser postierten Jan Bergmann anzuspielen, versuchte er es selbst und scheiterte am Keeper. Danach hielt der Gastgeber besser dagegen und kam ebenfalls zu Chancen. In der 14. Minute verzog der Heerter Kapitän aus aussichtsreicher Position und in der 28. Minute hätte Heerte eigentlich in Führung gehen müssen. Nach einer scharfen Hereingabe von der Grundlinie, kam ein Stürmer völlig frei zum Schuss, doch zum Glück für den TSV ging das Leder am Pfosten vorbei. Nach diesem Schuss vor den Bug, übernahm der TSV wieder das Zepter. Nach einer mustergültigen Flanke von Eric Pägert setzte Marius Carl zum Flugkopfball an, doch der Keeper lenkte den Ball reaktionsschnell zur Ecke. Kurz danach setzte Stürmer Jan Bergmann zum Seitfallzieher an, doch auch hier ging der Ball über das Tor. Nach der Pause bestimmten die Münchehöfer klar das Spielgeschehen. Nachdem Andreas Geibel einen Freistoß in die Mauer jagte, bekam er den Ball ein zweites Mal vor die Füße, er drang in den Strafraum ein und visierte das lange Eck an, doch der Ball strich hauchdünn am Pfosten vorbei. Auch Jan Bergmann schaffte es nicht nach einer Einzelaktion zum Torerfolg zu kommen. Immer wieder angetrieben von Marius Carl und Philipp Schittenhelm rannte der TSV an, doch das Runde wollte einfach nicht in das Eckige. Beste Chancen blieben ungenutzt und in der 78. Minute dezimierte sich der TSV auch noch selbst. Andreas Geibel musste nach einer Schauspieleinlage mit „gelb-rot“ vom Platz. Als er den Platz verlassen wollte kam es noch zu heftigen Wortgefechten. Ein Ergänzungsspieler der Gastgeber stürmte plötzlich auf den Platz und würgte Geibel von hinten. Dafür sah der Viktorianer natürlich glatt „rot“. Trotz der Unterzahl spielte der TSV weiter auf Sieg. Man konnte den Spielern den Willen nicht absprechen, aber man agierte teilweise zu umständlich oder es fehlte einfach auch nur mal ein bisschen Glück. Bestes Beispiel dafür war Jan Bergmann in der 81. Minute. Nach einer Ecke köpfte er den Ball an den Rücken eines hochspringenden Verteidigers und der Nachschuss wurde im letzten Augenblick auch noch geblockt. In der Nachspielzeit dann der Höhepunkt. Artur Renner ging nach einem Eckball zum Kopfball hoch und die TSVer hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ball wurde gerade noch auf der Linie von einem Abwehrspieler geklärt. Im direkten Gegenzug stocherte dann eine Heerter Spieler das Leder nach einem Konter ins Tor der Münchehofer. Das war praktisch die einzige Chance der Gastgeber in der zweiten Halbzeit, so bitte kann Fussball sein!

In den kommenden beiden Partien muss der TSV sich schon erheblich steigern, stehen doch die beiden Heimpartien gegen die Spitzenteams SG Vienenburg/Wiedelah und dem FC Rhüden an.

 

TSV mit dritter Pleite in Folge

11.11. Vienenburg

Der TSV Münchehof hatte sich einiges vorgenommen für die Partie gegen den favorisierten Gegner aus Vienenburg, schließlich wollte man die vergangenen, vermeidbaren beiden Pleiten vergessen machen. Am Einsatzwillen und Leidenschaft hat es auch nicht gemangelt, trotzdem reichte es nicht zum Sieg. Der Gast zeigte eine hervorragende Abwehrleistung und überstand so auch die druckvolle zweite Hälfte des TSV und siegt am Ende mit 2:1.

Die erste Halbzeit war geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld und so kam es zu wenigen Torraumszenen. Die erste Chance bot sich dem TSV in der 13. Minute. Philip Bergmann spielte einen schönen Diagonalpass in den gegnerischen Strafraum und Eric Pägert zog ab. Das Leder klatschte leider nur an den Pfosten, hier wäre der Seesener Hans Errens im Tor der Gäste machtlos gewesen. Auf der Gegenseite konnte Innenverteidiger Patrick Tantzen FG-Spielertrainer Paul Czichowski gerade noch am Torerfolg hindern (23.) Und als Philipp Schittenhelm in der 42. Minute seine Großchance nicht nutzen konnte, hatten die zahlreichen Zuschauer alle Höhepunkte der ersten Halbzeit gesehen. Der zweite Durchgang sollte dann aber deutlich höheren Unterhaltungswert haben. Das lag in erster Linie daran, dass der Gast seine erste Chance zur Führung nutzte. Eine Ecke war Ausgangspunkt und Droste köpfte aus kurzer Distanz wuchtig ein. Der TSV schüttelte sich einmal und zog dann ein wahres Powerplay auf. Gerade Außenverteidiger Philipp Schittenhelm spulte dabei ordentlich Kilometer ab und schaltete sich unentwegt in die Angriffe mit ein. Er war es auch der einen Zuckerpass auf Jan Bergmann spielte. Leider grätschte ein Vienenburg im letzten Augenblick in den Ball, so dass es nur Eckball gab. Nach dieser Ecke gab es dann große Aufregung, denn ein Vienenburger Spieler beförderte den Ball deutlich mit dem Ellenbogen aus der Gefahrenzone, doch der fällige Pfiff blieb aus. Kurz danach war Marius Carl frei durch, doch auch bei seinem Torversuch bekam ein Vienenburger gerade noch ein Bein dazwischen. Es war schon ein bisschen zum Verzweifeln, der TSV rannte an und die FG beschränkte sich aufs Kontern. Man muss aber auch anerkennen, dass die FG-Abwehr einen super Job machte und wenn ein Ball mal aufs Tor kam, war Hans Errens zur Stelle. So auch in der 68. Minute: Marius Carl zwang Errens mit einem fulminanten Schuss zu einer Glanztat. Was Effizienz heißte, zeigte die FG nur eine Minute später. Bei einem Konter musste Artur Renner sich unerlaubten Mitteln bedienen und es gab einen Freistoß an der Strafraumgrenze. Der Vienenburger Breves stellte kurz das Visier ein und versenkte den Freistoß zum 2:0. Der TSV lies sich dadurch aber nicht von seiner Linie abbringen. Unermüdlich rannte der TSV an und versuchte zum Torerfolg zu kommen. In der 77. Minute verpassten Jan Bergmann und Justin Rieseberg eine Pägert-Hereingabe denkbar knapp. Kurz danach kam Eric Pägert frei zum Schuss, doch wieder nix! Der TSV Machte immer mehr auf und musste Kevin Lüs im TSV-Tor zweimal in höchster Not im „Eins gegen Eins“ klären. In der Nachspielzeit sollte der TSV wenigstens noch zum Ehrentreffer kommen. Marius Carl drang in den 16er ein und wurde dort gefoult. Diesmal ertönte der Pfiff und Andreas Geibel vollstreckte sicher. Danach wurde die Partie nicht mehr fortgesetzt. Am Ende sah man zwar eine stark verbesserte TSV-Mannschaft, aber Punkte gab es dafür natürlich nicht. Damit hat sich der TSV erst einmal aus der Spitzengruppe der Nordharzliga verabschiedet. Am kommenden Wochenende steigt dann das nächste Topspiel, denn dann wird Tabellenführer FC Rhüden in Münchehof erwartet.

 

Spitzenreiter zu Gast in Münchehof

18.11. FC Rhüden

Nordharzliga: Spitzenreiter siegt in Münchehof nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1

Mit 2:1 Toren hat sich der FC Rot-Weiß Rhüden gestern bei Nieselregen beim TSV Münchehof durchgesetzt, die Tabellenführung gefestigt und einen Verfolger abgeschüttelt. Der „Knaller“ zum Abschluss der Nordharzliga-Hinrunde war zunächst ein relativ müder Kick. Beide Mannschaften fanden nicht richtig ins Spiel und waren darauf bedacht, nicht in Rückstand zu geraten. Die ersten 45 Minuten waren daher keine Offenbarung der beiden Teams, die in dieser Saison durchaus zu den spielstärksten Teams der Staffel gehören. TSV-Coach Kai Möhlenbrock musste wegen personeller Probleme in die Trickkiste greifen und improvisieren.
Tempo kam erst rein, als Phillip Bergmann nach toller Vorarbeit von Jannick Dicke, der sich gegen zwei Rhüdener durchsetzen konnte, das 1:0-Führungstor für den TSV Münchehof erzielen konnte (56.).
Der FC antwortete mit wütenden Attacken, die aber meist in der dichten TSV-Deckung verpufften. A-Jugendakteur Marvin Oppermann fasste sich dann ein Herz und erzielte mit einem Freistoß aus rund 25 Metern ins lange Eck den umjubelten Ausgleich (69.). Die Gäste wurden nun immer stärker und drängten auf den Sieg, während der TSV versuchte, mit Kontern zu agieren. Schließlich war es wieder einmal Top-Torjäger René Grubner, der in der 87. Minute das 2:1 für die FC-Elf von Trainer Michael Menge erzielte. Dieser hatte sich zuvor mit dem Linienrichter Ahmet Acar angelegt, und wurde von Schiedsrichter Thorsten Raimar aus der Coaching-Zone verbannt. Nach dem Spiel war Menge sehr zufrieden. „Es war ein Arbeitssieg bei schwierigen Platzverhältnissen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“
Auch TSV-Trainer Kai Möhlenbrock war trotz der Niederlage nicht verstimmt: „Ich bin trotz des 1:2 auch stolz auf die Mannschaft, wir hatten Megapersonalprobleme, es ist ein bisschen schade, dass wir nicht belohnt wurden. Es war eine gute kämpferische Leistung meiner Mannschaft.“

 

TSV, was ist los?

25.11. TSKV Goslar

Der TSV Münchehof befindet sich derzeit anscheinend im freien Fall - am Sonntag setzte es die fünfte Niederlage in Folge. Die erste Halbzeit wurde komplett verschlafen und im zweiten Durchgang fand man einfach kein Mittel gegen die gut organisierte Abwehr des TSKV Goslar.

Das Spiel plätscherte in den Anfangsminuten so dahin. Die Türken aus der Kaiserstadt hatten mehr Ballbesitz, konnten sich aber kaum gut in Szene setzen. Der TSV wollte den Gegner kommen lassen und setzte auf das gepflegte Konterspiel. Dieses Konzept schien auch voll aufzugehen, denn in der zehnten Minute bediente Marius Carl den durchbrechenden Jannik Dicke, der den TSV in Führung schoss. Das Tor wirkte allerdings wie Gift. Die ohnehin nicht berauschende Laufbereitschaft ging fast völlig verloren und so kam der Gastgeber ohne großen Aufwand zu guten Chancen. In der 16. Minute fing der Keeper des TSKV eine Ecke ab und leitete sofort einen Konter ein. Die entblößte Hintermannschaft schaffte es gerade noch den Torerfolg für die Gastgeber zu verhindern. Leider hatten die TSVer aus dieser Szene keine Lehren gezogen, denn nur zwei Minuten später das selbe Bild: der Keeper fängt eine Ecke ab, leitet sofort einen Konter ein, der diesmal durch Akalin erfolgreich abgeschlossen wurde. Das 2:1 folgte in der 36. Minute. Robin Hausdörfer lies die komplette TSV-Hintermannschaft stehen und knallte das Leder aus 16 Meter unter die Latte. Danach raufte sich der TSV noch einmal zusammen, hatte nun aber auch noch Pech. Bereits Mitte der ersten Hälfte hätte der TSV einen „Elfer“ kriegen müssen, doch der sonst gute Schieri erkannte kein Foul an Philip Bergmann und auch nach Foul an seinem Bruder Jan in der 40. Minute lies er weiterspielen. Kurz vorm Halbzeitpfiff setzte Artur Renner noch einen Kopfball nach Flanke von Jannik Dicke an den Pfosten. Im zweiten Durchgang machte der TSV dann mehr Druck. Gute Chance von Philip Bergmann und Eric Pägert blieben aber ungenutzt und auch Artur Renner verpasste eine scharfe Hereingabe von Marius Carl denkbar knapp. Der TSV war in dieser Phase klar das dominierende Team, biss sich aber an der meist sattelfesten Abwehr die Szene aus. Eine Lehrstunde in Sachen Effizienz gab es dann in der 77. Minute. Mit dem einzigen gefährlich Angriff in Durchgang zwei, erzielte Kevin Hausdörfer das 3:1. Der TSV versuchte zwar bis zum Schluss noch zum Torerfolg zu kommen, stellte sich aber teilweise einfach zu umständlich an oder die TSKV-Abwehr klärte in höchster Not. So musste beispielsweise der TSKVer Tei den Ball für seinen bereits geschlagenen Keeper von der Linie klären (80.). Am Ende stand mal wieder eine unnötige Niederlage die sich der TSV auf Grund von mangelnder Einstellung in der ersten Hälfte, selbst zuschreiben muss.

 

TSV konnte schwarze Serie beenden

06.03 SC Gitter

Fünf Niederlagen in Folge, das war die schwarze Serie die es galt zu beenden. Am späten Mittwochabend musste die erste Garnitur des TSV Münchehof bei der Reserve des SC Gitter antreten, immerhin Tabellenvierter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, übernahmen die Münchehöfer das Zepter und gewannen am Ende verdient mit 2:1. Damit verbesserte sich der TSV wieder auf den vierten Tabellenplatz.

Die erste Chance in diesem Spiel hatte Jannik Dicke auf dem Fuß, doch sein strammer Schuss ging recht deutlich am Tor vorbei. Danach nutzte der Gastgeber die anfänglichen TSV-Schwierigkeiten auf dem tiefen Hartplatz zu Recht zu kommen. Zudem hatten die Spieler Probleme mit dem Flutlicht, so sah Keeper Kevin Lüs einen Fernschuss erst im letzten Moment und konnte mit einen Reflex gerade noch die SC-Führung verhindern. Auch danach war der SC das tonangebende Team, aber die TSV-Abwehr stellte sich immer besser auf Gegner und Äußerlichkeiten ein und wurde mit zunehmender Spieldauer immer sicherer. In der 16. Minute hatten die TSV-Anhänger dann den torschrei auf den Lippen. Nach einer feinen Freistoßvariante kam Marius Carl im 16er zum Schuss, doch das Leder klatschte nur an den Pfosten. Kurz danach trat der SC-Keeper bei einem Abstoß in den Boden und Marius Carl konnte das Leder abfangen und spielte schnell weiter auf Jannik Dicke. Bei dessen Schuss machte der Keeper seinen Fehler aber wieder wett und vereitelte die Chance reaktionsschnell. In der 25. Minute verletzte sich Eric Pägert am Oberschenkel und signalisierte das er ausgewechselt werden muss. Er blieb aber noch im Spiel bis sich Daniel Steckert aufgewärmt hatte und das sollte sich lohnen, denn Timm Ahfeldt bediente ihn mustergültig und Pägert erzielte mit einem gefühlvollen Heber das 1:0. Danach ging er unter großem Beifall der TSV-Anhänger vom Platz. Nur zwei Minuten nach der Führung fast das 2:0. Jannik Dicke eroberte das Leder, dribbelte sich durchs Mittelfeld und spielte einen schönen Doppelpass mit Marius Carl, doch wieder blieb der Keeper im „Eins gegen Eins“ der Sieger. Inzwischen ging das Ergebnis vollkommen in Ordnung. Die SCer kamen kaum noch in die Hälfte der TSVer wenn, dann war spätestens an der TSV-Viererkette Schluss. Nach der Halbzeit merkte man aber das der Gastgeber sich hier noch nicht geschlagen geben würde. Sie griffen nun viel früher an und setzten die TSV-Spieler so schnell unter Druck. So verlor auch Andreas Geibel in der 48. Minute den Ball und der SC war plötzlich im Strafraum. Nur gut das Kevin Lüs einmal mehr hell wach war und den verdeckten Schuss entschärfen konnte. Diese Chance wirkte wie ein Wecker für den TSV, man ging die Zweikämpfe nun wieder engagiert an erstickte so viele SC-Möglichkeiten bereits im Keim. Zudem erarbeitete sich der TSV eigene Chancen. Gerade über die linke Seite mit Philipp Schittenhelm und Neuzugang Dominik Eberwien entwickelte der TSV Gefahr. Erst scheiterte Eberwien noch am Keeper, doch zwei Minuten später das 2:0. Nach einem Zweikampf an der Strafraumgrenze der Gastgeber kam der Ball von einem Gegner zu Marius Carl der an der Grundlinie stand. Der Assistent hob zwar die Fahne, doch der Schieri zeigte sofort an, dass es weiter geht. Diese Konfusion nutzte Carl mit einem feinen Pass auf Jannik Dicke der den Ball humorlos in die Maschen schoss. Die Gitteraner reklamierten natürlich auf Abseits, doch es nutzte nichts, das Tor zählte. Danach verpasste es der TSV die Führung weiter auszubauen. Gute Chancen von Dominik Eberwien und Artur Renner blieben ungenutzt und so musste die TSV-Abwehr weiterhin hell wach bleiben und das tat sie weitestgehend auch. In der 65. Minute half der Zufall dem Gastgeber, nach einem Querschläger kam der Mittelstürmer des SC frei zum Schuss, doch ihm versagten die Nerven und so schoss er weit über das Tor. Trotzdem zeigten die SCer gute Moral und versuchten weiter zum Anschluss zu kommen. Die Abwehr und das Mittelfeld der Münchehöfer arbeiteten aber gut zusammen und so kam der Gastgeber kaum zu Chancen. Hätte der TSV weitere Konterchancen besser ausgespielt, hätte man schon frühzeitig den Deckel auf das Spiel machen können, doch als in der 90. Minute der 1:2 Anschlusstreffer fiel, begann nochmal das große Flattern. Hinzu kam eine vierminütige Nachspielzeit die allerdings unbeschadet überstanden wurde und so konnte man den ersten Sieg in diesem Jahr feiern. Wenn die Witterungsbedingungen mitspielen, muss der TSV am Sonntag wieder auswärts antreten, diesmal bei Aufstiegsaspirant FG Vienenburg. Hier will das TSV-Team natürlich wieder punkten und hofft auf ähnliche tolle Unterstützung des TSV-Anhangs wie in Gitter.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Artur Renner, Andreas Geibel, Dominik Eberwien, Patrick Tantzen, Timm Ahfeldt, Marius Carl, Eric Pägert (30. Daniel Steckert) und Jannik Dicke

 

Lieblingsgegener Immenrode

21.04. TSV Immenrode

Auch die lange Pause konnte die erste Mannschaft des TSV Münchehof nicht von der Erfolgsspur abbringen. Im fälligen Heimspiel gegen den TSV Immenrode gab es einen verdienten 4:1 Erfolg. „Man of the Match“ war dabei der lange verletzte Jan Bergmann der zwei Tore erzielte und einen „Elfer“ rausholte. Damit entwickelt sich der TSV Immenrode langsam zum Lieblingsgegner, denn die letzten vier Begegnungen konnten allesamt gewonnen werden.

Zuerst merkte man den Akteuren die lange Pause an. Es fehlte einfach die Spritzigkeit und so verlief das Spiel in den ersten Minuten ziemlich pomadig. Erst als Jan Bergmann in den Strafraum eindrang und von hinten gefoult wurde, kam Leben in die Bude, denn der Schieri lies zur Verwunderung der Gastgeber weiterspielen. Danach sorgte die Münchehöfer Hintermannschaft für Beschäftigung seines Keepers. Nach einem leichtsinnigen Ballverlust musste Kevin Lüs im Tor in höchster Not klären. Auf der Gegenseite fehlten Eric Pägert ein paar Zentimeter zum Glück, nachdem er von Marius Carl klug eingesetzt wurde. In der 20. Minute dann die Führung. Jan Bergmann drang wieder energisch in den 16er und ging zu Boden. Diesmal war die Sache keinesfalls so klar wie die erste Szene, doch diesmal gab es den Pfiff und Philip Bergmann versenkte die Pille sicher. Nur drei Minuten später konnte der TSV-Anhang erneut jubeln. Andreas Geibel machte sich aus der Viererkette heraus auf den Weg Richtung gegnerisches Tor. Erst spielte er einen Doppelpass mit Eric Pägert und gleich danach einen „doppelten Doppelpass“ mit Jan Bergmann, so dass Jan Bergmann frei vorm Torwart stand und souverän das 2:0 erzielen konnte. Nach diesem Doppelschlag wirkte der Gast schon etwas konsterniert. Aber auch die Gastgeber ließen es nun etwas ruhiger angehen und so dauerte bis zur 37. Minute ehe so etwas wie Torgefahr in der Luft lag. Leider agierten hier die TSV-Angreifer zu umständlich im Strafraum, so dass diese gute Möglichkeit verpuffte. Kurz vorm Halbzeitpfiff bot sich dem sehr agilen Marius Carl noch eine gute Möglichkeit. Nach feinem Anspiel von Jan Bergmann verzog er allerdings aus aussichtsreicher Position. Als sich alle schon auf die Pause vorbereiteten schlug der Gast aber noch einmal zu. Nach einem Eckball ging die TSV-Abwehr nicht energisch genug zur Sache und ein Immenröder konnte wuchtig einköpfen. Nach dem Wechsel übernahm der Gastgeber gleich wieder das Kommando. Wieder war Marius Carl in guter Position, doch wieder verfehlte er sein Ziel. Er 66. Minute dann die Vorentscheidung. Nach Balleroberung von Philip Bergmann lief der pfeilschnelle Dominik Eberwien die linke Seite runter, legte sich den Ball im 16er auf links und zog ab. Seinen Schuss konnte der Keeper noch halten und die Abwehr schlug den Ball aus der Gefahrenzone, doch der 2.Ball landete wieder bei Philip Bergmann, der drei Gegner inklusive Keeper im Strafraum austanzte und uneigennützig auf seinen Bruder Jan ablegte der keine Mühe hatte das Leder ins leere Tor zu schieben. Kurz darauf bot sich dem Top-Goalgetter der Gäste, Marco Brennecke, eine Riesenchance. Die Abwehr der Münchehöfer war viel zu weit aufgerückt und Brennecke steuerte aus der eigenen Hälfte heraus völlig allein auf das Münchehöfer Tor zu. Es passte irgendwie zum Spiel der Gäste, dass der Ball kurz vor seinem Schuss versprang und so gefahrlos in den Armen von Kevin Lüs landete. Den Deckel auf das Spiel machte Eric Pägert in der 80. Minute. Einen feinen Pass von Timm Ahfeldt nahm er super mit und spurtete allein auf den Keeper zu. Diesen ließ er mit einer schönen Körpertäuschung ins leere segeln und schob schließlich locker ein. Kurz danach brach Marius Carl durch die Immenröder Abwehr, doch heute klebte ihm das Pech an den Stiefel, denn sein Linksschuss verfehlte deutlich das Ziel. Die letzte Möglichkeit des Spiels bot sich dem Immenröder Brennecke, doch er zögerte zu lange beim Abschluss, so blieb es beim 4:1 für die Gastgeber.

TSV Münchehof: Kevin Lüs, Philipp Schittenhelm, Christoph Mönnich, Andreas Geibel, Artur Renner, Timm Ahfeldt, Philip Bergmann (84. Dennis Pägert), Jannik Dicke (60. Dominik Eberwien), Jan Bergmann (68. Justin Rieseberg), Marius Carl, und Eric Pägert

 

TSV chancenlos

28.04 SG Steinlah / Haverlah

Am vergangenen Sonntag musste die erste Garnitur des TSV Münchehof eine überraschende Niederlage einstecken. Gegen die SG Steinlah/Haverlah bezog das Möhlenbrock-Team eine deftige 0:5 Klatsche. Besonders überraschend war dabei die Art und Weise der Niederlage. Der Gastgeber, der tief im Abstiegskampf steckt, überrannte den TSV förmlich und war in allen Belangen überlegen. Das 0:1 zur Pause war für den TSV noch das Beste. Mehrfach konnte sich Keeper Kevin Lüs auszeichnen und hielt so sein Team am Leben. Nach der Pause wollten die Münchehöfer das Ruder noch rumreißen, konnten den leidenschaftlich kämpfenden und lauffreudige Gegner aber nicht in bedrängnis bringen. Im Gegenteil: man lief in einen Konter nach dem anderen und am Ende musste man noch weitere vier Tore schlucken. Einzig Keeper Lüs stemmte sich gegen die Niederlage und verhinderte mit mehreren Großtaten ein zweistelliges Ergebnis.

 

Diesmal war der Gast chancenlos

01.05. SV Rammelsberg

Am Mittwoch wollte der TSV diese Schmach vergessen machen und das fällige Heimspiel gegen die Reserve des SV Rammelsberg unbedingt gewinnen. Dem Team um Kapitän Philip Bergmann gelang schließlich ein ungefährdeter 3:0 Sieg. Dabei zeigte sich der Gast aus der Kaiserstadt allerdings als kaum Nordharzligatauglich. Mit großen Personalsorgen angereist, was der Gast mit den drei Toren bestens bedient. Den Anfang machte Jan Bergmann in der 11. Minute. Artur Renner spielte einen feinen Pass auf Jannick Dicke, der Jan Bergmann mustergültig bediente. Aus kurzer Distanz hämmerte er das Leder in die Maschen. Danach versäumten es Eric Pägert und Jan Bergmann das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. In der 32. Minute dann das 2:0. Jannick Dicke brachten einen Freistoß in den Strafraum und Eric Pägert war per Kopf zur Stelle. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel und als Jan Bergmann nach Flanke von Philipp Schittenhelm in der 49. Minute das 3:0 erzielte, dachte man schon an ein Schützenfest. Doch in der Folge überboten sich die TSVer im Auslassen bester Möglichkeiten und so blieb es bis zum Schluss beim 3:0.

 

TSV Münchehof mit 4:1 Erfolg

05.05. SG Schladen / Gielde

Der TSV Münchehof konnte am Sonntag sein Heimspiel gegen die SG Schladen/Gielde mit 4:1 gewinnen. Dabei zeigten die Pandelbacher ein ansprechendes Spiel und gewannen am Ende verdient auch in der Höhe. Herausragende Akteure waren Philip Bergmann der drei Tore erzielte und Youngster Justin Rieseberg der den Top-Torjäger der SG, Justin Becker (33 Saisontore) ausschaltete.

Zu Beginn war das Spiel wie die sommerlichen Temperaturen erwarten lies, wenig Tempo, viel Quergeschiebe und kaum Zweikämpfe. Erst als der TSV einen krassen Fehler im Mittelfeld begann und Jason Becker allein auf Keeper Kevin Lüs zusteuerte wurde es aufregend, der Torjäger der Gäste verstolperte allerdings das Leder. Mit der ersten gelungenen Aktion des TSV, fiel auch gleich das erste Tor. Eric Pägert kam mit der Fussspitze vor seinem Gegner an den Ball und leitete ihn so akrobatisch weiter zu Jannik Dicke. Der quirlige TSVer stand so völlig blank und erzielte souverän das 1:0 (20.). Fünf Minuten später hätte Co-Trainer Timm Ahfeldt fast einen nachgelegt. Nach einem Eckball nahm er den Ball volley, doch der SG-Keeper Hain lenkte das Leder gerade noch um den Pfosten. Danach nahmen die Akteure wieder etwas Tempo aus der Partie und es dauert bis kurz vor die Pause ehe es nochmal aufregend wurde. Nachdem Philip Bergmann einen Steilpass auf Jannik Dicke spielte, versuchte er den Ball in den Strafraum zu bringen. Einem Verteidiger der Gäste sprang das Leder dann an die Hand und der TSV forderte Handelfmeter, der Pfiff blieb allerdings aus. Nach der Pause nahm das Spiel sofort Fahrt auf. Nach drei Minuten forderte der TSV erneut „Elfer“. Jan Bergmann wurde in Ringermanier im Strafraum klar umgerissen, aber wieder lies der Schieri weiterlaufen. Kurz darauf aber die Vorentscheidung: „Flipper“ Bergmann erkämpfte sich das Leder an der Außenlinie, ging durchs Mittelfeld und spielte einen Doppelpass mit seinem Bruder Jan, schon war er in aussichtsreicher Schussposition und hämmerte die Pille in den Winkel (51). In der 63. Minute fast das 3:0. Nach einer Ecke nahm erneut Philip Bergmann den Ball gekonnt mit der Brust an, lies anschließend einen Gegner ins Leere laufen, verzog dann aber knapp. Dann kam der Gegner zum Anschlusstreffer. Nach einem harmlosen Zweikampf im 16er entschied der Schieri auf „Elfer“ für die SG. Hier zeigte Jason Becker seine Klasse und verwandelte cool zum 2:1. Die Freude hielt aber nicht lange auf Seiten der SG. In der 78. Minute kam es im Schladener Strafraum zu einem Zweikampf mit Eric Pägert und auch hier entschied der Schieri trotz großer Proteste auf Strafstoß. Philip Bergmann trat an und drosch das Leder unter die Latte. Den Schlusspunkt setzte erneut Philip Bergmann per Foulelfmeter. Diesmal zweifelte niemand den Schiedsrichterpfiff an, zu deutlich wurde der eingewechselte Artur Renner im Strafraum umgestoßen.

 

TSV mit völlig unnötiger Niederlage

12.05. FSV Fuhsetal

Diese Niederlage musste wirklich nicht sein, aber mangelnde Chancenauswertung und kämpferische Defizite, brachten den TSV Münchehof am Wochenende auf die Verliererstraße. Mit einer 3:4 Niederlage musste der TSV die Heimreise vom Tabellenschlusslicht FSV Fuhsetal antreten. Damit schaffte der TSV das „Kunststück“ beide Spiele gegen den FSV zu verlieren. Damit hat der FSV die Hälfte seiner Saisonsiege gegen die Münchehöfer geholt.

Dabei begann das Spiel optimal für die Gäste. Sofort setzte man den FSV unter Druck und erspielte sich gute Chancen. Die erste, herausgespielt von Dominik Eberwien und Artur Renner, musste von einem FSVer per Kopf kurz vor der Linie geklärt werden. Die zweite aber brachte das 1:0 für den TSV. Christoph Mönnich schickte Marius Carl auf der linken Seite steil und dessen Querpass verwertete Jan Bergmann in klassischer Mittelstürmermanier. Zwar nahm der TSV anschließend das Tempo etwas heraus, behielt aber die Kontrolle über das Spiel. In der 21. Minute hätte Marius Carl auf 2:0 stellen können, doch nachdem er den Keeper bereits ausgespielt hatte, kam er zu weit nach außen ab und so verfehlte er das Tor. Eric Pägert fehlten in der 31. Minute wenige Zentimeter zum Torerfolg. Seine scharf getretene Ecke, klatschte nur an die Latte. In der 42. Minute die nächste große Chance: nach einem strammen Schuss, lies der FSV-Keeper den Ball abklatschen und Jan Bergmann spielte das Leder quer in die Mitte, doch weder Marius Carl noch Eric Pägert kamen an den Ball. Dann passierte es: Die TSV-Abwehr war sich einmal nicht einig und schon nutzte der FSV seine erste wirklich gefährliche Situation zum schmeichelhaften 1:1. Nach dem Pausentee änderte sich das Bild zunächst nicht, obwohl die Gastgeber mit viel mehr Laufbereitschaft und Kampfgeist aus den Kabinen kamen. Erst scheiterte Dominik Eberwien am gut reagierenden Keeper und zwei Minuten später verfehlte Artur Renner mit einem Kopfball knapp das Ziel. Dann verlor der TSV auf unerklärlicher Weise die Kontrolle und die Fuhsetaler nutzten eiskalt ihre Chancen. Nach einem langen Diagonalpass in den TSV Strafraum, kam ein FSVer zum Kopfball und lies Kevin Lüs im TSV-Tor keine Chance (60.). Nur zwei Minuten später spielte Patrick Tantzen einen eigenen Freistoß völlig willenlos zum Gegner, dieser bedankte sich lief allein auf Keeper Lüs zu und erzielte das 3:1 für seine Farben. In der 70. Minute musste dann Dominik Eberwien nach einem rüden Foul den Platz verlassen. Für ihn kam Philipp Bergmann ins Spiel, der das TSV-Spiel sichtlich belebte. Er war es auch der nach mustergültiger Vorarbeit von Marius Carl den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Nun wollte der TSV den Ausgleich und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 86. Minute reklamierte der TSV auf Abseits, was der Schiedsrichterassistent allerdings anders sah und die Fahne unten lies, so konnte der Fuhsetaler Angreifer relativ ungehindert das 4:2 erzielen. Damit war der Schlusspunkt allerdings noch nicht gesetzt, denn Jan Bergmann konnte eine Unaufmerksamkeit in der FSV-Hintermannschaft auf Vorlage von Patrick Tantzen zum 4:3 nutzen. Dieser Treffer erwies sich aber nur noch als Ergebniskosmetik, denn auch in der vierminütigen Nachspielzeit gelang den TSVern kein Treffer mehr.

 

TSV gewinnt am Ende souverän

22.05. SV Gebghardshagen

Die Vorzeichen zu diesem Spiel waren allerdings alles andere als rosig. Mit 13 Spielern angereist, mussten nach dem Aufwärmprogramm Christoph Mönnich und Jannik Dicke verletzt passen, so dass Coach Kai Möhlenbrock nur elf gesunde Spieler zur Verfügung hatte. Zudem musste man auf dem ungewohnten Kunstrasen antreten und der böige Wind tat sein Übriges. Die Ereignisse der ersten Hälfte sind schnell erzählt. Der Gastgeber suchte sein Heil in langen Bällen, die aber zumeist sichere Beute der TSV Abwehr wurden. Der TSV kam mit der robusten, aber nicht unfairen Gangart des Gegners und den äußeren Bedingungen zuerst gar nicht zurecht. Einzig eine Chance von Philipp Schittenhelm in der 26. Minute die vom SV Keeper vereitelt wurde, brachte so etwas wie Torgefahr für den TSV. Auf der Gegenseite musste TSV-Keeper Kevin Lüs seine Klasse zeigen und fischte kurz vorm Pausentee einen Fernschuss aus dem Winkel. Nach dem Wechsel entwickelte der TSV viel mehr Zug zum Tor. Die Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten war nun viel besser, aber zuerst musste ein Schock verdaut werden, denn nach einem schnellen Konter fing sich der TSV das 0:1 (48.). Der TSV schüttelte sich einmal und drängte den SV nun in die eigene Hälfte. Dabei tat sich besonders Youngster Justin Rieseberg hervor. Er erkämpfte sich immer wieder den Ball und schaltete schnell auf Angriff um und drückte dem TSV-Spiel so seinen Stempel auf. Pech hatte er in der 52. Minute als sein fulminanter Volleyschuss auf der Linie geklärt wurde. Der überfällige Ausgleich fiel dann in der 68. Minute. Nach einem langen Einwurf von Marius Carl bekam der Gastgeber den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Eric Pägert stocherte das Leder ins Netz. Vom SV kam kaum noch Entlastung und zum Ende des Spiels lies auch deutlich die Physis nach. So war die Führung der Münchehofer die logische Konsequenz. Allerdings musste der Anhang bis zur 80. Minute warten, ehe sich Eric Pägert dynamisch auf der linken Seite durchsetzte und präzise auf den zweiten Pfosten flankte, hier flog Marius Carl mit einem sehenswerten Flugkopfball in den Ball und es stand 2:1. Das schönste Tor des Tages erzielte Timm Ahfeldt nur zwei Minuten später. Einen schnell ausgeführten Freistoß von „Flipper“ Bergmann nahm er wunderschön mit der Brust mit und überlupfte den herauseilenden Keeper, zwar ging der Ball erst an den Pfosten, doch er landete direkt wieder bei Ahfeldt und er brauchte nur noch den Ball über die Linie zu drücken. Damit war der Widerstand der Salzgitteraner gebrochen und der TSV konnte somit sogar verschmerzen das Eric Pägert nach Flanke von Marius Carl, völlig freistehend aus drei Metern das Leder über das Tor jagte. In der 88. Minute hätte Marius Carl fast seinen zweiten Treffer erzielt, doch der Keeper verhinderte dies mit einer Glanztat. Den Schlusspunkt setzte Kapitän „Flipper Bergmann“ in der 90. Minute. Er nahm es mit gleich drei Gegnern an der Strafraumgrenze auf und versenkte das Leder schließlich präzise im linken Eck. Damit hat sich der TSV mit 39 Punkten auf den 6. Platz verbessert und kann am Sonntag gegen den SV Victoria Heerte noch einen nachlegen. Mit dem SV Heerte hat man noch eine offene Rechnung aus der Hinrunde, verlor der TSV doch mit 0:1. Hierfür will sich das Möhlenbrock Team revanchieren und noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut machen. Das Spiel beginnt um 15:00 Uhr in Münchehof.

 

TSV verliert 0:8

05.06. FC Othfresen

ich erspare Euch und mir jeglichen Kommentar zu dieser Leistung

 

Mit 10 Mann leidenschaftlich gekämpft, leider vergeblich..

09.06. FC Rhüden

In der ersten Hälfte wirkt die Mannschaft noch ziemlich verunsichert. Die 0:8 Klatsche gegen den FC Othfresen zeigte immer noch Wirkung. Viele unnötige Fehler und fehlender Mut prägten das TSV Spiel. So wunderte sich niemenad das die Rhüdener folgerichtig in Führung gingen. Zwar kam der TSV nach der Pause besser ins Spiel, doch Jan Bergmann erwies seinen Mitstreitern erst einmal einen Bärendienst. In der 50. Minute lies er sich zu einem Nachtreten hinreissen und sah zurecht "rot". In der 62. Minute erhöhte der FC auch noch auf 2:0 und viele befürchteten schon ein ähnliches Debakel wie gegen Othfresen. Doch irgendwie schien der Gastgeber mit seiner Führung zufrieden zu sein und der TSV witterte noch einmal Morgenluft. Leider reichte es nur noch zum Anschlusstréffer den Philip Bergmann nach Foul an ihm selbst, per Foulelfmeter erzielte. Kurz vor Schluss hatte Patrick Tantzen noch zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, doch das Glück war diesmal auf der seite der Rhüdener. 

 

4:0!

12.06. SV Heerte

Im vorletzten Spiel dieser Saison, gab es für die erste Garnitur des TSV Münchehof noch einmal ein Heimsieg. Der SV Victoria Heerte wurde glatt mit 4:0 nach Hause geschickt. Damit verbesserte sich das Team auf den 6. Tabellenplatz. In der ersten Halbzeit zeigte der TSV eine klasse Leistung. Der Gegner wurde permanent unter Druck gesetzt und so spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte des Gastes ab. Die ersten Chancen von Philip Bergmann und Marius Carl blieben noch ungenutzt, doch in der 13. Minute dann die verdiente Führung. Marius Carl brachte eine präzise Flanke genau auf den Kopf von Eric Pägert der den Ball am SV-Keeper vorbei brachte. Kurz danach scheiterte erst Justin Rieseberg nach einer Ecke und den „zweiten Ball“ setzte Philip Bergmann hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Marius Carl war dann erneut Wegbereiter für das 2:0. Er marschierte die Linie runter und passte dann quer auf „Flipper“ Bergmann, der keine Mühe hatte aus kurzer Distanz das Tor zu machen. Kurios fiel dann der dritte Treffer. Eric Pägert brachte von Außen einen Freistoß in den Strafraum und die Gästeabwehr klärte den Ball, doch der Ball landete genau wieder beim Absender und Pägert zog aus spitzem Winkel direkt ab und traf. In der 35. Minute kam dann Youngster Justin Rieseberg zu seinem ersten Saisontreffer. Einen weiten Abschlag von Keeper Lüs, verlängerte der SV-Libero Richtung eigenes Tor. Rieseberg ging energisch dem Ball nach und kam mit der Fussspitze knapp vorm Keeper an den Ball und drückte so das Leder über die Linie. Nach der Pause wollte der TSV eigentlich da weiter machen wo sie in der ersten Hälfte aufgehört haben, doch Justin Rieseberg durchkreuzte diesen Matchplan. Bereits in der 49. Minute sah der zurecht die zweite gelbe Karte und musste vorzeitig zum Duschen. Damit war der Spielfluss beim TSV erst einmal raus und das Spiel verlor immer mehr an Attraktivität. „Flipper“ Bergmann scheiterte in der 57. Minute noch einmal an einem Heerter Feldspieler auf der Linie (57.) und Andreas Geibel brachte einen Querpass auf den völlig allein stehenden Marius Carl nicht an den Mann (85.). Das war´s.

 

TSV ergab sich seinem Schicksal

16.06. Emekspor Langelsheim

Das hatte sich TSV-Coach Kai Möhlenbrock sicher anders vorgestellt. Trotz arger Personalsorgen, hatte er insgeheim mit mindestens einem Punkt gerechnet, aber es kam anders. Wie schon vor zwei Wochen gegen den FC Othfresen, musste der TSV nun auch gegen Emekspor Langelsheim eine 0:8 Klatsche hinnehmen. Zwar ging es nur noch um die „goldene Ananas“, doch so sollte man sich nicht in die Sommerpause verabschieden.

Vor dem Spiel gab es seitens des TSV Münchehof noch Präsente. Die Spieler Kevin Lüs (wechselt zum FC Rhüden) und Jannik Dicke (wechselt zum SV Engelade/Bilderlahe) erhielten ebenso einen Blumenstrauß, wie der Trainer Kai Möhlenbrock der bekanntlich beim SV Neuwallmoden eine neue Herausforderung sucht. TSV-Obmann Walter Wilsmann bedankte sich für die letzten Jahre und wünschte viel Erfolg für die Zukunft. Zum Spiel: Schon in der dritten Minute geriet der TSV in Rückstand. Nach einem katastrophalen Fehlpass im TSV Mittelfeld, lies sich der Langelsheimer Goalgetter Alen Berisha nicht zweimal bitten und erzielte das 0:1. In der neunten Minute schlief die komplette TSV-Abwehr. Berisha flankte unbedrängt auf seinen Sturmpartner, der völlig allein aus fünf Metern ungehindert einköpfen konnte. Die beste TSV-Chance vergab Philip Bergmann in der 21. Minute als er den Ball ans Lattenkreuz nagelte. Aber das war es eigentlich auch schon mit der TSV Herrlichkeit. In der 26. und 35. Minute schraubten die Gäste das Ergebnis auf 0:4 hoch, damit war das Spiel praktisch entschieden. Nach der Pause wollten die TSVer eigentlich nochmal kräftig dagegen halten, doch alle guten Vorsätze waren bereits in der 47. Minute dahin, als erneut Berisha nach einem haarsträubenden Fehler in der TSV-Abwehr das 0:5 erzielte. Damit war auch die letzte TSV-Moral gebrochen und man ergab sich fast wehrlos seinem Schicksal. Die Langelsheimer hatten somit natürlich leichtes Spiel und kamen legten noch drei weitere Treffer nach.

TSV Münchehof: Sascha Grotjahn, Philipp Schittenhelm (66. Sven Holzenleuchter), Andreas Geibel (62. Jurek Holzenleuchter), Philip Bergmann, Daniel Steckert, Patrick Tantzen, Timm Ahfeldt, Justin Rieseberg , Eric Pägert, Philip Carl und Kevin Lüs